Samuel

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Ich habe im August 2015 meine Ausbildung als Straßenwärter beim Kreis Gütersloh angefangen. Das zweite Lehrjahr liegt jetzt hinter mir und ich muss mich bald auf die Abschlussprüfung vorbereiten.

Die Arbeiten auf dem Bauhof und auf den Strecken sind ähnlich wie im ersten Lehrjahr. Im Sommer stehen Instandhaltungsarbeiten an der Fahrbahn und Graspflege an. Nach Abschluss dieser Arbeiten fängt die Gehölzpflege an. Jungbäume müssen aufgeastet, Totholz entfernt, und trockene Bäume gefällt werden. Sobald der Winter beginnt, ist es unsere Aufgabe, die Straßen von Schnee und Eis freizuhalten und gleichzeitig mit der Gehölzpflege weiterzumachen. Bisher war ich als Beifahrer im Winterdienst dabei, da ich noch keinen LKW-Führerschein habe – den mache ich im dritten Lehrjahr. Es ist aber trotzdem nicht langweilig, da ich die Routen kennenlerne und dokumentieren muss, wann welche Straße abgestreut wird. Im Frühjahr werden dann Gräben gebaggert und Bankette gefräst.

Zur Schule gehe ich in Bielefeld auf das Carl-Severing Berufskolleg. Neben fachbezogenen Fächern in denen es z. B. um Straßenmarkierung, Schilder aufstellen, Erdbaumaschinen oder technisches Zeichnen geht, werden wir auch in allgemeinbildenden Fächern wie Religion, Deutsch und Sport unterrichtet.

Über die Berufsschule hinaus gibt es überbetriebliche praxisorientierte Lehrgänge im HBZ (Handwerkerbildungszentrum) und der Deula (Bildungszentrum für Gala-Bau und Agrartechnik). Im HBZ lernen wir mit der ganzen Klasse Mauern und Pflastern. Auf der Deula werden unter anderem der RSA (Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen) Schein und der Motorsägen-Lehrgang gemacht. Die wichtigste Station im zweiten Lehrjahr ist die Zwischenprüfung. Sie besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil und ist mit etwas Vorbereitung gut zu schaffen.

Herausforderungen sind das Arbeiten im laufenden Verkehr. Deshalb muss ich immer in Warnorange gekleidet sein und auch unsere Fahrzeuge sind Orange lackiert und mit Warnleuchten ausgestattet. Zudem sollte ein Straßenwärter eine gewisse Wetterfestigkeit besitzen, da man manchmal auch bei Regen oder großer Kälte arbeiten muss. 

An dem Beruf des Straßenwärters fasziniert mich besonders, dass man in Bewegung bleibt und in der freien Natur arbeitet. Im Großen und Ganzen ist die Ausbildung sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet und auch die Arbeit wird nicht langweilig. Mir gefällt außerdem, dass man vieles, was man in der Ausbildung zum Straßenwärter lernt, auch im Alltag gebrauchen kann.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Ausbildung gefällt und ich gute Ausbilder habe.

Samuel

Straßenwärter / Straßenwärterin

Straßenwärter / Straßenwärterin

Straßenwärterinnen und Straßenwärter kontrollieren und warten Verkehrsflächen wie Straßen, Autobahnen, Radwege und Parkplätze. Sie beseitigen Schlaglöcher, bessern Fahrbahnmarkierungen aus, stellen Verkehrszeichen auf und schneiden Pflanzen zurück.

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33334 Gütersloh (Nordrhein-Westfalen, Deutschland)

Die Kolleginnen und Kollegen von Morgen können sich bei uns über eine abwechslungsreiche Ausbildung in mehr als 11 Ausbildungsberufen freuen. In zwei Einführungswochen lernen die Auszubildenden den Kreis Gütersloh, als Arbeitgeber und als Region, näher kennen.

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