Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien

Abschluss
Master of Engineering
Regelstudienzeit
4 Semester
 
Studienbereich
Umwelt, Landwirtschaft und Tiere
Technik
Empfohlener Schulabschluss
Abgeschlossenes Studium
 

Studieninhalte

Die wachsende Nutzung erneuerbarer Energien stellt steigende Anforderungen an qualifizierte Fachkräfte. Die Studierenden des Masterprogramms Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien erhalten umfassendes Fachwissen bezüglich der energetischen und stofflichen Nutzung von Biomasse. Hierbei steht der gesamte Prozess - von Anbau, Ernte und Bereitstellung der Rohstoffe über Konversionsstrategien und -technologien bis zu Nutzungskonzepten - im Fokus.

Inhalte:

  • Ressourcenrelevantes Grundlagenwissen:
    Potenziale und Risiken erneuerbarer und nicht erneuerbarer Ressourcen, Stoffstrommanagement und Umweltmanagement.
  • Technologie biogener Energieträger:
    Anbau, Ernte, Bereitstellung, Trenn-und Aufbereitungstechnik, Verbrennungsprozesse, Verfahrenstechnik, Verstromungstechnologien, Anlagekonzepte, Biogene Treibstoffe, Biogastechnologie und Wasserstofftechnologie sowie die Wirtschaftlichkeit.
  • Grundlagen weiterer erneuerbarer Energien:
    Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie und Geothermie.
  • Globale Aspekte der nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen und Energien einschließlich rechtlicher Rahmenbedingungen:
    Umweltökonomie, Rationelle Energieanwendung und Energiemanagement sowie Emissionshandel.
  • Anlagenprojektierung
  • Regelungstechnik
Daneben werden von den Studierenden Wahlpflichtfächer gewählt, diese können beispielsweise sein:
  • Technische Mikrobiologie
  • Pflanzliche Biotechnologie
  • Elektrotechnische Grundlagen
  • Optimale Landnutzung

Perspektiven

Die Absolventinnen und Absolventen erhalten mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiengangs eine vielfältige berufliche Perspektive.
Potenzielle Arbeitgeber finden sich zum Beispiel in folgenden Bereichen:

  • Erzeugende Industrie nachwachsender Rohstoffe
  • Verarbeitende Industrie wie die chemische Industrie, Kunststoffindustrie, Papierindustrie, Textilindustrie oder Automobilzulieferindustrie
  • Unternehmen des Maschinen– und Anlagenbaus
  • Energieversorgungsunternehmen, insbesondere Regionalversorger und Stadtwerke sowie Dienstleistungsunternehmen
  • Betreibergesellschaften von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Finanzierungs- und Fondsgesellschaften 
  • Planungs- und Ingenieurbüros
  • Forschungseinrichtungen der landwirtschaftlichen und forstlichen Forschung aber auch in der Materialforschung oder der Technologieforschung, beispielsweise im Bereich fortschrittlicher Wandlungsverfahren sowie der biogenen Wasserstofferzeugung
  • Beratung und Informationsvermittlung bei Energieagenturen oder Technologietransfereinrichtungen
  • Öffentlichkeitsarbeit auf nationaler und der EU Ebene
  • Aus- und Weiterbildung in Technikerschulen, landwirtschaftliche Bildungseinrichtungen oder Umweltakademien
  • Projektmanagement internationaler Projekte etwa im Rahmen der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und anderer Träger
  • Förderinstitutionen im Bereich der Projektförderung wie Landes- und Bundeseinrichtungen bzw. Stiftungen
  • Regionale Wirtschaftsförderung
  • Genehmigungsbehörden, Institutionen der technischen Überwachung, der Produktzertifizierung und des Qualitätsmanagements
  • Verbänden und in privaten und öffentlichen Stiftungen

Wirtschaftlich Denken und Handeln
Fremdsprachen anwenden
Natur erforschen
Lehren und Erziehen
Gestalterisch und künstlerisch arbeiten
Technik / EDV entwickeln und einsetzen
Recht anwenden und vertreten
Heilen und vorbeugen

Studieren

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