Felix, 26 Jahre

Felix, 26 Jahre


Welche Hauptaufgaben gehören zu deinem Ausbildungsberuf?

Die Hauptaufgaben als Masseur sind sehr vielfältig, je nach Arbeitsbranche/-bereich. Im medizinischen Bereich kann man sowohl in einer Klinik oder einer Praxis als auch in einem Hospiz arbeiten. Dort stehen Therapieformen wie manuelle Lymphdrainage, Elektrotherapie, heiße Rolle und Kolonbehandlungen, klassische Massage und manuelles Durchbewegen im Vordergrund. In Kurbetrieben und im Wellnessbereich dagegen arbeitet man vermehrt mit dem Medium Wasser in all seinen Aggregatzuständen zu therapeutischen und diätetischen Zwecken. Dazu gehören auch Fango und Fußreflexzonenmassage. Im Sportbereich kann man natürlich auch eingesetzt werden z.B. bei Fußball oder Handballvereinen, wobei dort heutzutage oft die Zusatzqualifikation zum Physio gefragt ist. Man kann sich aber auch nach der Ausbildung spezialisieren und selbstständig arbeiten und sich stets weiterbilden, oft mit staatlicher Mitfinanzierung.

Was ist das Besondere an der Uniklinik Köln?

Die Uniklinik bietet mir eine kompetente Ausbildung mit sehr vielfältigen und umfassenden Einblicken in die Arbeitswelt eines medizinischen Masseurs. Vor allem im Bereich Klinik. Die technische Ausstattung ist top und auch die Pausenräume mit Küche und Kühlschrank sowie die familiäre Atmosphäre zwischen Schulleitung, Lehrern und Schülern kommt mir sehr entgegen.

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Ich wollte etwas machen, bei dem man Menschen hilft, etwas für sie tut. Ich hatte zuvor eine Ausbildung im Büro als Kaufmann im Gesundheitswesen bei der Uniklinik angefangen und gemerkt, dass das viele Sitzen und Arbeiten im Büro mir nicht so sehr liegt und auch der persönliche und soziale Faktor im Umgang mit den Menschen nicht so im Vordergrund stand. Außerdem war mir wichtig, sich viel zu bewegen und mit den Händen zu arbeiten.

 

Welche Voraussetzungen sollte man für deinen Beruf mitbringen?

Man sollte offen und einfühlsam sein, d.h. zuhören können. Bereit sein, sich auf vieles Neues einzustellen und ein gewisses Selbstvertrauen mitbringen. Oftmals erzählen die Klienten bei einer Behandlung viel von sich und ihren Sorgen. Daher ist es auch wichtig, zu lernen sich abgrenzen zu können. Das wird aber natürlich auch in der Ausbildung thematisiert durch psychologische Schulung. Generell sollte man daher physisch und psychisch belastbar sein und kein Problem mit längerem Arbeiten im Stehen haben. Vorherige Erfahrung im sozialen Bereich schaden nicht. Auch eine gewisse körperliche Fitness bzw. Ausdauer sowie Awareness für den eigenen Körper sind von Vorteil. Als Masseur arbeitet man möglichst gelenk- und rückenschonend, das ist wichtig, wenn man in dem Beruf erfolgreich auf lange Sicht arbeiten will.

Was begeistert dich an deiner Ausbildung?

Mich begeistert, dass wir täglich etwas neues Lernen, viel praktisch arbeiten, eine angenehme Mischung zwischen Theorie und Praxis haben. Vor allem, dass wir aus erster Hand an unserem eigenen Körper die größtenteils wohltuenden Effekte der verschiedenen Massagetechniken und weiteren physikalischen Therapien erfahren können, finde ich super. Auch das wir während der Ausbildung stetigen Kontakt und Austausch mit unseren Berufskollegen haben, den Physiotherapeuten, finde ich sehr positiv

Welche Pläne/Perspektiven hast du nach der Ausbildung?

Ich möchte mein Anerkennungspraktikum am liebsten hier bei der Unireha, einer Tochter der Uniklinik, machen. Danach werde ich die Zusatzqualifikation für manuelle Lymphdrainage machen und mich wahrscheinlich auch zum Physiotherapeuten weiterbilden lassen.


uniklinik

Uniklinik Köln

50937 Köln (Nordrhein-Westfalen, Deutschland)

Wir bieten Dir eine Vielzahl an Ausbildungsberufen. Finde den Beruf, der am besten zu Dir passt. Eines haben alle Ausbildungsprogramme gemeinsam: Sie sind tiefgehend, umfassend, auf hohem theoretischen und praktischen Niveau. Durch die enge Anbindung an die klinischen Einrichtungen der Uniklinik...

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