Niklas Heuer

Niklas Heuer


Ich bin jetzt im zweiten Jahr meiner Ausbildung bei Miele und habe zuvor die Fachhochschulreife erworben. Ein Jahr vor dem Ende meiner Schullaufbahn, vor mittlerweile ca. 2 ½ Jahren, war mir klar, dass ich in meinem Berufsleben etwas im Bereich Elektrotechnik machen möchte. Nun musste ich mich zwischen dem Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung entscheiden. Durch die Bekanntheit des Unternehmens in der Umgebung von Gütersloh und durch Gespräche mit Bekannten, die bereits ihre Ausbildung bei Miele absolviert hatten, kam ich dann auf Miele. Der Bewerbernachmittag mit der Vorstellung der Firma, den Führungen durch das Werk und dem Gespräch mit Ausbildern haben mich von dem Start einer praxisorientierten Ausbildung und einem Einstieg in das Berufsleben überzeugt. Dem Beginn eines Studiums steht auch nach der Ausbildung nichts im Wege.

Wir Auszubildenden verstanden uns von Anfang an sehr gut miteinander und schnell wurde das kollegiale Verhältnis freundschaftlich.  Auch die von Miele organisierte Kennenlernfahrt in ein Freizeitheim in Bielefeld-Senne trug dazu bei. Das erleichterte auch im späteren Verlauf der Ausbildung das Lernen neuer Dinge ungemein: Jeder hilft jedem bei Problemen, niemand wird ausgeschlossen und auch auf der einen oder anderen Geburtstagsfeier wurde zusammen mit den Kollegen gefeiert. Dieses kollegiale und freundschaftliche Umfeld ist jahrgangsübergreifend. So kann man auch die erfahrenen Auszubildenden um Rat bitten, wenn man Fragen hat und man steht niemals alleine da.

Das Verhältnis von Ausbilder zu Azubi ist vergleichbar mit dem Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, nur etwas lockerer. Den Ausbildern gelingt es immer wieder, die fachspezifischen Themen der Elektrotechnik vereinfacht und für Einsteiger verständlich zu erklären. Mit fortgeschrittenem Wissen werden die Themen selbstverständlich komplexer und auch auf diesem Niveau schaffen sie es, den Azubis die komplexen Sachverhalte zu erklären. Dazu bringen sie viel Geduld mit und wenn jemand etwas nicht versteht, erklären sie es so lange, bis dieser es versteht. Der Spaß kommt dabei jedoch nicht zu kurz, denn sie wissen auch, wie man den einen oder anderen Witz mit einbaut, um die Situation aufzulockern. Man kann das Lernen in der Ausbildungswerkstatt nicht mit dem in der Schule vergleichen, weil der Firma bzw. den Ausbildern viel mehr Lernmaterial zur Verfügung steht und sie schneller und einfacher Zusammenhänge zwischen dem Gelernten und der praktischen Anwendung herstellen können. Durch diese praktischen Vergleiche und das aufgelockerte Lernverhältnis machen die Arbeit und das Lernen Spaß, auch weil man selber merkt, wie man immer mehr zum Fachmann wird und das Gelernte z.B. Zuhause angewendet werden kann.

Doch nicht nur die Arbeit in der Ausbildungswerkstatt macht Spaß, auch die Einsätze in der Firma sind interessant und man lernt viel durch die praktische Anwendung der bereits gelernten Methoden und Techniken. Man sieht während der Einsätze in den Abteilungen natürlich viel mehr von der Firma als bei den Führungen, da man auch hinter die Kulissen schaut. Zum Beispiel bekommt man in der Abteilung Anlagenkonstruktion eine Führung durch die Rahmenbildungsanlage. Der Programmierer der Anlage erklärt dabei, was man bei der Programmierung beachten muss. Durch die Teilnahme an diversen Arbeitsgruppen wie z.B. der AG Werkführer kann man seinen Horizont noch erweitern.

Die tägliche Arbeitszeit beträgt 7,25 Stunden. Man beginnt in der Regel um 7 Uhr und ist um 15 Uhr fertig. Freitags jedoch muss man nur bis 13:30 Uhr arbeiten. Die Ausbildungsvergütung ist nach Tarif geregelt und ist, wenn man vorher nichts verdient hat, relativ viel Geld. Die Ausbildung bei Miele ist nicht nur meiner Meinung nach eine der besten in der Umgebung. Ich würde mich jederzeit wieder für eine Ausbildung in diesem Unternehmen entscheiden. Durch Gespräche mit Kollegen weiß ich, dass auch sie sich wieder für Miele entscheiden würden.

Um sich erfolgreich bei Miele als Elektroniker/in für Betriebstechnik oder Elektroanlagenmonteur/in zu bewerben, sollte man gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern haben und ein vorheriges Praktikum in der Firma ist auch von Vorteil. Habt jedoch keine Angst, wenn das bei euch nicht der Fall ist, probieren kann man es immer.

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)

Elektroniker für Betriebstechnik installieren, warten und reparieren Bauteile der elektrischen Energieversorgung, der Automatisierungstechnik und in industriellen Betriebsanlagen.

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Miele & Cie. KG

33332 Gütersloh (Nordrhein-Westfalen, Deutschland)

Miele ist Innovationsführer für hochwertige Haus- und Einbaugeräte sowie für Gewerbemaschinen im professionellen Einsatz. Seit 120 Jahren lautet unser Firmenmotto "Immer besser". Es motiviert heute weltweit in rund 100 Ländern mehr als 20.000 Mitarbeiter m/w/d,  mit kreativem und...

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