Philippa Allea Romme & Robin Alvarez y Hollestelle (16 & 20 Jahre alt) - 1. Lehrjahr

Philippa Allea Romme & Robin Alvarez y Hollestelle (16 & 20 Jahre alt) - 1. Lehrjahr


Wie war der Start für Euch bei der Markant? Und wie war die erste Woche?

Robin: In einem Wort: „überwältigend“. Zunächst wurden wir von den Ausbildungsleitern und dem Geschäftsführer begrüßt und bekamen eine Einführung in die Markant. Ich habe mich gleich wohlgefühlt und durch die Teamspiele sind auch nach und nach alle aufgetaut. Dadurch wurden auch alle direkt integriert und man fühlte sich schnell nicht mehr fremd. Die erste Woche war auch richtig cool, wir durften selbst Roboter bauen und diese programmieren, das war ein schöner und lockerer Einstieg.

Das Highlight war dann, als wir die Roboter gegeneinander antreten ließen und die Teams so ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Philippa: Ja, ich empfand auch die Teamchallenges als großartiges Projekt, welches mir viel Spaß gemacht hat. Man lernte sich auch direkt kennen und hatte ein gemeinsames Erfolgserlebnis. Auch durch die Zusammenarbeit in den Gruppen durfte man voneinander lernen und es entwickelte sich ein Teamgeist während des Projektes. Man sammelte Ideen und überlegte sich dann, wie man den Roboter am besten umsetzen könnte.

Klar, vor allem der Wettkampf war richtig spannend, auch weil man dann selbst sehen konnte, was man zusammen geschafft hatte.

Wie ist es, bei der Markant zu arbeiten und was macht es so besonders?

R: Für mich ist besonders, dass man Zeit bekommt für eigene Projekte und sich diese selbstständig erarbeiten darf. Es ist schön, seine eigenen Ideen umsetzen und präsentieren zu können. Man bekommt genug Raum für die persönliche Entwicklung.

Auch als Praktikant, bevor ich Auszubildender war, hatte ich immer das Gefühl, man begegnet mir auf Augenhöhe und ich werde in ein Team als vollwertiges Mitglied eingebunden.
Was nicht unerwähnt bleiben darf ist die Kantine, das Essen ist extrem gut.

P: Das sehe ich genauso. Ergänzen würde ich noch das Gemeinschaftsgefühl. Als Team gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln, ist so lehrreich. Wir können alle voneinander lernen, weil jeder sein Wissen in das Team einbringen kann.

Wie gestaltet Ihr Euren Ausbildungsverlauf bei der Markant mit?

R: Für uns ist das noch schwierig zu beantworten, da wir ja im ersten Jahr zunächst in der Lehrwerkstatt sind. Hier bekommt man zunächst die Basics vermittelt und auch wenn man bei manchen schon eine Richtung erkennt, ist es dem Ausbilder wichtig, dass wir alles mal gesehen haben. Das Wissen wird breit vermittelt, damit jeder in jede Richtung gehen könnte.

P: Man ist eigentlich im stetigen Austausch mit dem Ausbildungsleiter und schaut gemeinsam in welche Richtung man sich entwickeln kann.
Es wird sich viel Zeit genommen, die Stärken individuell zu fördern.

Wir können in den Rücksprachen auch immer unsere Interessen einbringen und durch die Feedbackgespräche bekommen wir auch viel Input, was später für uns spannend sein könnte.


Was hättet Ihr vorher nicht erwartet? Was hat Euch in der Ausbildung überrascht?

R: Ich habe mich davor schon viel mit Informatik auseinandergesetzt und auch in der Schule hatte ich es als Hauptfach, aber es ist überraschend, was für einen extremen Fortschritt ich gemacht habe.
Das, was ich auf den drei Jahren davor gelernt habe, waren nicht einmal 25 % von dem, was ich hier bisher lernen durfte.
Ich hätte nicht erwartet, dass hier eine so gute Atmosphäre in der Lehrwerkstatt herrscht und auch die Nähe zu dem Ausbilder war unerwartet für mich.

P: Auch mich hat überrascht, dass wir in so kurzer Zeit so viel lernen konnten. Es waren oft komplexe Themen, aber sie wurden so verständlich erklärt, dass man immer gut mitkam. Auch in der Berufsschule haben wir oftmals einen Vorsprung durch das Wissen, welches wir vermittelt bekommen, aber auch voneinander lernen.

Durch mein Praktikum kannte ich den Umgang miteinander in der Markant schon, aber auch dort empfand ich es überraschend und angenehm zum Arbeiten.




Wie wirst Du von der Markant in der Ausbildung unterstützt?

R: Zum einen bekommen wir einen modernen Arbeitsplatz und entsprechende Hardware auch für unsere Projekte. Viele kommen mit dem Bus oder Zug und hier werden die Kosten übernommen, das ist auch praktisch vor allem für Minderjährige.

Wir haben letztens erst Markant Pullover bekommen, das war auch ein tolles Goodie für die Auszubildenden. Bildungstechnisch haben wir auch viel Unterstützung, beispielsweise gibt es bald eine Präsentation der Hochschule Offenburg, bei der wir teilnehmen dürfen. Da freue ich mich richtig drauf.

Man wird in der LWS aber auch gezielt gefördert, zum Beispiel hatten wir vor der Elektrotechnik-Arbeit eine Fragerunde mit dem Ausbilder, bei der wir gemeinsam gelernt haben. Mit Erfolg, denn jeder von uns hatte einen Einser-Schnitt.

