1. Teste dich: Mit dem Berufs-Check

Die Menge an angebotenen Ausbildungen und Studiengängen bietet dir unzählige Möglichkeiten, dein späteres Berufsleben zu gestalten. Jobs gibt es viele, aber den einen zu finden, der zu deinen Stärken, deinem Talent und deiner Persönlichkeit passt, ist verdammt schwer. Wahrscheinlich wird es dir wie den meisten anderen Jugendlichen gehen, die kurz vor ihrer Berufswahl stehen: Der Weg zum gewünschten Beruf fühlt sich an wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Um eine erste Idee zu bekommen, welcher Beruf überhaupt zu dir und deinen Interessen passen könnte, kannst du einen Berufswahltest machen. Mit 12 Fragen werden in unserem Berufs-Check deine Vorlieben und Interessen abgefragt. Schon nach der ersten Frage erhältst du eine Liste mit Berufsvorschlägen. Mit jeder weiteren Antwort wird die Liste aktualisiert – so erhältst du am Ende eine Vorschlagsliste mit Berufen, die deinen Interessen entsprechen. Vielleicht ist ja sogar einer dabei, über den du bisher noch gar nicht nachgedacht hast?

2. Informiere dich: Im Berufslexikon

Wenn du den Berufs-Check absolviert und schon einen Beruf (oder auch mehrere) ins Auge gefasst hast, solltest du im Anschluss weitere Infos einholen. Umfangreiche Berufslexika klären auf und geben dir einen Einblick in verschiedene Berufe. Du erfährst alles, was du über die Ausbildungsberufe deiner engeren Wahl wissen solltest: Ausbildungsinhalte im Betrieb und in der Berufsschule, berufstypische Tätigkeiten, Ausbildungsvergütung, Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Der ideale Zeitpunkt für die Nutzung eines solchen Berufslexikons ist gleich zu Beginn der Ausbildungsplatzsuche - so kannst du früh genug Informationen sammeln und einzelne Berufe vergleichen, um schließlich deinen Wunschberuf zu identifizieren. Um dir die Suche nach einer passenden Ausbildung zu erleichtern, beinhaltet unser Berufslexikon zusätzlich eine Zusammenstellung der Ausbildungsberufe nach Themen und Berufsfeldern.

3. Probier dich aus: Bei einem Praktikum

Wusstest du schon, dass Praktika für deinen Lebenslauf super wichtig sind? Mit ihnen kannst du zeigen, dass du bereits erste Einblicke in einen bestimmten Beruf erhalten und schon ein wenig praktische Erfahrung gesammelt hast. Gegenüber einem Bewerber, der noch kein Praktikum im relevanten Bereich absolviert hat, wirst du also Vorteile haben! Mit einem freiwilligen Praktikum zeigst du außerdem, dass du engagiert bist und dir zum Arbeiten nicht zu schade bist. Dies sind wichtige Eigenschaften, welche bei Ausbildungsbetrieben besonders gut ankommen. Gerade in den Sommerferien bietet es sich deshalb an, ein Praktikum zu absolvieren – im besten Fall in deinem Wunschberuf, sofern dieser schon feststeht. Falls nicht, kannst du als Alternative in andere Berufsfelder hineinschnuppern und deine Zeit sinnvoll nutzen. So kannst du entweder deinen Berufswunsch festigen und erste praktische Erfahrungen für die Ausbildung oder das duale Studium sammeln, oder du lernst verschiedene Berufe kennen und kannst hinterher abschätzen, welchen Job du nach der Schule gerne ausüben würdest. Das Praktikum muss natürlich nicht die gesamten Ferien in Anspruch nehmen. Es reicht schon aus, wenn du zwei Wochen lang in die Arbeitswelt reinschnuppern und dir selbst einen Eindruck verschaffen kannst. Ein freiwilliges Schülerpraktikum kannst du in allen Bereichen machen: Egal, ob kaufmännisch, technisch oder gewerblich - die meisten Unternehmen bieten Schülern die Option, im Rahmen eines freiwilligen Praktikums Betrieb und Berufe kennenzulernen. 

Tipp: Ein Praktikum kannst du natürlich auch dann absolvieren, wenn du deinen Schulabschluss schon gemacht hast, jedoch beispielsweise noch ein Jahr bis zum Beginn der Ausbildung oder des Studiums überbrücken musst. Durch verschiedene Praktika sammelst du wertvolle Erfahrungen sowie neue Eindrücke und vermeidest gleichzeitig eine unschöne Lücke in deinem Lebenslauf. Und wer weiß, vielleicht findest du währenddessen sogar deinen zukünftigen Arbeitgeber?!

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