Auszubildende zum Polsterer (m/w/d)


Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?
Während meiner Ausbildung habe ich die Möglichkeit, in allen Bereichen unserer Entwicklungsabteilung zu arbeiten. Ich übernehme z. B. Tischlerarbeiten, Näharbeiten, Polsterarbeiten und bin auch teilweise schon mit der Entwicklungsarbeit an unseren Polsterbezügen und später auch -garnituren beschäftigt. In der Entwicklung zeichne ich Modelle maßstabsgetreu oder fertige Zuschnitte am Computer  an. Handgezeichnete Schablonen erfasse ich später digital am Computer.

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
Das Besondere an meinem Unternehmen ist, dass ich hier in einer Entwicklungsabteilung arbeite. Hier kann ich schon als Azubi kreativ sein und eigene Ideen einbringen. Außerdem fertigen wir bei uns nur Einzelstücke an und führen alle Arbeitsschritte auch handwerklich durch. Für uns Azubis heißt das, das wir alle Arbeitsschritte „von der Pike auf“ lernen und so einen sehr abwechslungsreichen Arbeitsplatz haben. Ganz wichtig ist auch, dass bei uns viel Wert auf ein gutes Arbeitsklima und Teamgeist gelegt wird. Das Unternehmen fördert dieses gezielt durch gemeinsame Unternehmungen, Ausflüge und andere Events. Unsere neuen Auszubildenden werden z.B. in jedem Jahr schon vor Ausbildungsbeginn zu einem Azubi-Tag eingeladen, damit sie die anderen Auszubildenden kennenlernen und so einen leichteren Einstieg haben!

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Für mich persönlich wäre kein Beruf in Frage gekommen, bei dem man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt. Den Beruf des Polsterers (m/w/d), insbesondere in der Entwicklungsabteilung, wo täglich neue Modelle entwickelt  und gebaut werden, finde ich sehr interessant. Es sind handwerkliches Geschick und Kreativität gefragt und so sind alle Aufgaben sehr abwechslungsreich.

Welche Aufgaben gefallen dir besonders?
Am liebsten ist es mir, wenn ich anhand eines kleinen Projektes ein Möbelstück, wie z.B. ein Hocker oder ein Miniatur Sofa, von Anfang bis zum Ende selbst „erarbeiten“ kann. Angefangen mit der Entwicklung am PC, über das Aussuchen der Bezugsstoffe bis zum Polstern. Wenn das eigene Möbelstück fertig ist und vor mir steht, ist das ein tolles Gefühl!

Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?
Die Ausbildung zur Polsterin/er dauert 3 Jahre, kann jedoch evtl. nach einem Jahr um ein halbes Jahr verkürzt werden. Dieses ist allerdings nur möglich, wenn man in der Zwischenprüfung einen Durchschnitt von 2,0 erlangt. Auch im Betrieb und in der Berufsschule müssen die Leistungen gut und das Unternehmen einverstanden sein.

Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?
Hier gibt es einmal die schulischen Voraussetzungen. Man sollte mind. einen guten Hauptschulabschluss haben, mit guten Noten insbesondere in Mathe und Technik. Persönliche Voraussetzungen sind Kreativität, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, handwerkliches Geschick, Kraft und Teamgeist.

Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Die Anzahl der Berufsschultage hängt vom jeweiligen Ausbildungsjahr ab. Abwechselnd sind es 1 oder 2 Tage in der Woche. An der Berufsschule werden hauptsächlich die Fächer Technologie, Mathe, Technische Kommunikation und Wirtschaftslehre unterrichtet. Diese sind Prüfungsfächer für den Beruf sehr wichtig, da man z. B. die Eigenschaften von Werkstoffen kennen muss, um sie sinnvoll zu verwenden. Deutsch, Sport und Religion machen nur einen kleinen Teil des Unterrichts aus. 

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?
Bei Polipol ist die Übernahmechance sehr hoch. Nach der Ausbildung zum Polsterer (m/w/d) hat man viele Möglichkeiten. Man kann als Facharbeiter arbeiten und meine fachlichen Kenntnisse festigen. Aber es gibt auch viele Weiterbildungsmöglichkeiten, z.B. den Meisterlehrgang, ein Fachabitur oder auch ein Studium in Richtung Design. Doch das alles lasse ich erst mal auf mich zukommen – zuerst will ich mich auf die Ausbildung konzentrieren und diese gut abschließen!

Polsterer / Polsterin

Polsterer / Polsterin

Polsterer und Polsterinnen stellen Kissen, Hocker, Stühle, Sessel, Sofas und Matratzen her. Dazu fertigen sie Schablonen, tackern, nähen, kleben und schneiden Füllstoffe und Bezugstoffe bis zum fertigen Endprodukt. In der Serienproduktion programmieren sie außerdem moderne Fertigungsmaschinen.

polipol

Polipol Unternehmensgruppe

31603 Diepenau (Niedersachsen, Deutschland)

Menschen & Möbel – diese zwei Worte bringen auf den Punkt, was POLIPOL ausmacht. Als Unternehmen. Als Hersteller hochwertiger Polstermöbel. Als Arbeitgeber. Für uns steht der Mensch im Zentrum unseres Schaffens. Durch unsere Handwerkskunst, Leidenschaft und mit viel Liebe zum Detail fertigen...

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