Jessica

Jessica


Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?
Meine Tante ist Hörgeräte-Akustikerin und hat mir viel von ihrer Arbeit erzählt. Mich hat der Beruf gleich interessiert: Viel mit Menschen zu arbeiten, dabei handwerkliche und technische Aufgaben zu haben und Menschen mit meiner Arbeit wirklich helfen zu können, hat sich richtig gut angehört. Ein kurzes Praktikum bei Amplifon hat mich dann überzeugt. Alle Kollegen waren sehr nett und die Arbeit hat Spaß gemacht. Also habe mich beworben und wurde zum Glück gleich angenommen.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Mir war es wichtig, in der Ausbildung nicht nur Kaffee kochen zu müssen. Ich wollte selbstständig arbeiten und Verantwortung übernehmen – eben ein Mitarbeiter sein und nicht bloß Hilfskraft. Meine Erwartungen haben sich bei Amplifon voll erfüllt! Schon frühzeitig durfte ich Kunden eigenständig beraten und bedienen. Zu meinen Aufgaben gehören dabei Tätigkeiten wie zum Beispiel Hörtests durchzuführen und Schallschläuche zu erneuern.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Am schönsten ist es, wenn meine Arbeit Menschen hilft und glücklich macht. Viele Kunden sind wegen ihrer Hörprobleme ganz verzweifelt und traurig. Sie können nicht mehr richtig am Leben teilnehmen und verlieren so einen großen Teil ihrer Lebensqualität. Manchmal reicht dann schon eine gründliche Reinigung des Hörgerätes, damit sie wieder hören können. Die Freude und Dankbarkeit meiner Kunden zu erleben, das sind die schönsten Momente.

Der Papierkram mit den Krankenkassen kann manchmal etwas nerven. Andererseits gehört das dazu und hat sogar seine schönen Seiten, zum Beispiel wenn ich meinen Kunden danach sagen kann, dass sie für ihr neues Hörgerät nichts zuzahlen müssen.

Wie wirst du als Azubi behandelt? Fühlst du dich ausreichend betreut?
Ich werde sehr gut behandelt und die Betreuung ist super. Alle nehmen sich Zeit für mich, in der Schule ebenso wie im Fachgeschäft. Wenn ich mal etwas nicht gleich verstehe, wird es mir ganz in Ruhe erklärt. Dazu gibt es bundesweit Ausbildungsbetreuer, die immer ansprechbar sind, falls es mal Probleme gibt. Wir haben Übungsmaterialien für die Zeit zwischen dem Blockunterricht und können sogar in das Amplifon Übungslabor gehen, um z.B. das Fräsen gründlich zu üben.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?
Man sollte an Technik interessiert und in Mathe und Physik ganz gut sein. Dazu ist handwerkliches und psychologisches Fingerspitzengefühl gefragt, Geduld und Einfühlungsvermögen. Ganz wichtig ist es außerdem, Spaß am Umgang mit Menschen zu haben!

Bietet dir dein Arbeitgeber zusätzliche Leistungen und Angebote? Wenn ja, welche sind das und wie findest du diese?
Amplifon bezahlt mir die Anreise zur Berufsschule in Lübeck, das Essen und sogar ein Einzelzimmer. Dazu bekomme ich jeden Monat Zeugnisprämien bei guten Noten ausgezahlt – ich glaube, das macht kein anderer Arbeitgeber! Amplifon bezahlt mir auch Zusatzkurse in der Schule, in denen man Teile der späteren Arbeit so lange üben kann, bis sie richtig sitzen. Die Prüfungsgebühren werden von Amplifon übernommen, genauso wie die Kosten der überbetrieblichen Ausbildung. Dazu kommt, dass ich bei der Arbeit schon früh Verantwortung übernehmen durfte. Manche der anderen Azubis in der Schule dürfen nach sechs Monaten noch nicht einmal eigenständig einen Hörtest durchführen. Bei Amplifon ist das anders.

Wie siehst du deine Zukunftschancen nach der Ausbildung?
Sehr gut! Hörgeräte-Akustiker werden überall gesucht und man muss sich wirklich keine Sorgen machen, nach der Ausbildung eine Stelle zu finden. Schließlich werden die Menschen immer älter und auch viele Jüngere haben heute Hörminderungen. Außerdem bieten sich viele Möglichkeiten für den weiteren Berufsweg: Man kann den Meister machen, ein Studium der Hörakustik absolvieren oder in die Forschung gehen. Es gibt sogar ein Amplifon Förderprogramms, das die Meisterausbildung übernimmt. Wenn man in der Zentrale oder als Betriebsleiter arbeiten möchte, gibt es die Möglichkeit, den Betriebswirt des Handwerks zu machen. Dazu bietet Amplifon jede Menge interne Weiterbildungsprogramme. Wer möchte, kann in der Amplifon Akademie auch Mentor werden oder sein Fachwissen im Expertenzirkel zur Besprechung neuer Produkte einbringen.

Da Amplifon ein internationales Unternehmen ist, kann man während oder nach der Ausbildung Erfahrungen im Ausland sammeln, zum Beispiel am Hauptsitz in Mailand. Besondere Talente werden durch das nationale und internationale Talentprogramm speziell gefördert.

Hörakustiker (m/w/d)

Hörakustiker beraten und betreuen Menschen mit Hörstörungen. Dabei sind sie sehr einfühlsam und geduldig. Sie passen Hörgeräte individuell an und arbeiten sowohl handwerklich als auch kaufmännisch.

Amplifon Deutschland GmbH - Logo

Amplifon Deutschland GmbH

20537 Hamburg (Hamburg, Deutschland)

Amplifon als ArbeitgeberAmplifon ist mit über 10.000 Fachgeschäften in 29 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. Die Internationalität des Unternehmens prägt nicht nur die Arbeit in der deutschen Amplifon Zentrale in Hamburg, in der es häufigen Austausch mit Kollegen anderer Länder gibt.

Diese Interviews könnten dich auch interessieren


Leon - Ausbildung GOLDBECK GmbH - Bielefeld

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich? - Ich durchlaufe verschiedene Abteilungen während meiner Ausbildung. Meistens bin ich etwa sechs bis acht Wochen in einem Bereich eingesetzt. Daher sind meine Aufgaben sehr vielfältig. Vom Schweißen und Schneiden über Bohren, Sägen und Schleifen...

Nach oben