Unter normalen Umständen wären sie als ein Team unterwegs gewesen. „Alle Präsentationen der Unternehmensbereiche liefen diesmal digital ab“, erzählt unsere Ausbildungsleiterin Daniela Peeters-Bendix. „In Zeiten von Covid-19 haben wir eine Business-Plattform zum zentralen Treffpunkt für alle gemacht und so das persönliche Kennenlernen im Betrieb mit virtuellen Angeboten kombiniert.“ Auch das Gespräch der neuen Azubis mit unserem Vorstandsvorsitzenden, Stefan De Loecker, fand so per Videokonferenz statt.

„In Corona-Zeiten die Ausbildung zu beginnen, ist natürlich anders“, findet Thyra Jessen. Thyra ist eine von zwei Auszubildenden, die dieses Jahr erstmals in dem für uns strategisch wichtigen Feld „Digitalisierung“ als Kaufleute für E-Commerce an den Start gehen. „Aber da wir so ein großes Unternehmen sind, gibt es auch viele Möglichkeiten, einander kennenzulernen. Darüber bin ich sehr froh.“ Und Jelle de Haas, der bei uns zum Mechatroniker ausgebildet wird, ergänzte später: „Alles läuft besser als erwartet, da die Vorträge trotzdem stattfinden. Wir bekommen einen sehr guten Einblick über das, was uns erwartet“.

Nähe über den Bildschirm hinaus

Wie in den vergangenen Jahren war das „Esem“-Programm intensiv und inhaltlich abwechslungsreich gestaltet. Daran konnte selbst das Virus nicht rütteln. HR, Vertrieb, das Beiersdorf-Archiv mit unserer Brand History – verschiedene Unternehmensteile stellten sich unseren Neuankömmlingen vor. Das R&D-Team lieferte ihnen erste Einblicke in die Produktentwicklung. Und unsere Supply Chain-Kolleg*innen führten den neuen Azubis vor Augen, dass funktionierender Waren- und Materialfluss für den Erfolg eines global agierenden Konzerns ebenfalls entscheidend sind. Alles am Bildschirm – versteht sich. „Wir haben uns vorab überlegt, wie wir trotzdem unterhaltsam den Dialog mit den Azubis suchen können“, beschreibt Maximiliane Sammet, Senior IIM Project Leader, die Herausforderung. Die kreative Idee: kleine Pakete mit Einzelteilen wie Rohstoffen und Verpackungsmaterialien. Sie wurden den vier Azubi-Gruppen zur Verfügung gestellt und ergänzten die Video-Präsentation. „Unsere Erklärungen waren mit Hinweisen verbunden, doch auch immer mal wieder in die Kartons zu greifen“, sagt Maximiliane. Das sorgte über den Bildschirm hinaus für Nähe. Und Thyra bestätigt: „Super, dass wir Azubis direkt angesprochen und so miteinbezogen wurden“.

Das veränderte „Esem“ entpuppte sich als flexible wie verantwortungsvolle Lösung. „Das Feedback der jungen Leute war sehr positiv“, resümiert Daniela Peeters-Bendix. Einerseits ist es gelungen, die unternehmenseigenen Meeting-, Abstands und Hygiene-Richtlinien einzuhalten. Andererseits nehmen unsere Ausbildungsleiterin und ihr Team innovative Ideen und Ansätze mit in ihre Planungsrunden für kommende Onboarding-Wochen.

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