AUBI-plus GmbH Donnerstag, 9. November 2017 2 Minuten Lesezeit

Was macht eigentlich ein technischer Produktdesigner?

Ob Autos, Möbel oder elektronische Geräte – alle bestehen aus kleinen oder größeren Einzelteilen, die noch zu einem Ganzen zusammengebaut werden müssen. Damit diese jedoch überhaupt erst einmal produziert werden können, müssen sie zunächst digital in Form von Zeichnungen und Modellen erstellt werden – und genau das ist deine Aufgabe als technischer Produktdesigner!

Die Ausbildung zum technischen Produktdesigner geht mit viel Verantwortung einher
Die Ausbildung zum technischen Produktdesigner geht mit viel Verantwortung einher© Ahrens + Steinbach Projekte

Deine Aufgaben

Die Ausbildung zum technischen Produktdesigner war früher auch unter dem Namen „technischer Zeichner“ bekannt. Es kommt allerdings nur noch selten bei groben Entwurfsskizzen vor, dass du wirklich den Stift in die Hand nehmen und zeichnen musst. Dadurch, dass die Digitalisierung immer mehr vorangeschritten ist, arbeitest du heutzutage vorrangig am PC, weshalb das Berufsbild vor einigen Jahren auch erneuert und umbenannt wurde.

Deine Hauptaufgabe in dem Beruf ist es, Produktentwürfe sowie -konzepte zu entwickeln und im Anschluss in 2D- und 3D-Modelle grafisch umzusetzen. Dafür nutzt du CAD-Programme, mit denen du auf den Millimeter genau die verschiedenen Bauteile entwerfen kannst. Wichtig dabei ist, dass du immer im Kopf behältst, welches der Elemente für welche Funktion zuständig ist und wie das Ganze hinterher verbaut werden soll. Sind alle Modelle erstellt, werden diese an deine Kollegen aus der Konstruktionsabteilung weitergegeben, wo die unterschiedlichen Teile anhand deiner Entwürfe hergestellt werden.

 

Die Fachrichtungen

Welche Produkte du designst, hängt davon ab, für welche Fachrichtung du dich entschieden hast. So gibt es die Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion, bei der du hauptsächlich Haushalts- und kleinere elektronische Geräte, Fahrzeugbauteile sowie Möbel und ähnliches erstellst. Bei der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion bekommst du es hingegen mit schwererem Geschütz zu tun. Hierbei entwickelst du Bauteile für ganze Produktionsmaschinen und -anlagen – z. B. für so eine, die hinterher das Produkt, das du entworfen hast, herstellt.

Egal, für welche der Fachrichtungen du dich entscheidest: Du trägst viel Verantwortung in deinem Beruf.

 

Die Voraussetzungen

Neben dem bereits erwähnten Verantwortungsbewusstsein gehören auch eine Menge anderer Voraussetzungen dazu, die du für die Ausbildung zum technischen Produktdesigner mitbringen solltest. Insbesondere räumliches Vorstellungsvermögen sowie technisches Verständnis sind wichtig, denn dies sind die Grundlagen, um in dem Beruf erfolgreich zu sein. Zusätzlich ist es hilfreich, wenn du ein Talent fürs Skizzieren hast und generell ein kreativer Kopf mit vielen neuen Ideen bist, der nur darauf wartet, diese in die Tat umzusetzen. Wenn du nun auch noch keine Scheu hast, deine Geistesblitze anderen zu präsentieren und zu erklären, bist du perfekt für die Ausbildung zum technischen Produktdesigner geeignet!

Übrigens werden für die Lehre nicht ohne Grund ganz schön viele Voraussetzungen verlangt, denn es handelt sich aufgrund des hohen Anspruchs um eine der besonders gut bezahlten Ausbildungen!

Wenn dich der Ausbildungsberuf überzeugt hat, kannst du in unserem Ausbildungsportal übrigens viele freie Lehrstellen als technischer Produktdesigner finden!