Gutes für die Gesellschaft

An diesem Tag sollen nicht nur einzelne Personen, sondern auch große Unternehmensgruppen zum Handeln animiert werden. Menschen sollen sich ehrenamtlich engagieren, wohltätig einsetzen und anderen helfen. Der Tag soll an die Grundrechte des Menschen, wie zum Beispiel die menschliche Würde oder die Gleichheit erinnern. Wenn diese Rechte einmal wieder ins Gedächtnis gerufen wurden, sollen wir alle etwas dafür tun, dass es den Armen, Schwachen und Kranken besser geht und ihre Rechte beachtet werden. Weiterhin soll auf kulturelle und generelle Missstände hingewiesen werden und deutlich gemacht werden, was du tun kannst, um anderen Menschen zu helfen oder ihr Leid zu mindern.

Wohltätigkeit bedeutet etwas zu tun, was anderen Menschen zu Gute kommt und beschreibt das Handeln zu Gunsten Bedürftiger. Dies können zum Beispiel Geld oder Sachspenden sein, aber auch ehrenamtliche Arbeit in Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz oder in sozialen Einrichtungen wie Jugendzentren. Du kannst beispielsweise in der Kleiderkammer arbeiten, um armen Menschen Kleidung auszuhändigen. Auch in der Arbeit mit Jugendlichen gibt es immer etwas zu tun. Du kannst Kindern aus sozial schwachen Familien bei den Hausaufgaben helfen und mit ihnen die Freizeit gestalten, indem du sie zum Beispiel mit zum Fußball oder zum Tanzen nimmst. Wenn du an dieser Arbeit Freude hast, solltest du dir überlegen, ob du später nicht einen sozialen Beruf oder einen Beruf mit Kindern ausüben möchtest.

Ehrenamtliche Tätigkeiten können aber auch mit Tieren zu tun haben, indem du zum Beispiel im Tierheim aushilfst und mit Hunden spazieren gehst oder mit Katzen spielst. Weiterhin kannst du dich in Tierschutzorganisationen engagieren. Hier kannst du dich zum Beispiel für bessere Haltungsbedingungen von Nutztieren einsetzen oder den Lebensraum der Wildtiere schützen.

Ehrenamt im Lebenslauf

Wenn du dich wohltätig engagierst, solltest du dies bei deiner Bewerbung auf jeden Fall in den Lebenslauf einfügen. Nach dem Absatz mit deinen Praktika kannst du beispielsweise einen Absatz mit der Überschrift „Soziales Engagement" einfügen und darunter deine ausgeübten Ehrenämter aufführen. Alternativ kannst du diese auch unter dem Punkt „Hobbys und Interessen" oder „Freizeitaktivitäten" nennen. Ehrenämter beweisen, dass du dich sozial engagierst und nicht wegsiehst. Dabei eignest du dir wichtige Kompetenzen an, die du sowohl im Beruf, als auch in deinem gesamten Leben nutzen kannst. Tust du ehrenamtlich etwas, was mit deinem Beruf zu tun hat, kannst du dies zusätzlich noch in deinem Anschreiben als Berufserfahrung angeben.
Dein Engagement bringt deine sozialen Kompetenzen zum Ausdruck und kann für dich das Plus gegenüber anderen Bewerbern bedeuten. Aber Vorsicht: Erwähne nur die wichtigsten und längeren Tätigkeiten, sonst könnte der Arbeitgeber denken, dass du dich weniger für Schule oder Beruf interessierst. Generell solltest du nicht mehr als zwei Ehrenämter angeben.

Freiwilligendienst

Falls du noch nicht weißt, was du nach deinem Schulabschluss machen möchtest, ist ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr eine gute Möglichkeit, die Zeit zu überbrücken. Vielleicht gefällt dir die Arbeit sogar so gut, dass du dir vorstellen kannst, in diesem Bereich auch deine Ausbildung oder dein Studium zu absolvieren.

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