Bewerbung per E-Mail

Inhaltlich unterscheidet sich diese Bewerbung nicht von der Bewerbung per Post. Du erstellst sowohl ein Anschreiben als auch einen Lebenslauf und sendest diese Unterlagen mit den geforderten Zeugnissen und Qualifikationsnachweisen im Anhang einer E-Mail an den Ausbildungsbetrieb.


Bewerbung per E-Mail

Eine Datei - Alle Bewerbungsunterlagen

Speichere deine Bewerbungsunterlagen als PDF ab, es sei denn, das Unternehmen wünscht etwas anderes. Die meisten Personaler bevorzugen E-Mail-Bewerbungen mit einer Datei im Anhang. Wir empfehlen dir daher, deine Bewerbungsunterlagen zu einer PDF zusammenzufassen, in der die einzelnen Dokumente nacheinander aufgelistet werden: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Praktikumsnachweise und anschließend sonstige Qualifikationsnachweise. Einzelne PDF-Dokumente kannst du mit Programmen wie PDFsam („split and merge“) oder dem PDF Creator ganz einfach zu einer einzigen Datei zusammenführen. Benenne deine Bewerbung so, dass der Personaler sie direkt abspeichern kann, z. B. „Bewerbung_Beruf_Name“.


Text in der E-Mail

Das Wichtigste zuerst: Das Anschreiben gehört nicht in das E-Mail-Fenster! Es ist und bleibt ein Teil deiner Bewerbung und gehört somit in den Anhang. Verlangt der Betrieb, dass du das Anschreiben direkt im E-Mail-Fenster versendest, ist es ratsam zu prüfen, ob das Anschreiben in korrekter Formatierung versendet wird. Von Formatierungen wie Farben, besonderen Schriftarten sowie Bilder oder Emoticons solltest du Abstand nehmen. Denn du weißt nie, welche Einstellungen der Personaler in seinem Mail-Programm getroffen hat. So kann es sein, dass der Personaler nur Text-Mails empfangen kann und deine Formatierungen für die Katz waren.

Bei einer Bewerbung solltest du immer auf Seriosität und Förmlichkeit achten. Wähle die direkte Ansprache des Personaler in der Anrede „ Sehr geehrter Herr Mustermann“. Anschließend formulierst du im E-Mail-Fenster,

Füge auch eine Signatur mit deiner Adresse ein und wähle einen passenden Betreff. Dein Anliegen muss auf den ersten Blick deutlich werden, ein Beispiel:

Bewerbung für den Ausbildungsplatz zum Bankkaufmann am Standort München zum 01.08.2016

Deine Bewerbungs-PDF fügst du dann einfach anbei. Schicke dir oder Bekannten/ Freunden am besten eine Test-Mail.


Gesamtgröße deiner E-Mail

Achte auf die Gesamtgröße, die deine E-Mail haben darf. Hältst du dich nicht an die maximale Größe besteht die Gefahr, dass der Betrieb deine Bewerbung verspätet oder im schlimmsten Fall gar nicht bekommt. In der Regel kann der Anhang 2-3 MB groß sein, achte hier aber auf jeden Fall auf die Angaben im Stellenangebot.


Recherchiere den Ansprechpartner für deine Bewerbung

Wichtig ist auch, dass deine Bewerbung an die richtige E-Mail-Adresse gesendet wird. Die Bewerbungs-Adresse für deine Bewerbung per E-Mail sollte im Stellenangebot hinterlegt sein. Bei Adressen wie info@ oder kontakt@ besteht die Gefahr, dass die Bewerbung falsch oder im schlimmsten Fall gar nicht weitergeleitet wird. Dann lohnt es sich, die persönliche E-Mail-Adresse des zuständigen Personalers zu recherchieren. Die Kontaktdaten lassen sich oftmals auf der Unternehmenshomepage herausfinden. Im Zweifelsfall ist auch ein Anruf im Unternehmen ok. Den Personaler solltest du in deinem Anschreiben im Empfängerblock und in der Anrede direkt ansprechen. Allgemeine Anreden wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ solltest du vermeiden.


Die geliebte E-Mail-Adresse

Es gibt immer wieder Bewerber, die mit der E-Mail-Adresse ihre kreative Seite unter Beweis stellen möchten. Tu das bitte auf keinen Fall! E-Mail-Bewerbungen von unseriösen Mail-Adressen werden oftmals gar nicht berücksichtigt oder landen im Spam-Ordner.

Eine E-Mail-Adresse sollte folgendermaßen aussehen: [email protected] Besitzt du einen bekannten Nachnamen, sind Abkürzungen deines Vornamens oder die Angabe deines Geburtsjahres natürlich auch in Ordnung. Verzichte aber unbedingt auf kreative Schöpfungen wie lockerflockig@, golden-playboy@, tralala@, sexymaus@...


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