Rhaden (WB). 26 Firmen aus dem Rhadener Raum haben gestern beim Bewerberfachtag in der Realschule Rhaden über Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten informiert. "So viele Unternehmen und weiterführende Schulen haben sich bisher noch nie beteiligt", freute sich Klaus-Dieter Döpke. Der Versicherungskaufmann organisiert seit 13 Jahren den Informationstag in der Schule.

Die Realschüler haben sich im Politikunterricht vorbereitet. Einen Tag hatten sie Zeit, sich über Berufe zu informieren und sich Fragen an die Experten zu überlegen. "Diesmal haben sogar zwei Schüler direkt eine Bewerbung bei den Vertretern der Betriebe abgegeben", freut sich Döpke über die Kontakte, für die die Veranstaltung sorgt.

Den Realschülern werden dabei wertvolle Informationen gegeben: Niels Köstring vom Bewerbungsportal "AUBI-plus" informierte etwa über das Thema "Online-Bewerbungen". "66 Prozent unserer Kunden setzen auf diesen Weg, etwa ein Drittel der Unternehmen wünschen sich aber weiterhin Bewerbungsmappen", sagt er. Zeugnisse, Lebenslauf und weitere Dokumente seien für eine Online-Bewerbung etwa zu einer Datei im PDF-Format zusammenzufassen. "Das ist das gängige Format und kann weltweit auf den Computern geöffnet werden", erläuterte Köstring. Wichtig sei aber, auch die Einzel-Dokumente in verschiedenen Dateiformaten auf dem Computer verfügbar zu haben. Teilweise würden diese beim Online-Verfahren auch einzeln abgefragt werden."Unbedingt sollten auch alle Text-Felder der Online-Bewerbung ausgefüllt werden, nicht nur die Pflicht-Felder", erklärte der Experte. Bevor man sich ans Verfassen einer Bewerbung auf dem Datenweg mache solle man die Vollständigkeit der Anhänge kontrollieren. "Wichtig ist auch, vor dem Drücken auf den "Sende"- oder "Weiter"-Knopf die Eingaben nochmals zu überprüfen. Oft wird in diesen Formularen zu wenig auf die Rechtschreibung geachtet."

Auch einen anderen Punkt hob der Experte hervor:"Seid Ihr in sozialen Netzwerken wie Facebook vertreten, kontrolliert alle Informationen, die über Euch gespeichert sind. Stellt Euch die Frage:"Wie können Eure Bilder und Kommentare auf fremde Personen wirken?", fordert er die Schüler und Schülerinnen auf-

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