AUBI-plus GmbH Dienstag, 11. April 2017 3 Minuten Lesezeit

Mit diesen Gruppenarbeitstypen solltest du im Studium rechnen

Eine Hausarbeit zu schreiben oder ein Referat zu halten, sind typische Prüfungsleistungen im Studium. Dabei kommt es vor, dass du diese in einer Gruppenarbeit erbringen musst. Das Zusammenarbeiten mit unterschiedlichen Personen, insbesondere wenn es um eine Note geht, kann bisweilen eine Herausforderung sein. Gruppenarbeiten sind bei vielen Studenten eher ungeliebt, allerdings bietet dir diese Arbeit enorm viel Lernpotential - über dich, deine Mitmenschen und unterschiedliche Arbeitsweisen. Nicht immer kannst du dir deine Mitstreiter aussuchen oder kennst sie vorher. Welchen verschiedenen Gruppenarbeitstypen du in deinem Studium begegnen kannst, stellen wir dir heute vor.

Unterschiedlichen Typen in einer Gruppenarbeit wirst du immer wieder begegnen.
Unterschiedlichen Typen in einer Gruppenarbeit wirst du immer wieder begegnen.© StartupStockPhotos | Pixabay Public Domain

1. Der Fleißige

Immer gut vorbereitet und mit vielen (manchmal sogar zu vielen) Ideen ist diese Spezies bereit, Arbeit von anderen zu übernehmen und akribisch zu recherchieren. Doch Achtung: Fleiß sollte nicht automatisch mit Können gleichgesetzt werden, denn nur aufgrund des Fleißes heißt es nicht, dass alles richtig ist, was von diesem Typ getan und geschrieben wird. So jemanden in der Gruppe zu haben, lohnt sich aber alle mal.

2. Der Alleskönner/Besserwisser

Diskussionen über Kleinigkeiten am Text und ständiges Korrigieren ein und derselben Sache sind Anzeichen für diesen Gruppenarbeitstyp. Die Person kann vermeintlich alles besser und wird auch nicht müde, dies kund zu tun. Dieser „Perfektionismus“ hemmt einerseits den Arbeitsprozess, kann aber andererseits das formale Ergebnis verbessern.

3. Der Dickkopf

Der Dickkopf hat eine Meinung und möchte diese durchsetzen. Ist der Satz seiner Auffassung nach richtig, so ist er das auch; selbst dann, wenn du ihm das Gegenteil beweisen kannst. Dieser Typ ist in der Gruppenarbeit schwierig. Da es aber auch um deine Note geht, solltest du ebenfalls hartnäckig bleiben, wenn es sich objektiv um eindeutig falsche Inhalte oder grobe Formatierungsfehler handelt.

4. Der Blender

Mit vermeintlich fundiertem und gut recherchiertem Wissen, geht dieser Charakter in die Gruppengespräche. Allerdings fällt bald auf, dass nicht viel dahintersteckt. Besonders beim Schreiben werden Defizite schnell deutlich oder auch mal ein Plagiat aufgedeckt. Dieser Typ ist mit Vorsicht zu genießen, denn er schafft es geschickt, von sich zu überzeugen, obwohl er sich mit dem Thema nur oberflächlich auseinandergesetzt hat. Möchtest du dennoch eine gute Note erhalten, solltest du ganz genau hinschauen, welchen Beitrag diese Person in deiner Gruppe leistet.

5. Der Ist-mir-alles-egal-Typ

Dieser Typ macht seine Arbeit, aber eben auch nicht mehr. Meistens sind Deadlines bei ihm Auslegungssache und die Einstellung „4 gewinnt“ ist oberste Maxime. Allerdings ist nicht automatisch gesagt, dass seine Leistungen schlecht sind: Er liefert ab und der Rest ist ihm egal. Solche Charaktere gilt es zu akzeptieren, ändern kannst du an dem Verhalten nichts. 

6. Der Notenschnorrer

Der Notenschnorrer sucht sich häufig gezielt eine Gruppe, in der leistungsstarke Studenten sind und versucht so, eine gute bis sehr gute Note abzustauben. Dieser Typ arbeitet nicht unbedingt schlecht: Oft schreibt er selbst ganz passable Noten. Es gibt aber auch diejenigen, die glauben, sie müssten in der Gruppe nichts tun, und die sich durch die Arbeit der anderen eine gute Note sichern wollen. So ein Verhalten ist für alle Beteiligten ärgerlich, denn nicht nur, dass es dadurch viel Stress und Diskussionen in der Gruppe geben kann, es wird häufig auch die Arbeit ungleich auf die Beteiligten aufgeteilt. Diesen Zustand musst und solltest du nicht tolerieren! Versuch, die Person mit in eure Arbeitsverteilung einzubinden.

7. Der (selbsternannte) Teamleader

Er ist derjenige, der den Überblick behält, die Aufgaben verteilt und alles koordiniert. In einer Gruppe sollte es auch immer eine Person geben, die einem Teamleader gleichkommt. Nur so werden Deadlines eingehalten und Aufgaben gerecht verteilt. Oft wird er „gewählt“ oder diese Rolle entwickelt sich für eine Person aufgrund der Arbeitsteilung. Nicht selten ernennen sich aber Gruppenmitglieder selbst zu Teamleadern, was ihnen auch einmal zu Kopf steigen kann. 

Interessierst du dich für weitere Persönlichkeitstypen aus dem Berufsalltag? Dann schau doch auch in unseren Artikel „Fünf Kollegen, die jeder kennt“.