Tony Arjen Daugals

Tony Arjen Daugals


Wer bist du?

Hallo, ich bin Tony Arjen Daugals, gebürtiger Pritzwalker (Brandenburg) und 28 Jahre alt. Meine Ausbildung habe ich von Oktober 2015 bis September 2018 gemacht an den Sabine Blindow-Schulen und erfolgreich als staatlich geprüfter Sport und Eventmanagement – Assistent / SEM abgeschlossen.

Warum hast du deine Ausbildung an den Sabine Blindow Schulen gemacht?

Ich habe mich für eine Ausbildung zum SEM entschieden, weil ich Sport liebe, fußballbegeistert bin und die Fachbereiche interessant finde. Nach meiner schulischen Laufbahn war ich lange rat – und ideenlos was ich mache, nach erfolgreich absolvierten Freiwilligendiensten, wollte ich doch etwas in Richtung Sport und noch wichtiger im Bereich Fußball lernen. Im Internet bin ich dann auf die SBS in Hannover gestoßen und habe mich beworben, auch weil ich die Möglichkeiten der verbundenen unterschiedlichen Praktika sehr interessant finde.

Ich war schon immer ein sehr kommunikativer Mensch, durch die Ausbildung und auch durch den großartigen Unterricht im Bereich Kommunikation mit H. Schröter, konnte ich diese Stärke ausbauen. Die diversen Gruppenarbeiten oder auch Einzelvorträge bzw. auch die Infotage, an denen man mitwirken kann, haben mich nochmal grade in meiner Weise mit Menschen zu reden gestärkt. Und noch ein weiterer Punkt, ich habe es gelernt durchzuhalten, zu kämpfen und mich von niemanden beirren zu lassen, sondern meine Ideen und Träume zu leben.

Was für Erfahrungen hast du in den Praktika gemacht?

Während meiner Ausbildungszeit habe ich insgesamt 5 unterschiedliche Praktika absolviert, mein erstes sechswöchiges im Schwarzwald beim SV Vimbuch im Bereich Fußball, das zweite sechswöchige durfte ich (auch um meine Englischkenntnisse zu verbessern) in Washington D.C. bei einem FC Bayern Fanclub absolvieren. Nach meinem zweiten Ausbildungsjahr standen dann die langen Praktika an, die ersten sechs Monate habe ich wieder im Badener Land beim SV Vimbuch absolviert, weil mir der Verein und die Menschen sehr ans Herz gewachsen sind und ich die Möglichkeit hatte neben dem Sportbereich auch Einblicke in die Events bekommen habe und mitwirken durfte. Dann stand das große Abenteuer Ausland an, hier ging es für mich erst drei Monate nach Afrika. Mein Ziel war der SFC Swakopmund Sport Club in Namibia, natürlich auch im Bereich Fußball und Coaching. Zum Abschluss hat es mich dann noch drei Monate nach Bukarest (Rumänien) zu einem FC Bayern Fanclub gezogen. Wie man sehen kann, ist Fußball für mich ein elementarer Bereich in meinem Leben – auch deshalb habe ich meine Praktika so gewählt.

Der Kontakt zu meinen Praktikumsstätten kam wie folgt zustande: Meine Praktika habe ich mir meist selbst gesucht, habe mich im Internet informiert und auch einige Unternehmen / Vereine etc. schon vorher durch meine FCB Fanclub Arbeit gekannt. Der Namibia Bezug jedoch kam durch einen Schüler aus dem Jahrgang über mir, danke an Niklas Gruppe für den Kontakt zu einem der tollsten Sportvereine, die ich kennenlernen durfte.

In fast allen Praktika durfte ich eigenständig arbeiten. Beim SV Vimbuch durfte in das erste Mal im Leben als Jugendtrainer arbeiten. Diese Arbeit mit den Kids auf dem Platz hat mich begeistert. So bin ich von meiner eigentlichen Überlegung in der Fanbetreuung unterzukommen abgewichen und habe einen Trainerschein gemacht und dann auch in meinen Praktika in Namibia als Jugendcoach gearbeitet. Zudem konnte ich in Namibia meine Englischkenntnisse sehr verbessern und auch so etwas selbstbewusster werden, wenn man vor einer großen Gruppe sprechen muss – und das nicht in seiner Muttersprache.

