Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung (B.Eng.)

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Studienangebot
Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung (B.Eng.)

Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung (B.Eng.)


Einen Beitrag leisten zur Bekämpfung von Krankheiten? Im Fokus des Studiengangs „Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung (B. Eng.)" steht die sichere Versorgung mit etablierten Medikamenten und Impfstoffen genauso wie mit neuen biotechnologischen Wirkstoffen. Ein genial neues Studiengangkonzept abgestimmt auf wichtige Fragestellungen der Zukunft.

Studieninhalte
Der Bachelor-Studiengang „Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung (B. Eng.)“ weist entsprechend der gewünschten Qualifizierung drei Säulen auf, die jeweils ca. 1/3 der Module des Studiengangs umfassen. Die erste Säule stellen Module dar, die die naturwissenschaftlich-technische Grundlagen legen. Dazu gehören Module aus dem biologischen Umfeld, wie z. B. "Biologie und Mikrobiologie (BP)", "Organische Chemie und Biochemie", "Molekularbiologie und Gentechnik I", aber auch Module aus dem technischen Bereich, wie z. B. "Stoff-/Wärme-Übertragung und Bilanzen", "Technische Fluidmechanik" oder "Anlagenplanung und Fluidförderung in Pharma-Prozessen". Die Grundlagenmodule aus dem technischen Bereich sind wichtig, um später die biotechnologische Wirkstoffherstellung vom Labor in die Produktion bringen zu können. Auch Module wie z. B. Mathematik und Chemie sind notwendig, um alle Studierenden auf das gleiche grundlegende Verständnis zu bringen. Die zweite Säule wird aus Modulen gebildet, die sich mit dem biopharmazeutischen Herstellungsprozess beschäftigen („Prozess-Wissen“). Hierzu zählen "biolastige" Module wie z. B. "Bioreaktionstechnik I", "Bioaufbereitungsverfahren" oder "Bioreaktionstechnik II und Hygienic Design" und "pharmalastige" Module wie z. B. "Aufarbeitung in der Pharmaproduktion I", "Aufarbeitung in der Pharmaproduktion II" oder "Pharmazeutische Technologie II". Die Module der dritten Säule beschäftigen sich mit den gesetzlichen Anforderungen, die erfüllt werden müssen, um ein Medikament oder einen Impfstoff überhaupt herstellen zu dürfen. Ein wichtiger – vom US-amerikanischen Arzneibuch abgeleiteter – Fachbegriff dabei ist Good Manufacturing Practice (GMP). Die Module der dritten Säule tragen daher fast immer das Kürzel GMP im Namen. Wichtig für sichere Medikamente und Impfstoffe ist auch die Sauberkeit bei der Herstellung, so dass die notwendige Reinraumtechnik auch im Studiengang behandelt wird. Der Bachelor-Studiengang ist dabei berufsqualifizierend aufgebaut, d. h. ein direkter Berufseinstieg mit dem Abschluss "Bachelor" ist möglich, da die notwendige fachliche Tiefe bei allen drei Säulen in den 7 Semestern vermittelt wird.

Durch dieses bisher einmalige Studienkonzept wird bereits mit einem Bachelor-Abschluss genau die Qualifikation der Absolventinnen und Absolventen erreicht, die gesetzlich für die Herstellung steriler Arzneimittel gefordert wird, wie z. B. im Annex 1 des EU-GMP-Leitfadens: "Prozesse und Monitoringsysteme für die Herstellung steriler Produkte sollten von Personal mit entsprechenden Prozesskenntnissen, verfahrenstechnischen und mikrobiologischen Kenntnissen ausgelegt, in Betrieb genommen, qualifiziert, überwacht und regelmäßig überprüft werden."

Qualifikationsziel des Studiengangs
Der Studiengang „Biopharmazeutische Arzneimittelherstellung (B. Eng.)“ qualifiziert die Studierenden für eine industrielle Berufstätigkeit im Bereich der (bio-)pharmazeutischen Industrie. Insbesondere werden in den Studiengang Module integriert, die die gesetzlichen Richtlinien zur Qualitätssicherung (GMP) und die Reinraum-Technologie betrachten, die im pharmazeutischen Umfeld notwendig sind, um Produktions­anlagen zu planen, in Betrieb zu nehmen, zu betreiben und zu optimieren. Er ist berufsqualifizierend aufgebaut, d. h. ein Berufseinstieg (z. B. als „Planungsingenieur*in GMP“ oder „Betriebsingenieur*in GMP“) ist direkt mit dem Abschluss möglich. Neben den Kenntnissen hinsichtlich der gesetzlichen Richtlinien und denen bzgl. der Reinraum-Technologie erlangen die Studierenden daher auch ein fundiertes Wissen bzgl. naturwissenschaftlich-technischer Grundlagen und bzgl. der (bio-)pharmazeutischen Verfahrenstechnik. Absolvent*innen verfügen damit über ein breites und integriertes Wissen und Verstehen der wissen­schaftlichen Grundlagen in der (bio)pharmazeutischen Arzneimittelproduktion. Auf dieser Basis entwickeln sie unter Verwendung fachspezifischer Methoden Lösungsansätze für Problemstellungen im Herstellungs­prozess von Arzneimitteln genauso wie in den dazu notwendigen Reinräumen. Dies ermöglicht die Arbeit in interdisziplinären Projektteams. Sie sind weiterhin in der Lage, die erkenntnistheoretisch begründete Richtigkeit fachlicher Aussagen situationsbezogen zu beurteilen und in den Kontext der beruflichen Praxis einzuordnen. Sie besitzen die Fähigkeit, die erworbenen Grundlagen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften zur Analyse von Aufgabenstellungen in der beruflichen Praxis einzusetzen.

Weitere Informationen zum Studiengang.

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