Wie waren die ersten Tage bei WITT WEIDEN?

Zuerst hatte ich ein wenig Angst vor dem vielen Unbekannten, was auf mich zukommen würde. Umso angenehmer war ich überrascht, dass die Auszubildenden bei WITT WEIDEN mit dem "Train-the-Trainee"-Programm starten. In der Einstiegswoche habe ich zunächst das Unternehmen und seine Bereiche kennengelernt. Im darauf folgenden Integrationsprogramm standen die für meine Ausbildung wichtigen Grundlagen im Mittelpunkt unserer Vorträge und Seminare, also z. B. wie man überzeugend präsentiert. Das hat mir wirklich super über die erste Unsicherheit hinweg geholfen.

Wie war die Umstellung von Schule auf Ausbildungsleben?

Ich habe den Übergang nicht als schwierig empfunden. Schon immer habe ich mich sehr für Mode interessiert und mit Vergnügen in Katalogen geblättert. Deshalb war es sehr interessant für mich in der Einkaufsabteilung zu sehen, wie das Warensortiment zusammengestellt wird und wie viel Aufwand hinter einer Katalogdoppelseite steckt. Vor allem hat es mich sehr gefreut, dass sich meine Kollegen sehr viel Zeit für mich genommen haben.

Was ist Textil und was ist Betriebswirtschaft an Ihrer Ausbildung?

Textil ist, dass wir z. B. alle Natur- und Chemiefasern bis ins kleinste Detail kennen lernen. Also von der Baumwollfaser über Schafwolle bis hin zum Polyester. Wir erfahren, welche Eigenschaften die verschiedenen Materialien haben, also z. B. wie reiß- und scheuerfest sie sind. Dann können wir später im Einkauf die richtige Entscheidung treffen, aus welchen Materialien ein Artikel zusammengesetzt sein sollte. Betriebswirtschaft bedeutet z. B., dass wir die Kostenseite beim Einkauf berücksichtigen müssen. Deshalb lernen wir, wie man Kosten berechnet und Preise kalkuliert. Aber auch rechtliche Grundlagen oder das erfolgreiche Führen von Gesprächen sind wichtige Bestandteile unserer Ausbildung.

Gehen Sie jetzt anders einkaufen als vorher?

(lacht) Ja, auf jeden Fall. Ich fühle erst den Stoff und versuche dann zu erraten, aus welchen Fasern er hergestellt wurde, bevor ich auf dem Einnäher nachsehe. Das heißt, ich achte jetzt noch mehr auf die Verarbeitung der Textilien und überlege, ob der Stoff stark knittert und wie pflegeleicht er ist.

Geben Sie doch Ihren Nachfolgern einen Tipp!

Wenn man sich für diesen Ausbildungsgang entscheidet, ist es auf jeden Fall wichtig, dass man sich für Mode interessiert. Außerdem möchte ich betonen, dass meine Ausbildung nichts mit Modedesign zu tun hat. Denn ich lerne nicht, wie man Kleidung entwirft. So hat dieses Studium neben der Textilausbildung auch viel mit Betriebswirtschaft zu tun.

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