Hilfreich: ein Kennenlern-Praktikum

Und so wählte ich TÜV Rheinland als Unternehmen für mein Gymnasiums-Pflichtpraktikum aus, genauer: die Marketingabteilung der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH.

Es war tatsächlich das erste Praktikum, das mir auch wirklich Spaß gemacht hat und bei dem ich mir vorstellen konnte, dass diese Richtung auch in Zukunft etwas für mich sein könnte. So habe ich mich im Nachhinein im Internet weiter über diesen Bereich informiert.


Bitte nicht direkt ins Studium

Nach meinem Abitur wollte ich dann nicht wie viele andere direkt mit dem Studium beginnen, sondern zunächst die Praxis erleben. Ich war mir nämlich noch völlig unsicher, welche beruflichen Ziele ich genau verfolgen wollte. Lauter Fragezeichen taten sich auf. Und da kam TÜV Rheinland wie gerufen.

Ich kannte das Unternehmen ja bereits durch mein Praktikum – und wusste, dass ich in der Ausbildung jedes halbe Jahr die Abteilung wechseln und viele Bereiche und Tätigkeiten kennenlernen würde. Außerdem hoffte ich, dabei viel über meine eigenen Stärken und Vorlieben zu erfahren.


Viele Aufgaben, viele neue Erfahrungen

Also bewarb ich mich für die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Und hier bin ich nun, zwei Jahre später, und steuere zielsicher das Ende der Ausbildung an.

Mein Plan, möglichst viel über die Arbeitswelt zu erfahren, ist aufgegangen. Ich konnte in die unterschiedlichsten Gesellschaften hineinschnuppern: zu Beginn in den Bereich Energy, anschließend in den Industrie Service, daraufhin in den Cert. Aktuell arbeite ich im Corporate Marketing und Sales, und als nächstes werde ich die Personalbetreuung kennenlernen.

Alle Aufgaben, die ich übernehmen durfte, waren spannend und abwechslungsreich – zum einen Bestellungen, egal ob für Büromaterial oder große Aufträge, zum anderen Reiseplanungen von Kollegen, also Flüge, Mietwagen, Hotels, aber auch Rechnungen von unseren internen oder externen Auditoren, die es zu überprüfen galt. Natürlich gab es noch viel mehr für mich zu tun …


Berufsschule und Arbeitspraxis, eine gute Kombination

So konnte ich mich in meiner Ausbildungszeit immer weiter entwickeln. Meine Vorgesetzten haben mir mit der Zeit immer mehr zugetraut, was mich selber auch immer weiter gestärkt hat. In der Berufsschule kam dann das theoretische Wissen dazu. Übrigens versteht man Theorie tatsächlich oft besser, wenn man in der Praxis schon einmal mit dem Thema zu tun hatte.

Das Fazit meiner mittlerweile zweijährigen Ausbildung: Aus meinen vielen Fragezeichen zum Leben und zum Beruf sind Ausrufezeichen geworden. Ich weiß, dass ich mich richtig entschieden habe, als ich die Ausbildung wählte. Und ich weiß auch, wie es jetzt für mich weitergehen soll: studieren.

Und nein, ich rede nicht von einem Vollzeitstudium, sondern von einem berufsbegleitenden Studium, in dem ich den guten Mix aus Theorie und Praxis weiter beibehalten kann. Ich bin mir jetzt sicher, dass es in Richtung BWL mit Wirtschaftspsychologie gehen soll. Und ich habe vor, während meines Studiums weiterhin bei TÜV Rheinland zu bleiben, wenn ich kann.


Traut euch etwas zu!

Was mir durch meine Ausbildung klar geworden ist? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Man muss Dinge ausprobieren, sollte nicht unbedingt den gleichen Weg gehen „wie alle anderen“. Und: Man sollte sich etwas zutrauen – denn wenn man es selber nicht tut, wie sollen es dann andere tun?


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