Pia

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Warum hast Du Dich für den Ausbildungsberuf entschieden?

Bei meiner Recherche im Rahmen der Ausbildungsplatzsuche stolperte ich über folgenden Ausschnitt: „Der Spediteur besorgt, organisiert, transportiert, schlägt um, sammelt, verteilt und lagert. Speditionelle Aktivitäten sollen sicherstellen, dass das richtige Gut für den richtigen Empfänger zu den richtigen Kosten in der richtigen Qualität in der richtigen Menge am richtigen Ort zur richtigen Zeit zur Verfügung steht!“ Das klang zwar nach Hektik, aber auch nach viel Verantwortung und einer ganzen Menge Spaß! Dieser Herausforderung wollte ich mich unbedingt stellen.
Welche Aufgaben übernimmst Du hauptsächlich?
Im Logistikzentrum sind die Tätigkeiten der Azubis bereichsabhängig. Natürlich dreht sich alles um das Befördern und Lagern von Gütern, dennoch hat man in jedem Bereich etwas anderes zu tun. Den Großteil des ersten Ausbildungshalbjahres habe ich in der Disposition des internationalen Fernverkehrs verbracht. Hier habe ich vor allem die Touren der Fahrzeuge geplant. Dabei wird geschaut, welche Lieferungen zusammen auf einen Lkw passen und wie man die Ladung am besten platziert, um das Verkehrsmittel nicht zu überlasten. Außerdem wird darauf geachtet, welche Orte der Reihe nach angefahren werden, um eine optimale Auslastung des Lkws zu gewährleisten. Dadurch, dass man als Azubi im Laufe der Ausbildung die Bereiche wechselt, durchläuft man alle Aufgabengebiete, die für die Abschlussprüfung und das zukünftige Berufsleben wichtig sind.
Welche Aufgaben gefallen Dir besonders?
Das sind vor allem die Planung des Transportes und die Stellplatzberechnung, denn dabei gibt es so einiges zu beachten. Die Planung der Beladung erinnert teilweise an Tetris, aber mit besonderen Spielregeln. Es dürfen beispielsweise nicht mehr als 1.000 Kilogramm pro Stellplatz eingeplant werden, ein schweres Packstück sollte nicht auf ein leichteres gestellt und nicht höher als 2,4 Meter gestapelt werden. Außerdem muss man die Versandetiketten kontrollieren, da sie Auskunft über die Beschaffenheit der Waren geben. Wenn man all diese Regeln beachtet, rollt das Fahrzeug wie geplant vom Hof und der Kunde erhält pünktlich seine Waren.
Wie lange dauert Deine Ausbildung?
Die Berufsausbildung zum Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung umfasst in der Regel drei Jahre. Bei guten Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule besteht die Möglichkeit auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen.
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