Informationselektroniker Geräte- und Systemtechnik – Ein Erfahrungsbericht aus dem ersten und zweiten Ausbildungsjahr

Nico Peters und Tobias Ruhl

Hallo, unsere Namen sind Nico Peters und Tobias Ruhl, Auszubildende zum Informationselektroniker für Geräte- und Systemtechnik im Alfried Krupp-Schulmedienzentrum der Stadt Essen. Wir befinden uns momentan im ersten, beziehungsweise zweiten Lehrjahr der Ausbildung.
Mit diesem Erfahrungsbericht wollen wir euch einen kleinen Einblick in unseren spannenden Alltag im Betrieb und der Berufsschule geben.

Unser Betrieb, das Alfried Krupp-Schulmedienzentrum, befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofes und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Unsere Arbeit beginnt aufgrund der Gleitzeitregelung zwischen 6:30 Uhr und 8:30 Uhr. Beenden dürfen wir unseren Dienst ab 15 Uhr, freitags sogar schon ab 12 Uhr. Die Regel-Arbeitszeit beträgt 7:48 Std. täglich, welche wir uns aufgrund der Gleitzeitregelung selbst einteilen können. Dabei müssen wir lediglich darauf achten, dass wir maximal 10 Plus- oder 5 Minusstunden auf- beziehungsweise abbauen.

Im Alfried Krupp-Schulmedienzentrum sind derzeit 13 Mitarbeiter beschäftigt, darunter sind zwei Mitarbeiter der Verwaltung, zwei Medienberater für Schulen, vier Gesellen in der Werkstatt/Ausleihe, vier Auszubildende (einer jedes Lehrjahres) und zu guter Letzt unser Ausbildungsleiter. Alle Kollegen und Kolleginnen sind sehr freundlich und hilfsbereit, was das Arbeitsklima sehr angenehm macht und man gerne zur Arbeit geht.

Unsere Hauptaufgabe im Betrieb besteht darin, informationstechnische Geräte zu überprüfen, zu warten und zu reparieren. Hauptsächlich arbeiten wir mit Tageslichtprojektoren, CD- und DVD-Playern, Druckern, Musikanlagen, aber auch Computern und Monitoren. Dabei benutzen wir ganz alltägliche Werkzeuge, wie Schraubendreher und Akkuschrauber, aber auch Lötkolben oder Messgeräte, wie Multimeter, sind bei uns fast täglich im Einsatz. Da man mit verschiedenen Geräten arbeitet, entsteht dabei viel Abwechslung.

In unserer Geräteausleihe, in welcher städtische Mitarbeiter und gemeinnützige Vereine verschiedene informationstechnische Geräte ausleihen können, geben wir diese aus, kontrollieren sie und dokumentieren alles am Computer. Eine weitere Aufgabe besteht darin im Außendienst verschiedene Institutionen anzufahren, um dort Geräte abzuholen, zu liefern oder direkt vor Ort zu reparieren. Abgesehen von den genannten Arbeiten befassen wir uns immer wieder mit unterschiedlichen kleineren Aufgaben, was sehr abwechslungsreich ist.

Unsere schulische Ausbildung findet im Blockunterricht statt, das heißt wir haben ungefähr alle drei Wochen eine ganze Woche Berufsschule (außer in den normalen Schulferien).
Dort bekommen wir sowohl Theorie als auch Praxis beigebracht. Der theoretische Teil besteht aus viel Mathematik und Physik (Schulfach: Fachbereich Elektronik), jedoch stehen neben den fachspezifischen Fächern auch Deutsch, Religion, Englisch und Politik/Wirtschaft auf unserem Stundenplan. Im praktischen Teil bekommen wir zum Beispiel das Löten von Schaltungen auf Platinen oder den Umgang mit Messgeräten beigebracht.

Wir hoffen, dass dieser kleine Einblick in unsere Ausbildung euch bei eurer Ausbildungssuche einen Schritt weitergebracht hat!

Informationselektroniker / Informationselektronikerin
Informationselektroniker / Informationselektronikerin

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