Werkzeugmechanikerin Nora zwischen Teamwork und Technik

Was macht eine Ausbildung bei SIMONSWERK so besonders? Und wie sieht der Alltag einer angehenden Werkzeugmechanikerin aus? Nora ist 17 Jahre alt und befindet sich aktuell im zweiten Ausbildungsjahr zur Werkzeugmechanikerin. Im Interview mit Heidi Becker aus der AUBI-news-Redaktion spricht sie über ihren Einstieg ins Unternehmen, ihre Erfahrungen in der Ausbildung und darüber, warum Teamwork, Abwechslung und gegenseitige Unterstützung für sie eine große Rolle spielen. Außerdem erzählt Nora von ihrem bisherigen Highlight bei SIMONSWERK und gibt wertvolle Tipps für junge Menschen, die auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz sind.

Interviewpartnerin Nora Gödecke

Kannst du dich kurz vorstellen und erzählen, was du bei SIMONSWERK machst?

Mein Name ist Nora Gödecke, ich bin 17Jahre alt und komme aus Rheda-Wiedenbrück. Momentan befinde ich mich im zweiten Ausbildungsjahr zur Werkzeugmechanikerin bei SIMONSWERK.  

Wie bist du auf die Idee gekommen, Werkzeugmechanikerin zu werden? Warum hast du dich damals für eine Ausbildung bei SIMONSWERK entschieden?

Durch meinen Onkel, der schon seit Jahren bei SIMONSWERK arbeitet, bin ich auf das Unternehmen aufmerksam geworden. Das hat mein Interesse geweckt, mich genauer mit SIMONSWERK und den Ausbildungsberufen zu beschäftigen. Daraufhin habe ich mich für ein Praktikum als Werkzeugmechanikerin beworben. Dabei ist mir das tolle Arbeitsklima direkt positiv aufgefallen. Nach dem Praktikum war ich so überzeugt, dass ich mich direkt für eine Ausbildung beworben habe.

Welche Erwartungen hattest du vor deinem Ausbildungsstart? Wurden diese erfüllt?

Ich hatte mir gewünscht, von Anfang an gut in das Team integriert zu werden. Außerdem wollte ich zuerst die Metallbearbeitung von Grund auf lernen, bevor es an die Arbeit mit den Maschinen geht. Diese Erwartungen wurden voll erfüllt: Das Team hat mich super aufgenommen und mir geholfen, mich im Unternehmen schnell zurechtzufinden. Mein Ausbilder hat mir die nötige Zeit gegeben, um die Grundlagen Feilen, Körnen und Sägen zu lernen, bevor wir an die Maschinen kommen, zum Bohren, Drehen und Fräsen.

SIMONSWERK wurde mit dem Gütesiegel BEST PLACE TO LEARN ausgezeichnet. Was macht für dich eine richtig gute Ausbildung aus?

Eine richtig gute Ausbildung bedeutet für mich, dass man die Möglichkeit bekommt, Verantwortung zu übernehmen. Mir ist wichtig zu merken, dass ich mitentscheiden kann und aktiv an größeren Projekten mitwirke. Man arbeitet nicht nur in der Ausbildungswerkstatt, sondern lernt auch die verschiedenen Fachabteilungen kennen, was die Ausbildung sehr praxisnah macht.    

Was sind deine persönlichen Top 3, weshalb du SIMONSWERK als Ausbildungsbetrieb empfehlen würdest?

Wir arbeiten als Team gemeinsam auf Augenhöhe und nicht gegeneinander. Meine Top 3 sind das Teamwork, die Abwechslung und das Miteinander. Wir lösen Probleme gemeinsam und unterstützen uns gegenseitig. Kein Tag ist wie der andere. Es passiert immer etwas Neues, sodass man ständig dazulernt. Und man begegnet sich im gesamten Unternehmen mit Respekt und Wertschätzung. Besonders gut gefällt mir an meiner Ausbildung, dass die persönliche Weiterentwicklung gefördert wird.

Was war bisher dein größtes Highlight, wenn du dich jetzt zurückerinnerst?

Mein persönliches Highlight war der Moment, als ich das erste Mal ein Werkstück direkt für einen Facharbeiter fertigen durfte. Es war ein tolles Gefühl zu merken, dass mir mittlerweile so viel Vertrauen entgegengebracht wird, dass ich ein Teil bearbeiten darf, das später auch wirklich in der Produktion verwendet wird. Zu wissen, dass meine Arbeit einen echten Nutzen für das Unternehmen hat und ich das Team so unterstützen kann, hat mich sehr stolz gemacht.

Wie siehst du deine Zukunft nach der Ausbildung bei SIMONSWERK?

Nach meiner Ausbildung möchte ich auf jeden Fall gerne bei SIMONSWERK bleiben. Mein Ziel ist es, erstmal als Facharbeiterin viel Praxiserfahrung im Werkzeugbau zu sammeln. Später kann ich mir dann auch noch gut eine Weiterbildung wie einen Meister oder Techniker vorstellen.

Was würdest du jungen Menschen sagen, die gerade auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind?

Mein wichtigster Rat: Traut euch, Praktika zu machen. Nur so gewinnt ihr einen realistischen Einblick und könnt sicher einschätzen, ob Ausbildung und Unternehmen wirklich zu euch passen.

Und selbst wenn ihr am Ende feststellt, dass der Ausbildungsberuf doch nichts für euch ist, seid ihr einen entscheidenden Schritt weiter als vorher. Seid mutig, probiert euch aus und stellt im Praktikum viele Fragen, bei SIMONSWERK wird das zum Beispiel super aufgenommen!

Vielen Dank für das Gespräch und die spannenden Einblicke in deine Ausbildung!


Über SIMONSWERK

SIMONSWERK ist ein international führender Hersteller von Bandsystemen für Türen. Das Familienunternehmen mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück entwickelt und produziert seit 135 Jahren hochwertige Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen im Wohn- und Objektbau. Mit rund 1.000 Mitarbeitenden weltweit steht das international tätige Traditionsunternehmen für innovative Produkte, hohe Fertigungstiefe sowie konsequente Qualitätsorientierung und vereint Präzision, Design und Zuverlässigkeit „Made in Germany“.

Über BEST PLACE TO LEARN

BEST PLACE TO LEARN® ist ein bundesweit anerkanntes Gütesiegel für überdurchschnittlich gute betriebliche Ausbildung und eine Marke von AUBI-plus. Die Auszeichnung basiert auf einem wissenschaftlich fundierten Qualitätsmodell und bewertet alle relevanten Aspekte der Ausbildung in sieben Qualitätsbereichen. Grundlage ist eine umfassende, anonyme 360-Grad-Befragung von Ausbildungsverantwortlichen sowie aktuellen und ehemaligen Auszubildenden/dual Studierenden. Das Gütesiegel gilt für drei Jahre, danach steht eine Rezertifizierung an. Mehr Infos: www.bestplacetolearn.de

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