Grundsätzlich müssen auch Auszubildende Steuern zahlen. In der Praxis ist es jedoch so, dass insbesondere im ersten Ausbildungsjahr meistens noch gar keine Steuern anfallen. Wenn du nicht verheiratet bist kannst du bis zu 1.030 € brutto verdienen, bevor Lohnsteuer fällig wird. Für Verheiratete oder Auszubildende mit Kindern sind die Freibeträge sogar noch höher.

Wenn du so viel verdienst, dass du Steuern zahlen musst, kümmert sich der Arbeitgeber darum. Der Ausbildungsbetrieb zieht die Lohnsteuer direkt vom Gehalt ab und überweist sie an das Finanzamt. Dafür benötigt er deine elfstellige steuerliche Identifikationsnummer und dein Geburtsdatum. Wer seine steuerliche Identifikationsnummer nicht kennt oder vergessen hat, kann sie beim Bundeszentralamt für Steuern erneut anfordern.

 

Eine Steuererklärung müssen Auszubildende in der Regel nicht abgeben. Wurden Steuern einbehalten, kann es sich aber lohnen, nach Ablauf des Kalenderjahres eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einzureichen. Damit kannst du dir zu viel gezahlte Steuern zurückholen.

 

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