Mit Softwarekenntnissen im Lebenslauf punkten

Du bist mit deiner Ausbildung oder deinem Studium fertig und möchtest dich nun beruflich neu orientieren? Egal welche Richtung du nach deinem Abschluss beruflich einschlägst – für jeden Job musst du dich zunächst einmal bewerben. Dabei ist es enorm wichtig, dass du dich von der Konkurrenz abhebst und deinen zukünftigen Arbeitgeber von dir sowie von deinen Fähigkeiten überzeugst. Für eine erfolgreiche Bewerbung solltest du sowohl ein individuelles Anschreiben verfassen als auch deinen Lebenslauf genau unter die Lupe nehmen und aktualisieren. In vielen Branchen sind spezifische Softwarekenntnisse gefragt. Welche das sind, stellen wir dir heute vor.

Ein Muss in jedem Lebenslauf: Berufstypische Softwarekenntnisse
Ein Muss in jedem Lebenslauf: Berufstypische Softwarekenntnisse© StockSnap | Pixabay Public Domain

Kenntnisse und Fähigkeiten im Lebenslauf: Das musst du beachten

Das letzte Mal, als du deinen Lebenslauf angefertigt hast, war wahrscheinlich gegen Ende deiner Schulzeit, als du dich um eine Lehrstelle, ein duales Studium oder einen Studienplatz beworben hast. Mit Abschluss deiner Ausbildung bzw. deines Studiums ist es nun an der Zeit, dieses relevante Dokument wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Neben deiner aktuellen Position, dem erlangten Berufs- bzw. Studienabschluss und deinen persönlichen Angaben solltest du auch deine erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten gründlich durchchecken. Schließlich können relevante Zusatzqualifikationen und Fachwissen ausschlaggebend für deinen Bewerbungserfolg sein. Diese Punkte solltest du beachten: 

  • Wahrheitsgemäß: Allgemein solltest du bei allen Angaben unbedingt ehrlich bleiben und dich realistisch einschätzen. Insbesondere dann, wenn es um Kenntnisse ohne entsprechende Belege geht.
  • Spezifisch: Jobspezifische Kenntnisse lassen dich aus der Masse an Bewerbern hervorstechen und belegen deine Eignung für die Stelle. Bewirbst du dich beispielsweise bei einer sozialen Einrichtung, dann sind ehrenamtliche Tätigkeiten definitiv ein Vorteil.
  • Genau: Bei den Softwaresystemen, die du beherrscht, solltest du nicht bloß „MS Office-Kenntnisse“ schreiben, da das viel zu allgemein ist und dem Personaler zu wenig Informationen liefert. Gehe stattdessen auf jedes einzelne Programm näher ein und stufe deine Erfahrung darin ein. Angaben wie „Grundkenntnisse“, „gut“, „sehr gut“ oder „Expertenwissen“ können dir dabei helfen, dich einzuordnen.
  • Aktuell: Verzichte darauf, veraltete Softwareprogramme anzugeben, die heute auf keinem PC mehr zu finden sind.
  • Relevant: Hast du relevante Fort- oder Weiterbildungen absolviert, kannst du diese gerne angeben. Achte darauf, dass du auch den genauen Inhalt sowie den Zeitraum erwähnst.
  • Belegt: Zeugnisse, Zertifikate oder andere Nachweise, die dich als passenden Kandidaten für den Job qualifizieren, sind immer zu empfehlen.


Branchenspezifische Softwarekenntnisse: Die wichtigsten Programme im Überblick

Egal ob Fachinformatiker, Mediengestalter oder Kaufmann für Büromanagement bzw. Bürokauffrau: In vielen Berufen findet ein Großteil deiner Arbeit am Computer statt. Die Programme, mit denen du arbeitest, hängen dabei stark von Branche und Beruf ab. Wir haben dir eine Übersicht mit drei beispielhaften Berufsfeldern zusammengestellt und zeigen dir, welche Computerprogramme meistens zum Arbeitsalltag gehören:

BrancheProgramme
IT
  • Programmiersprachen (JavaScript, Pyhton, C/C++/C#, PHP, ...)
  • Grafik- & DTP-Systeme
  • CAD/CAM-Programme
Grafik-Design
Büro/Verwaltung
  • MS Office-Anwendungen (Excel, Word, PowerPoint, Outlook, …)
  • Erfahrung mit einem SAP-Programm oder ERP-System


So frischst du Wissen auf und beseitigst Defizite

Bei deiner Bewerbung stellst du fest, dass dein fachliches Know-how nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand ist? Oder sind im Laufe der Zeit neue Programme auf den Markt gekommen, die du ausprobieren möchtest? Dann kann dir ein spezieller IT-Kurs weiterhelfen. Kurse und Lehrgänge werden von verschiedenen Akademien, Weiterbildungsinstituten und der Industrie- und Handelskammer angeboten. Alternativ kannst du als längerfristige Maßnahme auch ein berufsbegleitendes Studium absolvieren, um deine Kenntnisse sowohl theoretisch als auch praktisch anzuwenden.