Kunst.Schule.Rostock. Donnerstag, 24. Mai 2018 2 Minuten Lesezeit

So klappt es mit dem Kunst-, Design- oder Architekturstudium

Kunsthochschulen setzen häufig spezielle Eignungsprüfungen voraus. Diese hohe Hürde gilt es für Studieninteressierte zu meistern. In Rostock bereitet das kompakte Vorstudium der Kunst.Schule.Rostock darauf vor. Inwieweit sich die intensive Vorbereitung bisher bewährt hat, erzählt dir heute Teilnehmerin Lone Anders im Interview.

Vorstudium-Teilnehmerin Lone Anders im Interview
Vorstudium-Teilnehmerin Lone Anders im Interview© Kunst.Schule.Rostock

Wieso hast du dich für das Vorstudium entschlossen?

Ich wollte mich so gut wie möglich auf ein Kunststudium vorbereiten. Da ich zuvor nie genug Zeit hatte, eine Mappe herzustellen, wollte ich mich im Zuge des Vorstudiums einmal komplett darauf konzentrieren.

Was gefällt dir am Vorstudium besonders gut?

Ich mag es wirklich gerne, dass wir hier ein gemeinsames Atelier haben, wo wir jederzeit hingehen können. Auch die vielen Kurse und Werkstätten, in denen wir so viel ausprobieren können und unser eigenes Ding machen können, finde ich super.

Welche Erwartungen hattest du an das Vorstudium? Wurden diese erfüllt?

Ich hatte vor allem Erwartungen an mich, dass ich mich hier so gut wie möglich weiterbilde und so viel gebe, wie ich kann - diese haben sich erfüllt, finde ich. Aber auch in Bezug auf das Vorstudium habe ich wirklich viel Input bekommen, was ich auch gut umsetzen konnte. Also würde ich schon sagen, dass sich hier meine Erwartungen erfüllt haben.

Inwiefern hilft dir das Vorstudium in Bezug auf das, was du anschließend machen möchtest?

Da ich nach dem Vorstudium Maskenbild studieren möchte und ich da viel zeichnen werde, hilft mir das Vorstudium sehr. Ich habe echt viel gelernt, vor allem beim Zeichnen. Und auch einen  genaueren Blick für Dinge entwickelt. Außerdem habe ich gemerkt, was mir Spaß macht und was nicht - das ist sehr wichtig für die Zukunft, wie ich finde. 

Wie war es für dich, zum ersten Mal deine eigenen Werke auszustellen?

Dass man anderen Künstlern zeigt, was man so macht, habe ich zuvor noch nie gemacht. Das erfordert schon ein bisschen Mut. Und da ist es natürlich schön, wenn man auch positives Feedback bekommt.

Du hast ja gerade zwei Aufnahmeprozeduren hinter dir. Erzähl doch mal, wie es da gelaufen ist!

Ich will Maskenbild studieren und habe mich dafür in Dresden und in München beworben - und bin tatsächlich an beiden Hochschulen angenommen worden! Ich hatte an der Kunstschule sehr große Unterstützung bei der Mappenvorbereitung durch die Dozenten, die mir bei der Bilderauswahl und auch bei der Strukturierung der Mappe geholfen haben. Das Schöne ist, dass man sich hier beim Vorstudium wirklich gut auf die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann und sich auch die Zeit dazu nehmen kann.


Das Interview führte Nele Hazod, die als FDL'lerin gerade ihren Europäischen Freiwilligendienst an der Kunst.Schule.Rostock. absolviert