Tjark Mühl

Tjark Mühl


Interview mit Tjark Mühl, Ausbildungsabschluss in 2018

Hier erzählt Tjark Mühl von seinem Arbeitsalltag, den Inhalten der Ausbildung und was Fritz Spieker als Arbeitgeber alles bietet. Tjark ist 21 Jahre alt und kommt aus Oldenburg.


Frage: Ausbildung auf dem Bau, wie bist Du auf die Idee gekommen?

Tjark: “Mein Plan war eigentlich, nach dem Abitur Bauingeneurwesen zu studieren, deshalb habe ich zehn Wochen Praktikum auf dem Bau gemacht. Weil mir das gut gefallen hat, habe ich mich entschlossen, vor dem Studium eine Ausbildung zu machen. Für mich war das eine super Alternative zum direkten Studienbeginn.“

Frage: Körperliche Arbeit bei Wind und Wetter, möchte man da manchmal mit den Kollegen im Büro tauschen?

Tjark: „Naja, durch das Praktikum wusste ich ja, worauf ich mich einlasse. Trotzdem war es am Anfang schon heftig, nicht nur das Wetter, auch die körperliche Arbeit. Natürlich kann und muss man da noch nicht so anpacken wie die Gesellen. Ich durfte aber schon gleich vieles selber machen und bin sehr schnell in den Job gekommen. Vielleicht auch, weil unsere Gesellen einen kollegialen Umgang mit den Azubis haben.“

Frage: Wie läuft Deine Ausbildung ab?

Tjark: “Im ersten Jahr hat man noch ziemlich oft Berufsschule in Oldenburg. Ansonsten ist es ein guter Wechsel zwischen Baustelle, Schule und der überbetrieblichen Ausbildungsstätte, dem Bau-ABC genannt in Rostrup. Hier lernt man die wichtigen Dinge für die Praxis. Quasi wie auf der Baustelle, aber in viel kleineren Dimensionen.“

Frage: Andere arbeiten mit Stein, Holz oder Metall, was ist so besonders an Beton bzw. Stahlbeton?

Tjark: “Es fasziniert mich, wenn der flüssige Beton in die Schalung eingefüllt, verdichtet und schließlich zu einem festen und stabilen Baustoff wird. Die Statik ist bei uns das Wichtigste. Der Brückenbau ist ja so etwas wie die „Königsdisziplin“ im Hochbau und das ist schon toll, wenn Du das fertige Bauwerk siehst und weißt, da steckt ganz schon viel von Dir selbst drin.“

Frage: Wenn Du auf großen Baustellen ausgebildet wirst, kommst Du ja nicht immer abends nach Hause. Wie läuft das?

Tjark: „Am Anfang war es für mich schon schwer, auf Montage zu sein. Ich wusste gar nicht, was ich alles brauche für die Woche. Du bist ja gewohnt, dass Zuhause immer alles parat ist. Plötzlich musst du für dich selber sorgen, selber an alles denken. Ich habe schnell eine selbstständige Routine bekommen. In Schulzeiten und am Wochenende ist man dann wieder im gewohnten Umfeld mit den Freunden und Familie. Ein bisschen ist Montage wie „Ausziehen mit doppeltem Boden“.“

Frage: Da spart man da ja auch Geld, oder? Wie kommt man mit der Kohle in der Ausbildung so zurecht?

Tjark: „Ich wohne ja noch zuhause und im ersten Lehrjahr verdient man nach Tarif schon 850 Euro. Damit bin ich super zurechtgekommen. Von den über 1.400 Euro im dritten Lehrjahr kann man noch gut was weglegen.“

Frage: Wie ist das mit dem Transport zu den weiter entfernten Baustellen geregelt, brauchst Du dafür ein eigenes Fahrzeug?

Tjark: "Wir treffen uns und fahren meistens alle zusammen in den Firmenfahrzeugen. Dafür braucht niemand ein eigenes Auto und muss auch keinen Sprit bezahlen."

Frage: Lehre fertig. Und dann? Welche Möglichkeiten hast Du, Dich noch weiter zu qualifizieren?

Tjark: „Ich möchte immer noch Bauingenieur werden. Also werde ich ein Studium beginnen. Falls mir die Baustelle doch fehlen sollte, könnte ich mir auch vorstellen, einen Meister zu machen. Oder vielleicht Berufsschullehrer mit Schwerpunkt Bautechnik. Auf jeden Fall möchte ich gerne in den Semesterferien bei Spieker jobben!“

Frage: Was macht die Ausbildung bei Fritz Spieker für Dich besonders?

Tjark: „Mir hat schon im Praktikum super gefallen, dass auf den Spieker-Baustellen ein angenehmer Umgangston herrscht. Hier brüllt keiner rum und es gibt eine gute Fehlerkultur. Wenn Du was falsch machst, macht Dich garantiert keiner „zur Sau“, sondern zeigt Dir, was Du besser machen kannst. Außerdem wird man drei Jahre lang gut begleitet, bekommt regelmäßig Feedback und hat immer einen Ansprechpartner.“

Beton- und Stahlbetonbauer (m/w/d)

Beton- und Stahlbetonbauer (m/w/d)

Beton- und Stahlbetonbauer mischen Beton an und stellen Stahlbetonkonstruktionen für diverse Bauwerke her, zum Beispiel Wohnhäuser, Industrieanlagen, Brücken, Hallen oder Hochhäuser.

Fritz Spieker GmbH & Co. KG-Logo

Fritz Spieker GmbH & Co. KG

26125 Oldenburg (Niedersachsen, Deutschland)

Unser Motto lautet: - "Technisch einwandfreie und dauerhafte Bauwerke termingerecht und wirtschaftlich mit zufriedenen Mitarbeitern herstellen."Wir streben jederzeit eine faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Auftraggebern und Kunden sowie Argepartnern, Nachunternehmern und Lieferanten...

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