1.    Rechtsform wählen

Bevor du dich für eine Unternehmensform entscheidest, solltest du Folgendes wissen: Sowohl die formalen Aspekte als auch die Anforderungen an dich und deine Firma unterscheiden sich teilweise gravierend. In der Regel hast du die Wahl zwischen:

  • Einzelunternehmen
  • Personengesellschaft
  • Kapitalgesellschaft

Wenn du nicht weißt, ob du als Freiberufler tätig sein oder eine GmbH, UG, GbR, OHG, etc. gründen möchtest, empfiehlt sich in jedem Fall die fachkundige Beratung durch einen Anwalt. 


2.    Denk an deinen Versicherungsschutz

Viele Neugründer vergessen schnell, dass sie sich als eigener Chef nun um alles selber kümmern müssen. Dazu zählen auch diverse Versicherungen, an die du unbedingt denken musst, denn als Selbständiger bist du nicht sozialversicherungspflichtig angestellt wie andere Arbeitnehmer. Bei der Krankenversicherung hast du beispielsweise die Wahl, ob du dich freiwillig gesetzlich oder privat versicherst. In vielen selbständigen Berufen zahlst du auch nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Eine private Altersvorsorge wird dann noch wichtiger. Außerdem empfehlen wir dir eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Was du sonst noch brauchst, erfährst du hier.


3.    Die Buchhaltung kannst du auch selber machen

Zahlen sind nicht dein Fall? Macht nichts! Die Buchhaltung musst du als Selbstständiger trotzdem machen. Ein Steuerberater kann dir dabei helfen – allerdings ist dieser oft teuer und frisch in der Selbstständigkeit hast du normalerweise kein Geld zu verschenken. Wenn du niemanden kennst, der die Buchführung für dich erledigt, kannst du die Buchhaltung mit einer Software auch einfach selber machen. Die Kosten sind übrigens steuerlich absetzbar. Und die meisten Programme sind auch für Anfänger ausgelegt. Wenn du Probleme haben solltest, kannst du schließlich immer noch jemanden um Hilfe bitten.


4.    Lass dich nicht unterkriegen!

Wir wollen nicht lügen: Der Weg in die Selbstständigkeit kann schwer sein – sogar schwerer als die Prüfungen während deines Studiums. Aber vergiss nicht: Du bist schon so weit gekommen, lass dich jetzt nicht unterkriegen. Such dir bei Bedarf Hilfe, prüfe deine Idee auf Herz und Nieren und setze das um, was du in der Uni gelernt hast: Durchhaltevermögen und selbstständiges Arbeiten unter widrigen Bedingungen! Noch mehr Tipps für den Weg zu deinem eigenen Unternehmen bekommst du in unseren „Start-up-Tipps für Azubis und Studenten“

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