Christina Herrmann, 3. Lehrjahr

Christina Herrmann, 3. Lehrjahr


Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?

Ich übernehme sehr viele unterschiedliche Aufgaben während meiner Ausbildung. Dadurch habe ich viel Abwechslung und es wird nie langweilig. Am Anfang meiner Ausbildung war ich am Serviceschalter und an der Kasse eingeteilt, um den Umgang mit Kunden und das tägliche Bargeldgeschäft bei der Sparkasse kennenzulernen. Mittlerweile bin ich verstärkt in der Kundenberatung eingeteilt und darf bei vielen Kundenterminen dabei sein. Am Anfang habe ich nur zugeschaut und die Verträge im Computer angelegt. Mittlerweile führe ich sogar schon eigene Beratungsgespräche, wie z.B. Girokontoeröffnungen. Während meiner Ausbildung bin ich zudem in internen Abteilungen eingeteilt, in denen ich beispielsweise ausgefüllte Überweisungen bearbeite, Onlinebankingverträge freischalte oder auch Kreditanträge prüfe.


Was ist das Besondere an deinem Betrieb?

Das Besondere an meiner Sparkasse ist, dass wir Auszubildende während unserer Ausbildung in vielen unterschiedlichen Filialen und auch in internen Abteilungen eingesetzt sind. Wir haben zudem regelmäßig Seminarwochen. Dort trainieren wir unsere Fähigkeiten als Kundenberater und vertiefen unser Fachwissen. Etwa alle zwei Monate hat mein Lehrjahr mit unserem Ausbildungsleiter das „Monatsmeeting“. Bei diesen Treffen werden wir über die neuesten Themen, die die Sparkasse bewegen, informiert und haben die Möglichkeit unsere Anregungen und Wünsche für die Zukunft zu äußern. Unsere Ausbildungsleiter haben immer ein offenes Ohr für uns und als Azubi werde ich immer fair behandelt. Das gefällt mir gut.


Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Bereits als kleines Kind bin mit diesem Beruf in Kontakt gekommen: Mein Opa war damals Angestellter bei einer Bank, was mich schon von klein an faszinierte. Im Laufe der Jahre ist mir zudem bewusst geworden, dass die Ausbildung als Bankkaufmann/Bankkauffrau die beste kaufmännische Ausbildung ist, die man machen kann. Sie eignet sich zudem wunderbar als Grundlage für spätere Fortbildungen und die persönliche Karriere. Besonders wichtig war und ist für mich jedoch der persönliche Kontakt zu unseren Kunden.


Welche Aufgaben gefallen dir besonders?

Während man in einer Filiale eingeteilt ist, werden einem viele verschiedene und abwechslungsreiche Aufgaben gestellt. Dies beginnt beim täglichen Bearbeiten der Post, bis hin zum Auffüllen der Geldautomaten. Mir persönlich haben bisher die Aufgaben in der Kundenberatung sehr gut gefallen. Es macht Spaß, die erlernten Dinge in der Praxis anwenden zu können und sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Aber auch die Arbeiten im „Hintergrund“ machen mir Spaß. Dazu gehört das Telefonieren mit Kunden, sei es um einen Termin zu vereinbaren oder um ihnen zu ihrem Geburtstag zu gratulieren. In den internen Abteilungen hat mir besonders gut die Nachbearbeitung von Kreditverträgen gefallen. Diese müssen zuverlässig geprüft werden, damit bei der Kreditvergabe nichts schief geht und der Kunde zufrieden ist.


Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?

Die Ausbildung zur Bankkauffrau / zum Bankkaufmann geht bei der Sparkasse Bodensee 2,5 Jahre.


Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?

Schulische Voraussetzungen sind die mittlere Reife, der Fachhochschulabschluss oder das Abitur. Besonders wichtige Fächer sind Deutsch und Gemeinschaftskunde und die Noten in Verhalten und Mitarbeit.

Persönlich sollte man unbedingt das Interesse am Menschen mitbringen, da wir (fast) jeden Tag im Kundenkontakt stehen. Dafür ist ein gesundes Selbstvertrauen wichtig, da es gerade am Anfang ein wenig Überwindung kostet, die Kunden direkt anzusprechen. Außerdem sollte man eine freundliche Ausstrahlung und immer ein Lächeln auf den Lippen haben.

 Auch Teamfähigkeit sollte man mitbringen: Da wir über mehrere Wochen in Filialen eingesetzt sind, werden wir ein echter Teil vom Team. Die Kollegen zählen dabei natürlich auf unsere Unterstützung. Dazu gehört selbstverständlich auch, pünktlich bei der Arbeit zu erscheinen und Aufgaben zuverlässig zu erledigen. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind auch nicht zu vergessen, da man sich in Gesprächen und im Schriftverkehr mit Kunden immer deutlich ausdrücken können muss. 


Wie ist der Unterricht beim Bildungspartner (Berufsschule, FH, BA, ...) organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?

In der Berufsschule haben wir Blockunterricht. Das bedeutet, dass wir für zwei bis drei Wochen in den Berufsschulen in Friedrichshafen oder Überlingen sind und dort theoretisches Wissen vermittelt bekommen. Dieses Wissen brauchen wir zum einen für unsere Praxiseinsätze, wie aber auch für die spätere Abschlussprüfung. In welche der beiden Berufsschulen wir gehen, richtet sich nach unseren Wohnorten. 

Bankkaufmann / Bankkauffrau

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Bankkaufleute sind dafür zuständig Kunden zu gewinnen, zu beraten und zu betreuen sowie Bankdienstleistungen bedarfsgerecht anzubieten.

Sparkasse Bodensee

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