Seit dem Wintersemester 2019/20 ist die HAM offizieller Bildungspartner des BLSV. Das gemeinsame Ziel von Verband und Hochschule ist es, den organisierten Sport in Bayern nachhaltig zu fördern und für die Zukunft fit zu machen. HAM-Geschäftsführer Prof. Dr. Florian Kainz zeigt sich begeistert über die Kooperation und die daraus resultierenden Möglich-keiten: „Schon in der Vergangenheit konnten wir mit unseren Studien und Forschungsergebnissen wichtige Erkenntnisse für den BLSV liefern. Dabei war der Input der bayerischen Sportler*innen bei Themen wie Vereins- und Verbandsmanagement, Digitalisierung sowie bei Mitgliederbefragungen enorm wertvoll.“

Ein wichtiger Baustein der Kooperation ist die Berufung der BLSV-Geschäftsführerin Dr. Susanne Burger zur Professorin für Vereins- und Verbandsmanagement. Somit ist ein enger Austausch zwischen Verband und Hochschule gegeben und es kann gezielt an gemeinsamen Produkten und Forschungsprojekten gearbeitet werden. Gemeinsam mit Prof. Dr. Manuel Sand (Programmleiter Vereins- & Verbandsmanagement im Sport) hat Prof. Dr. Susanne Burger nun ein Studienprogramm entwickelt, das junge Führungskräfte ausbildet, die in den Sportvereinen dringend benötigt werden. „Mit diesem Studiengang wollen wir junge Menschen begeistern, den organisierten Sport mit Trends und digitalen Chancen zukünftig zu gestalten. Durch den Einsatz speziell ausgebildeter Sportmanager*innen können viele Mehrwerte in Sportvereinen und Sportverbänden geschaffen werden – damit auch in Zukunft unsere Sportler*innen ihren Sport im Verein mit viel Spaß und Begeisterung leben können!“, freut sich Prof. Dr. Susanne Burger.

Sportvereine und –verbände sind die Nummer eins im Sport und bisweilen eher für die ehrenamtlichen Strukturen bekannt. Doch mit zunehmender Professionalisierung und einsetzender Digitalisierung werden die Aufgaben und Abläufe immer komplexer und zeitintensiver. Zielgerichtete Angebote für Mitglieder, Mitgliederbindung und -gewinnung, Fördermöglichkeiten sowie Aus- und Weiterbildung sind jedoch wichtige Themen in den Sportvereinen. Damit die Ziele auch mit Nachdruck verfolgt werden können, bedarf es gut ausgebildeter, hauptberuflicher Kräfte.

Die zukünftigen Studierenden lernen daher nicht nur die Basics aus den Bereichen BWL, Sportmanagement, Vereins- und Verbandsmanagement, sondern vertiefen auch ihr Wissen im Hinblick auf u.a. Digitalisierung, Social Media Management, Markenmanagement, Eventmanagement, Zuschüsse und Fördergelder oder Sport in Politik und Gesellschaft. Dank der Kooperation erwerben die Studierenden zusätzlich die DOSB-Lizenz Vereinsmanager C.

Von der Bedeutung des Programms für die bayerischen Sportvereine ist auch BLSV-Präsident Jörg Ammon überzeugt. „Wir möchten gerne gemeinsam mit unseren Sportvereinen, Sportfachverbänden und den kommunalen Sportverwaltungen die Zukunft des organisierten Sports gestalten. Das Studienprogramm der Hochschule für angewandtes Management ist explizit auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen in diesen Organisationen zugeschnitten.“

Dank des flexiblen semi-virtuellen Studienkonzepts der HAM können die Studierenden bereits während des Studiums in den Vereinen und Verbänden Praxiserfahrung sammeln und ihr Netzwerk aufbauen. Auch für Leistungssportler*innen ist das Format im Rahmen einer Dualen Karriere geeignet. Durch die Verzahnung von virtueller Lernplattform, Onlinelehre und praxisorientierten Präsenzphasen entsteht nicht nur viel Flexibilität, sondern auch eine hohe Lernmotivation in der Studiengruppe.

Das Studienprogramm Vereins- & Verbandsmanagement im Sport startet zum Wintersemester 2020/21. Die Bewerbung ist ab sofort bis zum 10. September möglich. Aufgrund des Studienmodells und kleiner Lerngruppen sind die Plätze begrenzt.

Falls die aktuelle Situation mit den Einschränkungen aufgrund COVID-19 weiter anhalten sollte, hat dies keine negativen Auswirkungen auf den Studienstart im Herbst. Die HAM konnte das Sommersemester 2020 im März durch die Umstellung auf virtuelle Vorlesungen wie geplant beginnen und kann entsprechend auch im September den Vorlesungsbetrieb regulär starten.

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