Das macht ein angenehmes Arbeitsumfeld aus

Mit dem Übergang von der Schule in den Beruf ist ein wichtiger Schritt getan, der natürlich auch mit einer neuen Umgebung verbunden ist. Je nach Ausbildungsberuf befindet sich der neue Arbeitsplatz Ihres Kindes im Büro, in einer Werkstatt, in der Produktion o.ä. Neben dem Spaß an der Arbeit, der laut der McDonalds Ausbildungsstudie 2019 73 Prozent der Jugendlichen besonders wichtig ist, ist auch das Verhältnis zu Arbeitskollegen und Mitarbeitern ein bedeutender Faktor für ein gutes Betriebsklima. Mit der Entscheidung für eine Ausbildung profitiert Ihr Kind beispielsweise von persönlichen Kontakten zu den Ausbildern, Mentoren und Kollegen, von Mitarbeitervorteilen als auch Feedback- oder Mitarbeitergesprächen, die zur Entwicklung der Persönlichkeit beitragen. Das Arbeitsumfeld hat entscheidenden Einfluss darauf, wie wohl sich Ihr Kind fühlt und wie gut das eigene Potenzial ausgelebt werden kann.

Arbeitsklima

Zu Beginn der Ausbildung muss sich Ihr Kind zunächst mit der neuen Situation auseinandersetzen und sich einen Überblick über die zukünftigen Aufgaben verschaffen. Gerade in der Einarbeitungsphase sind viele offene Fragen vorhanden und neue Erkenntnisse werden gewonnen. In keinem anderen Ausbildungsweg ist jedoch die Betreuung so gut gewährleistet wie bei einer betrieblichen Ausbildung. In vielen Unternehmen werden den Auszubildenden konkrete Ansprechpartner oder sogar Paten zugewiesen, die Ihnen bei Fragen zur Seite stehen. Durch den persönlichen Kontakt zu den Kollegen integriert sich Ihr Kind in die neue Umgebung und entwickelt allmählich auch eine Teamzugehörigkeit. Des Weiteren erhält es Unterstützung bei Aufgaben und durch den Erfahrungsaustausch mit den Kollegen werden zum Beispiel Strategien und Lösungswege besprochen. Nach und nach bildet Ihr Kind während der Ausbildung seine eigene Arbeitsweise und erweitert seine Soft Skills in den Bereichen personale, soziale und methodische Kompetenzen.

Feedbackkultur

Während der Ausbildung lernt Ihr Kind nicht nur neue Aufgaben und Tätigkeiten kennen, sondern entwickelt sich auch in seiner Persönlichkeit weiter. Hierzu tragen neben den Gesprächen mit Kollegen auch Feedback- oder Mitarbeitergespräche bei, die von den Führungskräften und/oder Paten geführt werden. Das erste Gespräch findet in vielen Unternehmen während oder kurz nach der Probezeit statt. In einer angenehmen Gesprächsatmosphäre werden Arbeitsleistungen beurteilt und Leistungsstandards besprochen, die für die Erfüllung der zukünftigen Aufgaben nötig sind. Bestenfalls finden die Mitarbeitergespräche in regelmäßigen Abständen statt, um Ihrem Kind einerseits konstruktives Feedback zu geben und andererseits die Stärken sowie besonderen Fähigkeiten zu benennen. Durch die Fremdeinschätzung können Soft Skills identifiziert werden, die Ihrem Kind bis dato nicht bekannt waren oder zu niedrig eingeschätzt wurden. Die Anerkennung für erfolgreich verrichtete Arbeit motiviert Ihr Kind und kann zu einem stärkeren Selbstbewusstsein führen.

Die betriebliche Ausbildung bietet den Auszubildenden eine gute Grundlage, um berufliche Erfahrungen zu sammeln, aber auch an seinen Aufgaben zu wachsen.

Mitarbeitervorteile

Viele Unternehmen bieten Benefits oder auch Mitarbeitervorteile aus den verschiedensten Bereichen an. So können bspw. Angebote im Bereich Förderung von Azubis oder Freizeit- und Pausengestaltung vom Unternehmen bereitgestellt werden. Zu letzteren Punkt reichen Angebote für Sportaktivitäten bis hin zu harmonischen Ruhezonen, die jedem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden. Die Zusammenkunft mit anderen Kollegen aus dem Unternehmen bieten Ihrem Kind eine Möglichkeit an, sich mit ihnen auszutauschen und andere Aufgabengebiete kennenzulernen. Des Weiteren steigert es die Motivation der Mitarbeiter und wirkt sich letztendlich auch auf die Erfüllung der Aufgaben aus.

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Verantwortung

Bereits während der Ausbildung werden Ihrem Kind Projekte und Aufgaben anvertraut, um die Selbstständigkeit zu fördern und seine Interessen sowie Fähigkeiten weiter auszubauen.

Traumberuf

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Eltern

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