Die meisten Menschen tragen Sonnenbrillen aus modischen Gründen. Gut sitzen muss sie, zur Person passen und absolut im Trend liegen. Für viele eher nebensächlich: Der Schutz der Augen vor UV-Strahlen. Auch das ständige Blinzeln gegen die Sonne strengt die Augen an und verursacht schnell Kopfschmerzen. Wird das Auge nicht ausreichend geschützt, kann die Netzhaut beschädigt und die Hornhaut getrübt werden.  Durch die Hornhauttrübung, auch „Graue Star“ genannt, sieht der Betroffene verschwommen und  „milchig“. Eine frühzeitige Operation wird notwendig. Die Schädigung der Netzhaut kann dazu führen, dass man im Alter nicht mehr lesen kann, so Professor Grein, Augenoptiker und Mediziner, der für den Hessischen Rundfunk Sonnenbrillen testete.

Gute Brillen erkennen

Die gute Nachricht: Günstige Brillen sind oft nicht schlechter als teure Markengestelle. Ob eine Sonnenbrille dich gut schützt, erkennst du am kleinen CE-Zeichen am Brillenbügel. Das erhält eine Brille aus dem Handel nur, wenn sie die einheitliche EU-Norm  erfüllt. Also: Immer auf das weiße Zeichen achten und im Zweifel beim Optiker und/oder Händler nachfragen.

Teuer vs Günstig

Wie gut sind nun günstige Brillen großer Modeketten unter 50 Euro? Von 60 getesteten Brillen kosteten knapp die Hälfte weniger als 25 Euro. Fast alle haben den Test bestanden. Der Grund: Günstige Brillen besitzen meist Kunststoffgläser. Die Hersteller verwenden freiwillig einen hohen UV-Filter, da die Strahlung den Kunststoff zerstört. Der Schutz ist also gegeben. Allerdings waren viele Brillen schlecht verarbeitet und saßen nicht gut.

Fazit
Günstige Brillen mit dem CE-Siegel reichen völlig aus fürs Freibad, den Baggersee oder die Radtour.
Geht’s in die Berge oder ans Meer, dann solltest du eine hochwertige Brille beim Optiker kaufen.

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