P: Gleich zu Beginn hatten wir auch Seminare, in denen wir beispielsweise gelernt haben, wie man konstruktiv Feedback gibt. Insgesamt bekommt man immer Hilfestellung, darf aber auch selbst rumexperimentieren, auch mit der Hardware.

Ich würde rundum sagen, man bekommt alles, was man braucht.

Auch durch die Projekte, die wir bekommen, müssen wir Themen ausarbeiten und alle paar Monate präsentieren. Dadurch sind wir geübter in Präsentationen, was auch ein Vorteil in der Berufsschule ist, vor allem für die Abschlussprüfung.

Wie sind die Übernahmechancen? Fühlt Ihr Euch gut aufgehoben im Hinblick auf Eure berufliche Zukunft?

R: Auch wenn es noch eine Weile hin ist, fühle ich mich gut aufgehoben und auch sicher bei der Markant. Ich habe das Gefühl, dass man hier viele Möglichkeiten hat und auch bei vielen Projekten mitwirken darf.

P: Ich fühle mich auch gut aufgehoben. Ich finde es spannend, dass es so viele unterschiedliche Bereiche gibt, in die man Einblicke erhält. Man wird durch die Lehrwerkstatt gut auf die späteren Bereiche vorbereitet. Ich habe auch das Gefühl, dass wirklich geschaut wird, wo man hingehört und wo man sich wohlfühlt.

Woher kam Eure Motivation, Euch für eine Ausbildung in der IT bei der Markant zu entscheiden?

Robin: Ich bin und war immer kreativ, auch in der Schule schon, und wollte etwas finden, bei dem ich meine Kreativität einbringen kann. Das Programmieren ist eine der höchsten Formen der Kreativität, da man ganze Programme durch abstrakten Text erzeugen kann. Als ich das für mich erkannte wurde mein Interesse geweckt und ich habe es einfach ausprobiert.

Ich habe auch früher schon programmiert und habe beispielsweise an Handy-Games rumexperimentiert, nur aus Spaß, aber als Übung war es super. Auch die Web-Units-App habe ich untersucht, kopiert und weiterentwickelt, einfach als Training, um dazuzulernen. Spätestens hier war mir klar, dass Informatik für mich das Richtige ist.

Durch mein Abitur auf einem Informationstechnikgymnasium hatte ich theoretisches Wissen, welches ich dann durch Praktika ausbauen konnte. Auch die Erfahrung der IT-Abteilung im Firmenkontext war für mehr lehrreich.

Als ich hier mein Praktikum hatte, habe ich mich wohlgefühlt, die Atmosphäre war gut und ich empfand den Umgang immer als sehr kollegial und die Kommunikation war immer sehr gut. Auch im Kontrast zu anderen Firmen ist mir das im Gedächtnis geblieben.

Spannend finde ich auch, dass es hier so viele Bereiche gibt und dadurch so ein großes Spektrum an Projekten. Selbst wenn ich mich dann innerhalb meiner Laufbahn umorientieren wollen würde, müsste ich nicht die Firma wechseln.

Philippa: Mich hat Technik schon immer fasziniert, vor allem die Frage, wie etwas funktioniert oder aufgebaut ist. Ich hatte aber keine Vorkenntnisse, da ich davor auf einer Realschule war und keinerlei Berührungspunkte hatte.

Da ich aber schon immer Interesse an der Informatik hatte, habe ich mich hier eingelesen und informiert. Aber auch meine Freunde haben mich der Informatik nähergebracht. Sie haben mir gezeigt, was sie so machen und haben dann auch mein Interesse geweckt, es einfach selbst auszuprobieren. Es war ein schönes Gefühl, selbstständig Probleme lösen zu können. Und auch ein Erfolgserlebnis, das allein zu schaffen. Deshalb hat mir auch Mathematik immer Spaß gemacht, weil man hier auch nach Lösungen sucht.

Nach meinem Praktikum war meine Entscheidung sicher, dass ich in die IT möchte, weil die Bereiche so vielfältig sind und es so viele unterschiedliche Projekte gibt.

Als ich hier mein Praktikum gemacht habe, ist mir auch aufgefallen, wie viel ich hier lernen kann und dass es für meine Betreuer wichtig war, dass ich auch etwas mitnehmen kann. Ich durfte selbstständig Präsentationen abhalten und hatte eine große Lernkurve während meiner Aufgaben. Das Praktikum ging nur eine Woche, aber auch der Gedanke wie viel ich dann wohl in drei Jahren mitnehmen kann, animierte mich.
Mich hat es auch bestärkt, wie leicht es mir gefallen ist, die Aufgaben zu bearbeiten und ich war begeistert von der Gruppendynamik innerhalb der Markant. Das war schließlich auch meine Motivation, mich hier zu bewerben.


Statement

Robin: Für mich ist besonders, dass man Zeit bekommt für eigene Projekte und sich diese selbstständig erarbeiten darf. Es ist schön, seine eigenen Ideen umsetzen und präsentieren zu können. Man bekommt genug Raum für die persönliche Entwicklung.

Philippa: „Ich finde es spannend, dass es so viele unterschiedliche Bereiche gibt, in die man Einblicke erhält. Man wird durch die Lehrwerkstatt gut auf die späteren Bereiche vorbereitet.“


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