Wie gings danach bei dir weiter?

Ein Studium im Anschluss an die Ausbildung habe ich nicht absolviert, weil ich noch im Rahmen der Ausbildung das Angebot des SFC Swakopmund angenommen habe, wieder zu kommen und für länger zu bleiben. Daher kam ein Studium für mich nach der Ausbildung nicht in Frage. Für mich war klar, wenn so ein Angebot kommt – muss ich zusagen.

Ohne die Ausbildung an der SBS, wäre ich heute wahrscheinlich nicht da, wo ich bin. Man bekommt viele Einblicke, Kontakte und Möglichkeiten sich besser kennenzulernen, sich fortzubilden und zu wachsen. Diverse Einblicke in Bereichen wie IT, Sportmanagement, Kommunikation konnten mir helfen, mein Traum für einen Sportverein zu arbeiten zu verwirklichen.

Aktuell arbeite ich in Namibia beim SFC Swakopmund Sport Club, hier bin ich Trainer in der Jugendakademie und verantwortlich fürs Marketing, Media und Networking. Meine Arbeitserlaubnis läuft noch bis mindestens September 2021. Zudem habe ich im Rahmen meines Praktikum 2018 beim SFC Swakopmund ein eigenes Spendenprojekt gegründet. Heute bin ich Vorsitzender des Spendenvereins „Dein Ball für Namibia“ und unterstütze den namibischen Jugendfußball nachhaltig.

Ab Januar werde ich eine sechsmonatige Fortbildung im Bereich Spielanalyse & Scouting starten. Und zudem hoffe ich, dass ich noch möglichst lange meiner Leidenschaft hier in Namibia nachgehen darf und vielleicht mein Vertrag noch einmal um 2 Jahre verlängert wird.

Würdest du - im Nachhinein betrachtet - wieder an die Sabine Blindow Schule kommen?

Die Ausbildung an der SBS hat viele Vorteile, vor alles dient sie auch als „Türöffner“. Denn für mich haben sich Türen geöffnet, Möglichkeiten angeboten, an die ich vorher nie gedacht habe. Man kann an seinen Erfahrungen wachsen, da man nach den ersten Praktika wieder an die Schule zurückkehrt, alles analysiert und für die nächsten Schritte perfekt vorbereitet wird. Vielleicht gibt es auch Nachteile, doch mir fallen keine ein. Ich sitze beim Schreiben dieses Textes in Namibia mit einer Festanstellung – wo soll es da einen Nachteil geben?

Besonders begeistert haben mich während der Ausbildung einige Lehrer, einige Fachbereiche aber vor allem das familiäre Umfeld an der SBS. Man war nie allein, egal ob Mitschüler oder Dozenten, man wurde nicht fallen gelassen – sondern es wurde nach gemeinsam Lösungen gesucht.

Wenn man mich fragt, was man noch verbessert könnte, fällt mir Folgendes ein: Gerade im Bereich SEM würde ich mich freuen, den Unterricht noch praxisbezogener zu gestalten, evtl. ein Training von Hannover 96 zu besuchen, ein Rundgang am 96 NLZ oder auch gemeinsam ein Bundesligaspiel besuchen. Aber hier spricht der fußballverrückte in mir.

Ich weiß, dass ich sicherlich nicht der einfachste und rücksichtsvollste Schüler war, aber für mich gehört der Spaß auch im Unterricht dazu – deswegen habe ich mich manchmal selbst als Entertainer gesehen, was nicht für alle Lehrer leicht war. 

Insgesamt bin ich sehr glücklich, die Ausbildung an der SBS absolviert zu haben und immer noch mit dem Team im Kontakt zu stehen. Ich hoffe, dass wir uns bald mal wiedersehen und sende liebe Grüße aus Namibia.
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