Berichtsheft

Warum, glauben Sie, datiere ich alles, was ich mache? Weil es nicht genügt, die Arbeiten eines Künstlers zu kennen, man muss auch wissen, wann, warum, wie und unter welchen Bedingungen.

Pablo Picasso

Wozu dient das Berichtsheft

Als Azubi bist du verpflichtet, regelmäßig dein Berichtsheft zu führen. Es dokumentiert deine gesamte Ausbildung und dient als Nachweis für die Kenntnisse und Fähigkeiten, die du während deiner Ausbildung erworbenen hast. Bei deiner Abschlussprüfung musst du dein vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Berichtsheft vorlegen, z. B. bei der Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer. Auch bei der Zwischenprüfung ist es in einigen Berufen Pflicht, das Berichtsheft vorzulegen. Das Führen der Ausbildungsnachweise ist ein wichtiger Inhalt deiner Ausbildung, bei dem du lernst, deine Tätigkeiten zeitlich und inhaltlich zu dokumentieren.


So führst du dein Berichtsheft

Die Form des Berichtsheftes ist freigestellt. Du kannst dein Berichtsheft im Einzelhandel, bei der IHK, bei der Handwerkskammer oder in digitaler Form als Download im Internet erhalten. Nicht die Art des Berichtsheftes, sondern der Inhalt ist entscheidend: Du schreibst in kurzen und verständlichen Sätzen, welche Tätigkeiten du in welcher Form und Zeit ausgeführt hast. Es beinhaltet ebenfalls die im Berufsschulunterricht behandelten Themen. Du musst dein Berichtsheft regelmäßig (mindestens monatlich) vom Ausbilder kontrollieren und unterschreiben lassen.

Man unterscheidet vier Formen des Berichtsheftes:


Tipps

Informiere dich bei deinem Ausbildungsleiter, in welcher Form du dein Berichtsheft führen musst. Auch ältere Azubis oder Mitarbeiter können dir Tipps zur optimalen Berichtsheftführung geben. In deiner Ausbildungsverordnung steht außerdem, ob du deine Ausbildungsnachweise während der Arbeitszeit schreiben darfst oder dies in deiner Freizeit machen musst.


Weiterführende Informationen


Techniker Krankenkasse