Lebensmitteltechnologie - Kaufland Germany

Lisa W.


Hochschulpraktikum Weihenstephan Triesdorf – Fleischwerk Möckmühl

Aufmerksam auf das Hochschulpraktikum bei Kaufland wurde ich über einen Hochschulaushang und über Kommilitonen aus dem Parallel-Studiengang, die sich schon bei Kaufland Fleischwaren beworben und eine Praktikumsstelle erhalten hatten. Entschieden habe ich mich für Kaufland Fleischwaren, da es ein interessantes Unternehmen in der Fleischbranche ist, welches gute Perspektiven bietet. Außerdem habe ich positives Feedback von anderen Praktikanten gehört, die Karrierechancen sind gut und es gibt ein angemessenes Praktikantengehalt.

Beworben habe ich mich im Karriereportal. Daraufhin wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen, welches sehr angenehm war und allgemeine aber auch fachliche Fragen zu Fleisch und Wurst beinhaltete. Die Zusage bekam ich dann per Telefon und mein Vertrag wurde mir zugesandt.

Mein Praktikum ging sechs Monate, wobei von der Hochschule nur 18 Wochen gefordert wurden. Zwischenzeitlich war ich nochmals für sechs Wochen als Ferienaushilfe tätig und derzeit schreibe ich meine Abschlussarbeit im Unternehmen, was ebenfalls sechs Monate lang geht.

Während meines Praktikums war ich hauptsächlich in der ZQS (Zentralen Qualitätssicherung) tätig, die als Teilbereich zum Gesamtbereich TQM (Total Quality Management) bei Kaufland Fleischwaren gehört. Kurzzeitig habe ich die Zentrale Disposition und das Category Management Fleisch (Produktentwicklung, Marketing, Arbeitsvorbereitung, usw.) kennengelernt. In den Abteilungen hatte ich mehrere Projekte, aber auch ein großes Projekt über die ganzen sechs Monate in Kooperation mit einem externen Labor. Außerdem habe ich Lieferanteumfragen ausgewertet, war für die Vor- und Nachbereitung von Audits zuständig und habe Präsentationen erstellt.

Die Highlights waren für mich mein eigenes großes Projekt und die damit verbundene Besichtigung des externen Kooperationslabors in Limburg, das Angebot meine Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben zu dürfen, die Besichtigung der anderen Werken (Osterfeld, Heilbronn, Modletice - Tschechische Republik, Rohbau Heilbad Heiligenstadt) und die Weihnachts- und Grillfeiern.

Zum Teil waren die zeitlichen Fristen knapp bemessen, trotzdem mussten die Abgabefristen eingehalten werden, auch wenn diese spontan verschoben wurden oder es zu unvorhergesehenen Ereignissen kam. Bei meinen Projekten hatte ich Schnittstellen zu anderen Bereichen, um mir die notwendigen Informationen zu besorgen. Hatte ich Schwierigkeiten diese zu besorgen, hat mich mein Vorgesetzter unterstützt. Das waren meine größten “Herausforderungen“.

Am besten gefallen haben mir das selbstständige Arbeiten, die Projekte und die anspruchsvollen Aufgaben, die flexiblen Arbeitszeiten, die vielen Abstimmungstermine, die Teilnahme an Reinigungs-/Nachtaudits und das Team, in dem ich mich sehr wohlgefühlt habe. In den sechs Monaten war mein Vorgesetzter mein Hauptansprechpartner. Er hat mir Aufgaben gegeben und stand jederzeit bei Fragen zur Verfügung.

Im Praktikum hatte ich die Perspektive, meine Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben zu können und auch die Chance in den Semesterferien als Ferienjobberin anzufangen. Während der Abschlussarbeit haben sich auch mehrere Angebote für einen Direkteinstieg als Fachspezialistin ergeben. Da ich aber weitere Schnittstellen und die Produktion kennenlernen möchte, beginne ich ab Oktober 2014 mit dem Traineeprogramm mit anschließender Festversetzung.

Als Tipp: Lasst euch nicht vom Thema „Fleisch“ abschrecken, auch Vegetarier haben wir im Unternehmen. Nehmt euch so viel Zeit wie möglich für das Praktikum - je länger, desto besser und anspruchsvoller können die Aufgaben und Projekte sein. Knüpft viele Kontakte, seid offen für Neues und überlegt euch auch die Abschlussarbeit bei Kaufland zu schreiben, denn ihr werdet gut betreut.

Infos zum Studium


Lebensmitteltechnologie Bachelor of Science
Der Bachelorstudiengang Lebensmitteltechnologie ist fachübergreifend ausgerichtet und vermittelt den Studierenden breit gefächerte Kenntnisse und Kompetenzen. Sie befassen sich u.a. mit den chemischen Reaktionen während der Nahrungsmittelherstellung sowie der Zusammensetzung von Rohstoffen. Außerdem werden ihnen Kenntnisse der Mikrobiologie und physikalische Grundregeln vermittelt. Mit der Wahl eines Schwerpunktes können sie die Studieninhalte an ihre Interessen anpassen. Je nach Hochschule können die Studierenden verschiedene Studienschwerpunkte wählen, zum Beispiel: LebensmittelproduktmanagementLebensmittelherstellung Technologie von Non-Food Produkten Inhalte:Naturwissenschaftliche GrundlagenBetriebswirtschaftSpezielle LebensmitteltechnologienLebensmittelchemieLbensmittelbiologie LebensmittelphysikRisikoaspekte von LebensmittelnVerpackungstechnologie Prozesskunde QualitätskundeWahlfächer aus den Schwerpunkten

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