Passende Jobs für Studenten

Für Studenten, die sich neben dem Uni-Alltag noch etwas dazuverdienen möchten, gibt es verschiedene Arten der Anstellung. Die übliche Form ist die geringfügige Beschäftigung, ebenso möglich sind ein freier Dienstvertrag und sogar eine selbstständige Tätigkeit mit einem Gewerbeschein als Student.

Doch nicht nur die Anstellungsarten sind für Studenten unterschiedlich, sondern auch die Jobs, die du ausüben kannst. Wir haben dir ein paar geeignete Tätigkeiten zusammengestellt, mit denen du dein Studium finanzieren kannst:

  • in einem Restaurant, Eisdiele oder Café kellnern
  • auf Kinder aufpassen (Schülerbetreuung, babysitten)
  • als Aushilfe im Einzelhandel arbeiten (Bäckerei, Drogeriemarkt, Supermarkt, Fachgeschäft für Mode, Möbel oder Ähnliches)
  • Promotion-Jobs übernehmen
  • als Bürohilfe oder Sekretär arbeiten
  • Nachhilfe geben
  • als Kurierfahrer den Lieferdienst für bspw. Restaurants oder Apotheken übernehmen
  • als Mitarbeiter bei einem Security-Dienst arbeiten

Es geht bei deinem Nebenjob vor allem darum, dein Konto aufzubessern und eine Tätigkeit zu finden, die sich flexibel an deine Unizeiten anpassen lässt. Deswegen solltest du bei der Suche nach einem geeigneten Nebenjob nicht zu wählerisch sein. Dennoch ist es praktisch, wenn du schon im Nebenjob eine Tätigkeit ausübst, die du für deinen späteren Beruf gebrauchen kannst. Das macht sich gut im Lebenslauf und verschafft dir erste praktische Erfahrungen. Besonders beliebt sind daher folgende Studentenjobs:

  • Werkstudent in einem Unternehmen
  • studentische Hilfskraft an der Hochschule


Einen Job finden

Je nachdem, für welche Tätigkeit du dich interessierst, gibt es verschiedene Quellen, bei denen du nach passenden Stellenangeboten Ausschau halten kannst.

Stellen für studentische Hilfskräfte werden häufig über den E-Mail-Verteiler der Hochschule, als Aushang am Schwarzen Brett und auf der Uni-Homepage angeboten. Es lohnt sich aber auch einen guten Kontakt zum Professor zu pflegen und sich bei ihm persönlich über mögliche freie Stellen zu informieren.

Suchst du nach Studentenjobs außerhalb der Hochschule, ist eine weitere zuverlässige Quelle im Allgemeinen das Studentenwerk. Dort gibt es ebenfalls entsprechende Aushänge bzw. Hinweise zu aktuellen Stellenangeboten auf der Homepage. Du kannst auch auf Aushänge, beispielsweise in Bäckereien und Restaurants, achten. In Zeitungen und im Internet wirst du ebenfalls fündig. Oftmals werden in den Stellenbörsen explizit Studentenjobs ausgeschrieben. Wenn es um einen Nebenjob für Nachhilfeunterricht, Schülerbetreuung oder Babysitten geht, ist in der Regel Mundpropaganda das beste Mittel. Denn diese Jobs werden häufig über Nachfragen von Bekannten vergeben.


Erfolgreich bewerben

Wenn du ein interessantes Angebot gefunden hast, solltest du dich für den Nebenjob bewerben. Möglicherweise kann es erforderlich sein, dieses schriftlich zu tun. Dafür brauchst du bestimmte Dokumente:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Bewerbungsfoto
  • Kopien deiner Zeugnisse (Matura, Lehre etc.)
  • Kopien von Praktikumsbescheinigungen

Nicht immer wird eine komplette Bewerbung verlangt. Manchmal reicht es auch aus, einen Lebenslauf mit einer Immatrikulationsbescheinigung einzureichen. Aber für spätere Jobbewerbungen kann es nicht schaden, sich jetzt schon mit dem Thema zu befassen.

Ein weiterer wichtiger Schritt zu deinem Nebenjob ist das Bewerbungsgespräch. Hast du das Interesse des Unternehmens geweckt, bei dem du dich beworben hast, wollen sie dich in einem Gespräch näher kennenlernen. Je nach Job oder Unternehmen ist das nicht zwingend ein Bewerbungsgespräch im klassischen Sinne. Trotzdem solltest du dich auf das Gespräch gut vorbereiten und gegebenenfalls sagen können, was dich an dem Job fasziniert und warum ausgerechnet du dafür geeignet bist.

Unabhängig davon, ob es nur ein lockeres Kennenlernen oder ein richtiges Bewerbungsgespräch ist, solltest du unbedingt auf ein gepflegtes Erscheinungsbild achten, und zwar vom Scheitel bis zur Sohle. Der erste Eindruck ist entscheidend, auch für einen Nebenjob. Deswegen solltest du dich für das Gespräch angemessen kleiden. Und dazu gehört neben sauberer Kleidung, die dem Dresscode des Unternehmens entspricht, auch das passende Schuhwerk.


Zeitliche und finanzielle Begrenzungen beachten

Nebenjobs unterliegen gewissen gesetzlichen Regelungen, an die sich jeder halten muss. Selbst wenn es dein Studienpensum zulässt, darfst du als Student pro Woche nicht mehr als 20 Stunden arbeiten. Ansonsten wird ein höherer Krankenkassenbeitrag fällig. Allerdings gilt diese Begrenzung nicht für die vorlesungsfreie Zeit. Das übliche Maß liegt bei zehn Stunden Arbeitszeit pro Woche. Das hat auch mit der nächsten Begrenzung zu tun, die Zuverdienstgrenze. Als Student sollst du den Großteil deiner Arbeit in dein Studium investieren und nicht in die Aufbesserung deiner Finanzen. Deswegen gibt es eine Zuverdienstgrenze. Für geringfügige Beschäftigungen liegt diese bei monatlich 438,05 Euro (Stand 2018), bei einer selbstständigen Tätigkeit sind es 391,67 Euro im Monat. Überschreitest du diese Grenze, musst du für den betreffenden Monat mehr Abgaben bezahlen.

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