Alles was wir vorher wussten war: drei Wochen von 6.45 bis 16 Uhr ackern, ackern, ackern … Klingt hart, macht aber Spaß!

Auf geht’s! Bei unserer ersten Station lernten wir den Beruf des Maurers kennen. Drei Tage lang setzten wir Ziegel auf Ziegel und schufen so unsere eigenen Meisterwerke. In einer lustigen Truppe lernten wir, was das Mauern ausmacht: nämlich Genauigkeit, Sauberkeit und Ausdauer. „Alles tat mir weh!“, war Lauras Fazit nach dem ersten Tag. Durch den guten Kontakt zu den „Maurerazubis“ und viel Spaß spielten unsere Wehwehchen aber keine Rolle mehr.

Nach einer gemeinsamen Zeit bei den Maurern trennten sich unsere Wege. Zwei von uns gingen zum Holz- und Bautenschutz und zwei zum Kanal- und Rohrleitungsbau.

Kanäle legen, Schächte und Rohrleitungen zusammenbauen, Gräben graben und verbauen – all das gehört zu den Aufgaben der Tiefbauer. Hier musste angepackt werden – in einem riesigen „Sandkasten“ konnten wir uns eine Woche lang austoben. Beim Buddeln fand man sogar die eine oder andere Überraschung, wie eine vergrabene Metall-Spindel. Auch bei den Tiefbauern war es sehr spannend, die Geschichten der Azubis kennenzulernen.

Beim Holz- und Bautenschutz trafen wir auf einen humorvollen Meister, der uns viel Theorie auf amüsante Weise vermittelte. Es war ein kleiner Ausflug in die Kunst. Viele Farben – blau, schwarz, grün – und ein großer Pinsel, mit dem wir die Mauern bestrichen, die dadurch nicht nur schöner aussahen, sondern auch noch eine schützende Schicht für das Bauwerk bildeten.

Ein freudiges Wiedersehen der Tief- und Hochbauer gab es beim Betonbau! Aber was macht denn eigentlich ein Betonbauer? Man könnte denken, ein Betonbauer mischt nur Beton, bis der Mixer raucht (was uns natürlich nicht passiert ist)– aber falsch gedacht: Holzschalungen bauen, Eisen abmessen und flechten, Stahlmatten ausrichten und den Beton nachbehandeln gehören auch mit zum Aufgabenportfolio eines Betonbauers. Das fertige Betonteil auszuschalen fühlte sich für uns an wie das Auspacken von Geschenken. Nach dem „Auspacken” waren wir überrascht, dass wir das Betonteil bereits mit unserem eigenen Körpergewicht belasten konnten.

Es war eine richtig schöne Zeit auf dem Lehrbauhof und wir waren sehr positiv überrascht. In dieser Zeit sammelten wir viele praktische Erfahrungen und handwerkliche Kniffe. Im Laufe des Praktikums lernten wir vor allem, die Berufe, deren Umfang und Arbeitsaufwand im Bauwesen zu schätzen. Wir sind froh, dass wir die Möglichkeit hatten, den Bauhof zu besuchen und würden das Praktikum jederzeit wiederholen.

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