Es ist Anfang der dritten Stunde, als sich die Schülerinnen und Schüler versammeln. Eine neugierige Stille liegt in der Ilex-Halle, als Stefan Patak von whatchado die Bühne betritt. Die Menge klatscht, das Schweigen ist gebrochen. Der Referent beginnt die Veranstaltung mit einem interaktiven Vortrag und beantwortet die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Seine Botschaft an die Jugendlichen: „Euer eigenes Interesse sollte bei der Berufswahl stets im Vordergrund stehen. Lasst Euch keinen Beruf von anderen aufschwatzen.“ Anhand von Beispielen aus seinem eigenen Leben verdeutlicht er, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten sind und dass auch Umwege in Ordnung sind, um zum Ziel zu kommen.

Danach ging es für die Schülerinnen und Schüler in Workshops, welche von Referenten von AUBI-plus und regionalen Ausbildungsunternehmen angeboten wurden. Der Kreis Herford, die Firma Hettich, die Brüder Schlau, Harting, WAGO, Westfalen-Weser-Energie und AUBI-plus-Kooperationspartner Talentcube gestalteten das einstündige Programm, das seitens der Schülerinnen und Schüler als sehr hilfreich wahrgenommen wurde. „Ich fand es toll, dass wir in den Workshops selbstständig arbeiten durften. Das ist eine gute Vorbereitung für die Zukunft“, so eine Schülerin der 9. Klasse.

 Je nach persönlichem Interesse hatten die Jugendlichen zuvor einen Workshop ausgewählt:

  • Schule beendet – und dann? Entdecke deine beruflichen Möglichkeiten!
  • Keine Angst vor dem Bewerbungsverfahren
  • Gut vorbereitet in das Vorstellungsgespräch
  • Bewerbung per Smart-Phone – Mit 3 Fragen und in 90 Sekunden zum Traumberuf!
  • Top-Karriereeinstieg – Das duale Studium!

 In der Abschlussrunde fassten die Referenten die wichtigsten Informationen für alle Teilnehmer zusammen und lobten außerdem die Mitarbeit der Schüler. „Die Schüler haben toll mitgemacht! Sie waren interessiert und aufmerksam bis in die letzten Reihen hinein“, so das Fazit von Stefan Patak. Initiatorin Ina Wellmann von AUBI-plus zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Veranstaltung und hält fest: „Wir wollten den Schülerinnen und Schülern deutlich machen, dass Berufsorientierung nicht immer langweilig sein muss. Unser Ziel war es, die jungen Leute zu motivieren und zu ermutigen, ihre Zukunft eigenständig zu gestalten. Dies ist uns gelungen.“


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Die berufliche Zukunft selbst in die Hand nehmen | „Berufsorientierung mal anders“ an der Gesamtschule

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Begrüßung_Stefan_Patak | (Bild: AUBI-plus GmbH)

Abschlussrunde_Referenten | (Bild: AUBI-plus GmbH)

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