Ausbildungsverkürzung bei schulischer Vorbildung

Je höher der Schulabschluss, desto besser die Möglichkeiten, die Ausbildung zu verkürzen. Für Abiturienten ist sogar bis zu einem Jahr drin! Was dabei wichtig ist und wie das Ganze abläuft, erfährst du hier.

Ausbildung verkürzen: Schulabschlüsse und Verkürzungsmöglichkeiten im Überblick

Da hat sich die lange Schulzeit doch noch gelohnt! Mit einem höheren Schulabschluss als dem Hauptschulabschluss kannst du deine Ausbildung bis zu 12 Monate verkürzen. Bei Vertragsabschluss ist es wichtig, dass du deine Möglichkeiten mit dem Ausbildungsbetrieb besprichst und diesen Ausbildungspunkt auch in dem Ausbildungsvertrag schriftlich festhaltet. Zudem müssen beide Parteien, der Ausbildungsbetrieb und du als Auszubildender, gemeinsam einen Antrag auf Verkürzung bei der zuständigen Stelle einreichen. Natürlich hast du auch noch die Möglichkeit den Antrag auf Verkürzung nach der Zwischenprüfung zu stellen. Wenn du merkst, dass du die Inhalte in der verkürzten Ausbildungszeit schaffst, sprich mit deinem Ausbilder und reicht diesen bei der IHK oder HWK ein.

Im Gegensatz zur beruflichen Vorbildung, wird die Ausbildungszeit am Ende gekürzt. Das bedeutet konkret, dass bei einer Anrechnung von z.B. sechs Monaten, sich die normale Ausbildungszeit von drei Jahren auf 2,5 Jahre verkürzt. Dadurch hast du keinen Anspruch auf eine höhere Ausbildungszeit, da du mit dem ersten Ausbildungsjahr beginnst und nach jeweils einem Jahr eine Erhöhung deines Gehaltes ansteht.

Überblick mit dem jeweiligen Schulabschluss und deiner Verkürzungsmöglichkeit:

Schulische Vorbildung Verkürzung
Realschulabschluss (Mittlere Reife) Kürzung um 6 Monate möglich
Fachhochschulreife Kürzung um 12 Monate möglich
Allgemeine Hochschulreife (Abitur) Kürzung um 12 Monate möglich

Folgendes könnte dich auch interessieren


„Aus jedem Einzelnen das Beste rausholen“

„Aus jedem Einzelnen das Beste rausholen“

Sina Mußmann ist Ausbildungsleiterin bei KADECO. Sie begleitet die Auszubildenden von der Bewerbung bis zum erfolgreichen Abschluss und treibt die Weiterentwicklung der Ausbildungsqualität aktiv voran. Im Interview mit Heidi Becker spricht sie über die erneute BEST PLACE TO LEARN®-Zertifizierung, die Bedeutung von Feedback und darüber, warum individuelle Unterstützung für sie der Schlüssel zu erfolgreicher Ausbildung ist.

„Ausbildung ist ein beidseitiger Prozess“

„Ausbildung ist ein beidseitiger Prozess“

Die erneute Auszeichnung als BEST PLACE TO LEARN® bestätigt den Weg von DÖRKEN: Ausbildung wird bei DÖRKEN kontinuierlich weiterentwickelt – gemeinsam mit den Auszubildenden. Im Interview mit Heidi Becker aus der AUBI-news-Redaktion sprechen Amelie Ullosat (Ausbildungsleitung & Personalleitung DÖRKEN Services) und Lys Vormann (Personalreferentin Recruiting & Ausbildung) darüber, warum Feedback so wichtig ist, welche Verbesserungen daraus entstanden sind und welche Themen die Ausbildung in den kommenden Jahren prägen werden.

"Nachwuchsförderung ist eine gemeinsame Aufgabe"

"Nachwuchsförderung ist eine gemeinsame Aufgabe"

Nach der erfolgreichen Zertifizierung der Volksbank Bielefeld-Gütersloh in der Vergangenheit wurde jetzt auch die Volksbank in Ostwestfalen mit dem Ausbildungs-Gütesiegel BEST PLACE TO LEARN ausgezeichnet. Im Interview mit Heidi Becker berichtet Florian Richter aus dem HR Talentmanagement, was die Ausbildung bei der Volksbank in Ostwestfalen besonders macht, wie sein Team junge Menschen für die Bankenwelt begeistert und warum erfolgreiche Nachwuchsförderung nur gemeinsam gelingen kann.