„Es freut mich, dass sich auch in diesem Jahr wieder so viele junge Menschen für eine Ausbildung bei BASF entschieden haben. Wir haben uns auch bewusst für sie entschieden! Wir sind gerne und schon seit 100 Jahren ein verlässlicher und attraktiver Ausbildungspartner für die Jugendlichen“, sagt Michael Heinz, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der BASF SE. „Um langfristig den Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sichern, brauchen wir motivierte junge Menschen. Deshalb haben wir am Standort Ludwigshafen abermals mehr Ausbildungsplätze als im Vorjahr angeboten. Denn BASF bekennt sich auch in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld ganz klar zur Ausbildung auf hohem Niveau mit interessanten Berufsprofilen und Ausbildungsinhalten.“

Zum diesjährigen Ausbildungsstart bewegt sich BASF am Standort Ludwigshafen weiterhin auf sehr hohem Niveau und bietet rund 900 Ausbildungschancen an: So starten rund 715 Auszubildende (2018: 690) sowie Studierende der dualen Studiengänge am Standort Ludwigshafen in ihr Berufsleben. Im Startprogramm „Start in den Beruf“ und im Programm „Start Integration“ beginnen 150 Jugendliche. Zusätzlich starten 35 Auszubildende von Kontraktoren am Standort im Rahmen der neuen Ausbildungskooperation.

Aufgrund des großen Bedarfs in der Produktion wurde zusätzlich das Quereinsteigerprogramm für Mitarbeiter in der Produktion von 50 auf 100 Plätze erhöht.

Berufsprofile mit digitalen Lerninhalten und -methoden

Um passgenau geeignete Fachkräfte für das Unternehmen zu sichern, entwickelt BASF die Ausbildung konsequent weiter und richtet sie am Bedarf des Unternehmens aus. „Wir wollen BASF fit für die Zukunft machen. Das bedeutet auch, dass wir das Thema Digitalisierung, eines der zentralen Themen der Unternehmensstrategie der BASF, in der Ausbildung umsetzen. So haben wir bereits neue digitale Lernmodule und -methoden eingeführt, um die jungen Menschen mit umfassenden digitalen Kompetenzen zu fördern und so auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten“, sagt Dr. Markus Hermann, Leiter der Ausbildung bei BASF SE.

Am Standort Ludwigshafen beispielsweise lernen die Auszubildenden zum Chemikanten, Anlagen- und Industriemechaniker, Elektroniker oder Mechatroniker, wie Tablets und QR-Codes die Wartung von Anlagen unterstützen können. Ebenso kommen VR-Brillen, die 3D-Druck-Technologie und Hololens zum Einsatz.

Auch das Modellprojekt „Digitalisierung in der dualen Ausbildung“ – bei dem die Beruflichen Schulen in Ludwigshafen gemeinsam mit Unternehmen Lerninhalte erarbeiten und auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen – wird im neuen Ausbildungsjahr weitergeführt. Seit 2018 haben Azubis die Möglichkeit auch in der Schule mit Tablets zu arbeiten. Für die Azubis heißt das u.a. Lern-Apps, E-Books, Simulationen und Animationen, Prüfungsfragen in Form eines Quizduells – all das soll dabei helfen, sich über das Tablet Fachwissen leichter anzueignen und die Azubis beim flexiblen und individuellen Lernen zu unterstützen. Das Projekt ist Teil der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bildungsministerium des Landes Rheinland-Pfalz und der BASF SE, um schulische Bildung in MINT-Fächern zu stärken sowie die Digitalisierung in beruflicher Bildung und dualer Ausbildung weiter zu entwickeln.

Erstmals Ausbildungsangebot für Kontraktoren

Neu in diesem Jahr ist das zusätzliche Ausbildungsangebot für die Kontraktoren, die für BASF am Standort Ludwigshafen tätig sind: 35 Auszubildende haben als Anlagenmechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik von zwölf Kontraktoren ihre Ausbildung in Kooperation mit BASF begonnen. Mit dieser Kooperation gestaltet BASF gemeinsam mit wichtigen Partnerunternehmen den demographischen Wandel. Denn technische Ausbildungsberufe sind vom Fachkräftemangel besonders betroffen. Durch die Ausbildungskooperation leistet BASF einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung am Standort Ludwigshafen.

„Die Kontraktoren schätzen unsere Marketing- und Rekrutierungsaktivitäten, die modernen Ausbildungsstätten und innovativen Lernkonzepten. Dadurch werden die Kontraktoren-Azubis optimal auf einen späteren Einsatz am Standort vorbereitet“, sagt Hermann. Die Auszubildenden erhalten einen Ausbildungsvertrag mit dem beteiligten Partnerunternehmen. Die Kontraktoren-Azubis durchlaufen die überbetriebliche Ausbildung in den Ausbildungswerkstätten von BASF in Ludwigshafen, die schulische Ausbildung findet in der Berufsschule Ludwigshafen statt und die Praxisphasen bei dem BASF-Kontraktor am Standort Ludwigshafen.

Übernahmechancen weiterhin auf hohem Niveau

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird der Bedarf an Fachkräften vor allem in den Bereichen Produktion und Technik weiter steigen. Deshalb bietet BASF als verlässlicher Ausbildungspartner nicht nur eine hochwertige Ausbildung, sondern darüber hinaus sehr gute Chancen auf eine unbefristete Übernahme im Anschluss an die Ausbildung. 2019 beginnen 460 junge Menschen nach Abschluss ihrer Ausbildung bei der BASF SE. Damit lag die Übernahmequote wieder bei über 90 Prozent.

Los geht’s: Bewerben für eine Ausbildung 202
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Nach dem Ausbildungsstart ist vor dem Ausbildungsstart: Jugendliche, die im kommenden Jahr ihre Ausbildung bei BASF beginnen möchten, können sich schon jetzt bewerben. Die Rekrutierung für den Ausbildungsstart 2020 läuft bereits. Wer noch den passenden Ausbildungsberuf sucht, kann sich bei zahlreichen Orientierungsveranstaltungen ein eigenes Bild machen. Bei der Messe „Sprungbrett“ am 13. und 14. September in Ludwigshafen stehen erfahrene Ansprechpartner aus dem Berufsleben zur Verfügung. Bei der BASF-Veranstaltung Berufe-Speed-Dating am 14. November können Jugendliche in knappen Info-Dates mit BASF-Auszubildenden verschiedene Berufe kennenlernen.

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