Trotz des allgemeinen und sich verschärfenden Fachkräftemangels ist es B. Braun gelungen, die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr konstant zu halten.

„Heute ist ein besonderer Tag für Sie: der Tag Ihres Eintritts ins Berufsleben. Aber auch für uns ist es ein besonderer Tag, denn wir freuen uns, dass Sie heute hier sind und sich für B. Braun als Ausbildungsbetrieb entschieden haben“, begrüßte Dirk Kalb, Vice President Human Resources, die neuen Auszubildenden. Drei Dinge gab er ihnen zu Beginn mit auf den Weg: „Bleiben Sie neugierig, bringen Sie Ihre Ideen ein und vor allem haben Sie Spaß und genießen Sie Ihre Ausbildungszeit.“

Auch Axel Becker, Leiter der Berufsausbildung, begrüßte die jungen Menschen: „Für Sie beginnt eine wertvolle Zeit. Sie haben die Chance, sich weiterzuentwickeln, neue Menschen kennenzulernen und die Vielfalt zu entdecken, die uns bei B. Braun ausmacht.“

Finn Pooch ist einer der neuen Auszubildenden zum Maschinen- und Anlagenführer. Wie viele seiner zukünftigen Kolleg*innen hatte er bereits erste Anknüpfungspunkte mit dem Unternehmen und hat sich deshalb für eine Ausbildung bei B. Braun entschieden: „Mein Bruder hat hier denselben Beruf gelernt. Deshalb habe ich viel mit ihm darüber gesprochen, wie es ihm hier gefällt, und so bin ich hier gelandet.“

Um sich auf ihrem neuen Weg gut zurechtzufinden, erhielten die Azubis einen Kompass und Unterstützungsangebote von allen Seiten der Berufsausbildung. „Ihr werdet in eurer Ausbildung nie allein sein“, versprach Lenja Susdorf, die vor genau einem Jahr ihre Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen hat. Einige motivierende Worte richteten zudem Vertreter*innen des Betriebsrats und der Jugend- und Auszubildendenvertretung an die Auszubildenden: „Wir wollen euch ermutigen, neugierig zu sein und die Chance zu nutzen, euch hier persönlich und fachlich weiterzuentwickeln“, so Benjamin Kuhnsch vom Betriebsrat.

Die 125 Neuzugänge verteilen sich auf insgesamt 15 Ausbildungsberufe und acht Studiengänge. Unter ihnen befinden sich auch 14 FOS-Praktikant*innen und zwei CTA- und BTA-Trainees. Die meisten Berufe liegen im technischen Bereich: Rund 60 Prozent der Azubis werden in Berufsfeldern wie Elektroniker*in für Informations- und Systemtechnik, Industriemechaniker*in oder Mechatroniker*in ausgebildet. Erstmals bildet B. Braun in diesem Jahr auch zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit aus.

Über 200 neue Auszubildende in ganz Deutschland

In Deutschland bildet B. Braun an vielen verschiedenen Standorten aus. Dazu zählen neben Melsungen beispielsweise auch Tuttlingen, Glandorf, Berlin, Dresden und Bad Arolsen. Insgesamt beginnen bei dem Medizintechnologieunternehmen deutschlandweit über 200 Berufsanfänger*innen ihre Ausbildung.

Azubizahlen auf gleichbleibendem Niveau

„Ausbildung hat bei uns als Familienunternehmen nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert. Wir freuen uns sehr, dass sich auch in diesem Jahr wieder so viele motivierte junge Menschen für eine Ausbildung bei uns entschieden haben“, sagte Axel Becker. 357 Auszubildende sind aktuell bei B. Braun in Melsungen beschäftigt (2022: 365). Der Vergleich zum Vorjahr zeigt: Das Interesse an einer Berufsausbildung ist weiterhin da. „Richtig ist aber auch, dass die Zahl der Bewerbungen rückläufig ist. Auch deshalb müssen wir in den kommenden Jahren noch stärker auf ein zielgruppenspezifisches Ausbildungsmarketing setzen“, so Becker.

Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn 2024 sind aktuell bereits möglich.

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