Arian Schmidtchen

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Was sind die Aufgaben des Mediengestalters Bild & Ton?

Die Aufgabenspanne eines Mediengestalters Bild und Ton ist sehr umfangreich. Im Vordergrund steht natürlich die Arbeit mit Film- und Fotoaufnahmen, aber auch die Vor- und Nachbereitung gehören zum Verantwortungs- und Aufgabenbereich. So müssen bei Filmprojekten zum Beispiel im Vorfeld Konzepte und ein exakter Ablaufplan – das sogenannte Storyboard – erstellt sowie Drehorte und passende Darsteller ausgesucht werden. Auch die Nachbearbeitung, also die Selektion des Bild- bzw. Filmmaterials, das Schneiden der Filmausschnitte und unter Umständen auch die Aufnahme der dazugehörigen Tonspuren, gehören zu den Aufgaben.


Ist es notwendig, sich bereits im Vorfeld der Ausbildung Grundkenntnisse im Umgang mit Kameras, Lichttechnik und Bearbeitungs- bzw. Schnittprogrammen anzueignen?

Natürlich sind Grundkenntnisse nie falsch und können immer hilfreich sein. Doch auch ohne sie ist ein guter Start in die Ausbildung und eine schnelle Einarbeitung in die notwendigen Programme ohne Weiteres möglich. Die Einführung in alle Programme und Systeme findet durch die WAGO-Kollegen statt. Darüber hinaus gibt es gerade zu Beginn viel Zeit, sich selbständig mit dem „Handwerkszeug“ auseinander zu setzen. Solange das Interesse am Beruf vorhanden ist, sollte man sich auf jeden Fall nicht abschrecken lassen.


Wird es nicht langweilig, wenn es den ganzen Tag nur um Fotoshootings und Videoaufnahmen geht?

Das Aufnehmen von Bildmaterial ist ja nicht die einzige Aufgabe, die bei WAGO während der Ausbildung ansteht. Wie gesagt, gehört die Vor- und Nachbearbeitung von Film- und Fotoprojekten zum Aufgabenspektrum. Außerdem wird nicht immer auf die gleiche Weise fotografiert, sondern man hat von der kleinsten Klemme bis zu großen Schaltschränken, komplett bestückten Schienen und sogar Regenschirmen alles dabei – das macht die Sache immer wieder interessant!


 Wo hält sich ein Mediengestalter für Bild und Ton den ganzen Tag auf?

Vor allem an seinem Arbeitsplatz im Büro und darüber hinaus auch oft im WAGO-eigenen Fotostudio. Für größere Film- oder Bildprojekte kommen auch externe Locations in Frage, die in diesem Moment zum Arbeitsplatz werden. Das kommt zwar nicht so oft vor, ist dadurch aber immer wieder ein Highlight und etwas, das in anderen Ausbildungsberufen vielleicht weniger der Fall ist.


Wie ist der Beruf nach den ersten Wochen?

Bis jetzt macht mir die Arbeit hier bei WAGO sehr viel Spaß. Ich habe immer wieder Zeit, mich an den verschiedenen Bearbeitungsprogrammen auszuprobieren und alles für mich zu entdecken. Besonders gut finde ich es, die verschiedenen Möglichkeiten des Schnittprogrammes zu erforschen – es dauert wahrscheinlich Monate bis ich alles gelernt und ausprobiert habe. Daher glaube ich, dass mir die Ausbildung auch noch lange Zeit viel Freude bereiten und niemals langweilig werden wird.


Kannst du den Beruf weiterempfehlen?

Wer großes Interesse am Umgang mit Bild-, Film- und Tonmaterial hat und den Umgang mit den unterschiedlichsten Bearbeitungs- und Schnittprogrammen lernen möchte, ist in diesem Beruf auf jeden Fall richtig aufgehoben! Die Ausbildung hier bei WAGO macht viel Spaß und bietet Möglichkeiten, die über die „normale“ Ausbildung hinaus gehen. So lerne ich auch Fotografieren und den Umgang mit Fotos, obwohl mit dem Begriff „Bild“ beim Mediengestalter für Bild und Ton eigentlich das bewegte Bild, also Videos und Filme gemeint ist. Der Zusatz Fotografie erweitert das Aufgabenfeld in meiner Ausbildung deutlich und macht sie dadurch noch interessanter. Langeweile und Eintönigkeit wird während der Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton bei WAGO jedenfalls nicht zu finden sein.



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