Friederike Schwenn


Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?
Die Aufgaben, welche ich übernehme ändern sich ständig, dies spiegelt die Vielfältigkeit des Berufes wieder. Meine Tätigkeiten sind die, die üblicher Weise in der Spedition durchgeführt werden. Hierzu gehören Aufträge abwickeln, Schiffsraum einbuchen, Abholtermine mit den Kunden absprechen, Transporte organisieren und viele weitere.

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
Ich absolviere meine Ausbildung bei DHL Global Forwarding GmbH und das besondere hierbei ist erstmal, dass das Unternehmen eines der größten Spediteure der Welt ist und überall auf der Welt Niederlassungen hat. Da in dem Standort in Hamburg viele Abteilungen vorhanden sind, habe ich als Auszubildende die Möglichkeit einen Einblick in alle Bereiche wie Seefracht Export, Import, Luftfracht Export, Import und auch in die Landverkehre zu bekommen. Von DHL GF werden Azubiveranstaltungen organisiert, um so die Azubis näher kennen zu lernen und sich auszutauschen. Wir haben uns zusammen den Hamburger Hafen, sowie in Frankfurt das Flughafen Lager angeguckt. Diese Besichtigungen helfen den täglichen Ablauf besser nachzuvollziehen. Des Weitern haben wir ein Seminar zu Verbesserung des Schreibstils absolviert. Außerdem hat DHL GF mir die Möglichkeit geboten unseren Packschuppen anzugucken. DHL GF hat mir einen siebenwöchigen Auslandsaufenthalt nach Mexico ermöglicht, um auch dort die Arbeitsprozesse kennen zu lernen.

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Ich habe mich für die Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung im System des Hamburger Logistik Bachelors (HL-B) entschieden, da ich hierbei das Gelernte aus der Berufschule und aus dem Studium gleich in der Praxis anwenden und nachvollziehen kann. So sammele ich schon gleich wertvolle Praxiserfahrungen. Innerhalb von vier Jahren habe ich eine abgeschlossene Berufsausbildung und einen Bachelor of Arts. Für den Logistik- Bereich habe ich mich entschieden, da dies ein vielseitiger Beruf ist. Außerdem macht es mir Spaß Transporte und die dazugehörigen notwendigen Ablaufschritte zu organisieren.

Welche Aufgaben gefallen dir besonders?
Besonders gefällt mir, die weltweite Präsenz des Unternehmens. Ich kommuniziere täglich mit den DHL Stationen weltweit. Es ist interessant die Arbeitsweise der verschiedenen Länder kennen zu lernen und auch die eigenen Sprachkenntnisse zu festigen.

Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?
Der HL-B dauert insgesamt 4 Jahre. Die Berufsausbildung wird in drei Jahren durchgeführt. Die Verkürzung ist in diesem Fall nicht möglich.

Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?
Zu den schulischen Voraussetzungen zählen auf jeden Fall Abitur oder Fachhochschulreife. Gute Noten in Englisch und Mathe sind erforderlich. Wenn man sich für den HL-B entscheidet sollte man auf jeden Fall diszipliniert sein. Außerdem sollte es an Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Flexibilität nicht mangeln.

Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Der Unterricht der Universität ist in den Berufschulunterricht zu 1/3 organisiert. Der restliche Lernstoff wird von Dozenten in der Berufschule gelehrt, welche in den Präsenszeiten stattfinden. Der Berufschulunterricht findet zweimal pro Woche statt. Des Weitern haben wir 2 Stunden pro Woche Selbststudium, in den wir Zeit zum Lernen bekommen und auch Zeit uns mit den Mitschülern auszutauschen und in Lerngruppen zu lernen. Außerdem ist der Unterricht sehr praxisnah organisiert. Während der Ausbildungszeit findet die Studienfahrt nach Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam statt, in welcher die Besichtigungen der einzelnen Häfen und in Amsterdam auch der Flughafen eingeschlossen sind. Um die Praxisnähe noch mehr zu gewähren haben wir uns bei SACO das Sammellager angeguckt, sowie bei DHL Freight das Umschlagslager. Die Besichtigung bei Peter Koelln hat uns deutlich gezeigt, wie ein Unternehmen in der Marketing Abteilung arbeitet und auch wie ein Händler mit einer Spedition zusammen arbeitet. Dies ist so zusagen der vor gelagerte Schritt in der Kette. Am wichtigsten ist natürlich das Fach betriebliche Leistungserstellung (BL), dennoch sind alle anderen Fächer genau so wichtig, welche die Arbeitsprozesse im Unternehmen erläutern.

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?
Die Chancen, dass ich übernommen werde, stehen sehr gut, da in der Logistik Branche studierte Arbeitskräfte fehlen. Des Weitern habe ich die Chance noch mal ins Ausland zu gehen, da DHL ein sechsmonatiges Programm anbietet, welches es den Ausgelernten ermöglicht nochmals sechs Monate Auslandserfahrungen zu sammeln.

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