Informationsmanagement (BIM) (B.A.)
30539 Hannover
2027
Studienangebot
Informationsmanagement (BIM) (B.A.)
Menschen, Daten und Wissen verbinden
Informationen sind im Überfluss um uns herum vorhanden. Aus diesem Informationsdschungel kreieren Informationsmanager*innen relevante Informationen und spannendes Wissen, das Menschen verstehen, sie interessiert und begeistert. Informationsmanager*innen stellen Informationen bedarfs- und zielgruppengerecht, verständlich und visuell ansprechend zur Verfügung.Informationsmanager*innen arbeiten in (wissenschaftlichen) Bibliotheken, in Forschungseinrichtungen und Archiven, in Informations- und Datenabteilungen von Unternehmen, in Agenturen, Redaktionen, Medienhäusern, Museen oder in der Wissenschaftskommunikation. Das Arbeitsfeld von Informationsmanagern*innen ist dementsprechend vielfältig und nahezu jede Branche steht Ihnen offen. Es erfordert einen sicheren Umgang mit digitalen Medien, Datenmanagement, visueller Gestaltung, Web- und Interaktionstechnologien sowie Künstlicher Intelligenz (KI).
Ob Menschen verlässliche Information finden, verstehen und nutzen können, entscheidet über Teilhabe, Bildung und demokratische Meinungsbildung. Informationsmanagement ist gesellschaftlich relevant: Von Informationskompetenz über Datenschutz- und Urheberrecht bis zu Informationsethik, Web Science und KI-Grundlagen – ergänzt um medial-gestalterische Kompetenz, lernen Sie Information so aufzubereiten, dass sie tatsächlich richtig ankommt.
Worum geht es?
Informationsmanager*innen sorgen dafür, dass Information verfügbar, verlässlich und verständlich ist – in Bibliotheken und Forschungseinrichtungen ebenso wie in Unternehmen, Behörden und Kultureinrichtungen. Sie erschließen Bestände und Datenquellen und bauen daraus Informationssysteme, die sich auch nach Jahren noch pflegen lassen. Sie prüfen, woher eine Information stammt und wie belastbar sie ist. Und Sie sorgen dafür, dass sie dort ankommt, wo sie gebraucht wird: im Katalog, in der Datenbank, im Repositorium, auf einer Website oder in einer App, in Berichten und Visualisierungen, manchmal auch in einer Installation oder einer Ausstellung.Dahinter stehen drei Fragen, die im Studium ineinandergreifen. Die erste ist die klassisch informationswissenschaftliche: Wie werden Informationen erschlossen, organisiert und wiedergefunden? Die zweite kommt aus der Daten- und Informationstechnologie und betrifft Verarbeitung, Auswertung, Modellierung. Die dritte ist die gestalterisch-mediale. Sie entscheidet darüber, ob Information beim Menschen tatsächlich ankommt und sie wird im Informationsmanagement häufig unterschätzt. Informationsdesign steht deshalb bei uns nicht am Ende, wenn alles andere fertig ist. Es zieht sich durch den gesamten Studiengang.
Wo kann ich später arbeiten?
Mit dem Studium qualifizieren Sie sich für vielfältige Tätigkeiten des Informations- und Mediensektors.Typische Arbeitgeber sind hier bei auf der einen Seite der öffentliche Sektor und die Wissenschaft mit beispielsweise Bibliotheken, Informationseinrichtungen außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, Archiven, Museen und Medienarchiven oder Informationsinfrastruktureinrichtungen. Typische Aufgaben sind Erschließung und Bestandsentwicklung, Forschungsdatenmanagement, digitale Bibliotheks- und Repositoriendienste, Informations- und Datenkompetenzvermittlung sowie die Aufbereitung von Sammlungen und Forschungsergebnissen für die Öffentlichkeit von der digitalen Repräsentation bis zur Wissenschaftskommunikation.
Auf der anderen Seite arbeiten Sie vielfach in Wirtschaft oder Verwaltung: Informations-, Daten- und Wissensmanagement in Unternehmen und Behörden, Pressemonitoring und Medienbeobachtung, unternehmensinterne Wissenskommunikation und Informationsvermittlung, Content- und Wissensdatenbanken, Konzeption von medialen Webangeboten und Informationsportalen.
Wer den Schwerpunkt Informationsdesign belegt, arbeitet später an Schnittstellen, an denen die Verbindung aus Datenverständnis und Gestaltungskompetenz gefragt ist. Datenvisualisierung, Informationsarchitektur, UX-Konzeption oder Content- und Informationsdesign für Agenturen und Redaktionen, Erklär- und Vermittlungsformate für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Verwaltung bis hin zu interaktiven Ausstellungs- und Medienformaten gehören so zu Ihrem Berufsprofil.
Hinzu kommen Tätigkeiten in der Beratung sowie die Möglichkeit eines weiterführenden Masterstudiums.
Weitere Informationen zum Studiengang.
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