Interkulturelle Studien – Deutschland und Frankreich

Abschluss
Master of Arts
Regelstudienzeit
4 Semester
 
Studienbereich
Kultur und Geist
Sprachen
Empfohlener Schulabschluss
Abgeschlossenes Studium
 

Studieninhalte

Der Masterstudiengang Interkulturelle Studien – Deutschland und Frankreich ist eine spezielle Form der Interkulturellen Studien. Der an der Universität Freiburg angebotene Studiengang rückt die deutsch-französische Beziehung in Bezug auf Politik, Kultur, Geschichte und Soziologie in den Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung. Die ersten zwei Semester sind an der deutschen Hochschule zu absolvieren, die letzten zwei Semester an einer von zwei Partnerhochschulen in Lyon (Frankreich) – an der Université Lumière Lyon 2 bzw. der École Normale Supérieure (ENS) de Lyon.

Im ersten Semester wählst du aus drei Bereichen deine fachliche Spezialisierung: Politik & Soziologie, Vergleichende Geschichte oder Literatur & Medien. Zu dieser erfolgt die Masterspezialisierung im dritten und vierten Semester an einer der Partnerhochschulen in Lyon. Neben den fachlichen Inhalten werden Sprach-, sowie interkulturelle Kompetenzen vermittelt. Ein Praktikum ist je nach Schwerpunkt optional oder verpflichtend. Vorgesehen ist es zwischen dem zweiten und dritten Semester.

Die Masterthesis kann in deutscher oder französischer Sprache verfasst werden.

Inhalte (Abweichungen je nach Schwerpunkt möglich):

  • Geschichtliche Grundlagen aktueller Debatten in Deutschland und Frankreich
  • Zeitgenössische Philosophie
  • Kino- und Literaturverfilmung
  • Europapolitik
  • Deutsche und französische Außenpolitik im europäischen und internationalen Kontext
  • Facetten von Deutschland und Frankreich aus dem Blickwinkel der Humangeographie
  • Sprachkurs Deutsch / Französisch / Wissenschaftssprache / Übersetzung
  • Interkulturelle Kompetenzen
  • Deutsch-französischer Arbeitsmarkt, Bewerbungscoaching
  • Kulturmanagement und -marketing
  • Historische und gegenwärtige Ansätze der Soziologie in Deutschland und Frankreich
  • Religion und Politik um 1900 - Europäische Aufbrüche, Konflikte und Lösungsansätze (Schwerpunkt: Deutschland und Frankreich
  • Literatur und Medien
  • Entsprechende französische Lehrveranstaltungen

Perspektiven

Als Absolvent des Masterstudiengangs Interkulturelle Studien – Deutschland und Frankreich kannst du in diversen Bereichen Fuß fassen. Insbesondere deutsch-französische oder interkulturelle (Forschungs-) Projekte sind mögliche Handlungsfelder. Aber auch international agierende Unternehmen bieten Stellen für Absolventen an. Ebenso wie Einrichtungen aus dem Bereich Kultur oder der Medienlandschaft, politische oder internationale Organisationen, die Journalismusbranche oder Ausstellungen und Museen. Darüber hinaus sind Tätigkeiten als Mediator oder Coach denkbar.

Besonderheiten

Studienbeginn ist immer das Wintersemester eines jeden Jahres, wobei jeder Jahrgang höchstens bis zu 25 Studenten aufnehmen kann. Ein detailliertes Auswahlverfahren der Bewerber ist deswegen eingeführt worden. Für die Bewerbung benötigst du neben den klassischen Bewerbungsunterlagen ein Motivationsschreiben auf Deutsch oder Französisch sowie eine Selbstständigkeitserklärung für das Motivationsschreiben. Ein nächster Schritt im Bewerbungsverfahren ist die Einladung zu einem 90-minütigen schriftlichen Auswahltest. In diesem werden die Studiengangsanwärter eine Übersetzungsaufgabe erhalten, landeskundliche Fragestellungen beantworten müssen sowie Wissensfragen - spezialisiert auf den Studiengang – gestellt bekommen.

Bei einem bi-nationalen Studiengang sind entsprechende Sprachkenntnisse obligatorisch. So bedarf es nachweislich des Niveaus C1, gemäß des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen, für Deutschkenntnisse und Niveau B2 für Französischkenntnisse.

Eine Besonderheit ist ein Treffen der Studierenden des Masterstudiengangs aller Semester in der ersten vorlesungsfreien Zeit in Lyon zu einer Tagung / Workshop (Journée d'Études).

Neben dem Master of Arts der deutschen Hochschule erhält man auch den Master en sciences humaines et sociales der französischen Hochschule.

Wirtschaftlich Denken und Handeln
Fremdsprachen anwenden
Natur erforschen
Lehren und Erziehen
Gestalterisch und künstlerisch arbeiten
Technik / EDV entwickeln und einsetzen
Recht anwenden und vertreten
Heilen und vorbeugen

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