Was hat Dich dazu bewogen, ein duales Studium bei der TK zu beginnen?

Da ich vorher im Rahmen eines Juniorstudiums ein paar Informatik-Module an der Uni Hamburg absolviert habe, wusste ich, wie zäh ein klassisches Informatikstudium werden kann. Ich habe dann länger über eine Ausbildung als FiSi (Fachinformatiker für Systemintegration) nachgedacht, war mir da aber auch nicht so sicher. Ich wurde dann von einem Bekannten auf die Möglichkeit des dualen Studiums angesprochen. Das klang für mich nach einer guten Mischung. Und Schwups, hatte ich mich beworben!

Wie ist das duale Studium bei der TK aufgebaut?

Im Halbjahr ist man 13 Wochen im Unternehmen und zehn Wochen für das theoretische Studium an der Nordakademie. Für jedes Praxissemester wechselt man die Abteilung, sodass man viele Ecken des Unternehmens kennenlernt.

Die Theoriephasen sind jeweils zehn Wochen lang, davon hat man neun Wochen Zeit, den Dozenten zu lauschen. An einem normalen Tag gehen die Vorlesungen von 9:15 Uhr bis in den frühen Nachmittag. An der Nordakademie ist es zudem üblich, Lerngruppen zu bilden, um gemeinsam Aufgaben zu rechnen und sich auf Klausuren vorzubereiten.

Welche Bereiche bei der TK begeistern Dich besonders und was ist das Beste an dem dualen Studium?

Ich finde die Arbeit mit neuen Technologien besonders interessant. Hier haben wir einige Teams im „TK-Lab“. Cool ist es, an Entscheidungen mitzuwirken und gemeinsam mit den Kollegen zu schauen, ob eine Technologie für uns geeignet ist.

Am dualen Studium gefällt mir besonders, schon früh Erfahrungen im Arbeitsumfeld sammeln zu können. So kann man Inhalte des Studiums gleich auf die Praxis beziehen – das motiviert. Außerdem weiß man schon während des Studiums, was einem danach im Arbeitsalltag erwartet. Die Übernahme ist dann nur eine Sache der Bürokratie, eine Einarbeitung ist gar nicht nötig. Toll ist es natürlich auch, schon früh eigenes Geld zu verdienen und neben dem Studium in keinem Minijob arbeiten zu müssen.

Wo liegen die Unterschiede zwischen den dualen TK-Studiengängen Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik?

Im Praxiseinsatz bei der TK gibt es keinen Unterschied. Beim theoretischen Teil an der Nordakademie unterscheiden sich jedoch die Module. Die Wirtschaftsinformatiker befassen sich verstärkt mit BWL, Marketing und Buchhaltung während die angewandten Informatiker mehr Module zu technischer Informatik und Programmierung besuchen. Ganz schafft man es aber auch bei angewandter Informatik nicht, der BWL zu entgehen.

Welche Herausforderungen gibt es aus Deiner Sicht bei einem dualen und auch explizit bei Deinem Studium?

Da auf neun Wochen Vorlesungen direkt eine Woche mit allen Klausuren folgt, ist es zeitlich sehr knapp mit dem Lernen. Da muss man sich gut strukturieren und eigentlich schon in den Wochen davor vieles gelernt haben, sonst hat man Schwierigkeiten mitzukommen.

Ich fand es im letzten Theorieblock herausfordernd, dass wir aufgrund von Corona im Home-Office an Vorlesungen teilgenommen haben. Auch, wenn man sich gelegentlich getroffen hat, fehlte natürlich vieles vom Kontakt mit den Kommilitonen. Auch das gemeinsame Lernen nach den Vorlesungen fand nur digital statt, da ist man in Pandemiezeiten stärker auf sich selbst gestellt.

Hast Du Tipps, wie Du stressige Phasen erfolgreich meisterst?

Am besten ist es natürlich, gar nicht erst in Stress zu kommen. Auf das Studium bezogen kann ich nur empfehlen, ab Woche eins alle Aufgaben zu machen und regelmäßig zu lernen. Dann hat man in den Wochen vor den Klausuren gar nicht mehr so viel zu lernen.

Sollte es dann trotzdem stressig werden ist es wichtig, sich gut zu strukturieren, den Blick für das große Ganze zu behalten und sich selber auch mal etwas zu gönnen.

Wenn Du heute an Deiner ehemaligen Schule zur Berufs- und Studienorientierung berätst, wem würdest Du ein duales Studium bei der TK empfehlen und warum?

Ich würde das duale Studium bei der TK allen empfehlen, die nicht erst jahrelang studieren möchten bevor sie ins Berufsleben starten.

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