Nun hat der Konzern an vier Pilotstandorten auch eine Kooperation mit der Organisation ‚Joblinge‘ gestartet, um junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen – so auch junge Geflüchtete – beim Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Zudem sendet das Unternehmen mit der Unterzeichnung der UNHCR-Petition ‚Wir stehen zusammen #WithRefugees‘ eine klare Botschaft an die Regierungen der Welt.

„Arbeit ist eine wesentliche Voraussetzung für gelungene Integration. Als globales Unternehmen ist es für uns daher selbstverständlich, geflüchteten Menschen im Rahmen unserer Möglichkeiten Angebote zu machen,“ betont Thomas Ogilvie, Personalvorstand, Arbeitsdirektor und Vorstand Corporate Incubations bei Deutsche Post DHL Group. „Wir haben bereits viele gute Erfahrungen gesammelt, wenngleich die bürokratischen Hürden oft hoch waren. Zudem profitieren wir als Arbeitgeber auch von einem erweiterten Bewerberkreis. Dies kommt uns bei der Rekrutierung von neuem Personal sehr zugute, denn insbesondere in einigen Ballungsräumen, in denen aufgrund der guten konjunkturellen Lage Vollbeschäftigung herrscht, kann die Personalsuche zu einer Herausforderung werden.“

Dass sich der Konzern auch weiterhin stark für Flüchtlinge engagiert und sie bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt, zeigt die neu geschlossene Kooperation mit Joblinge, eine gemeinnützige Organisation, die Jugendliche mit und ohne Fluchthintergrund bis 25 Jahre beim Einstieg in das Berufsleben unterstützt. „Unser Engagement im Rahmen der Flüchtlingshilfe hat uns nochmals gezeigt, dass es insbesondere wichtig ist, jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen beim Eintritt in die Arbeitswelt zu unterstützen. Hier schlummern unentdeckte Potenziale,“ fügt Ogilvie hinzu. Zudem bietet der Konzern in diesem Jahr 450 ‚Praktikum PLUS Direkt-Einstieg‘-Stellen an. Zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit haben Deutsche Post, Telekom und Henkel das Programm ‚Praktikum PLUS Direkt-Einstieg‘ aufgelegt, das Flüchtlinge in drei Phasen in die Arbeitswelt integriert. In maximal zwölf Wochen lernen die Flüchtlinge den Arbeitsplatz kennen und werden langsam eingearbeitet. Anschließend erfolgt ein Praktikum, in dem die Verantwortung und Aufgaben ansteigen. In diesen Phasen können ebenfalls noch erforderliche Sprach- und Integrationskurse absolviert werden. In der letzten Phase wechseln die Flüchtlinge in einen zweijährigen Arbeitsvertrag.

Auch international setzt Deutsche Post DHL Group ein Zeichen. Der Konzern hat die Petition ‚Wir stehen zusammen #WithRefugees‘ vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) unterzeichnet. Diese ruft dazu auf, dass Regierungen solidarisch handeln und gemeinsam Verantwortung übernehmen sollen. Die Kampagne läuft, bis ein globaler Flüchtlingspakt, der Global Compact for Refugees, unterzeichnet ist. Zudem hat der Konzern international erste Programme zur Unterstützung von Menschen auf der Flucht in Zusammenarbeit mit SOS-Kinderdorf in Schweden, Libanon und Syrien sowie mit Teach For Lebanon gestartet.

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