Zum heutigen Welttag der Zeitschriften wollen wir euch den Beruf des Journalisten vorstellen!

Geschichte der Zeitschrift

Während in England und Frankreich schon längst Zeitschriften in der jeweiligen Landessprache gedruckt wurden, eroberten in Deutschland erst im 17. Jahrhundert die ersten Zeitschriften den Markt – und das zum großen Teil in lateinischer Sprache. Das deutsche Wort „Zeitschrift“ hat seinen Ursprung erst im Jahre 1750. Ab diesem Zeitpunkt löste es den französischen bzw. englischen Begriff „journal“ ab. „Le jour“ ist Französisch und bedeutet „der Tag“. Ein „journal“ ist also wörtlich übersetzt etwas Tägliches. Die meisten Zeitschriften erscheinen heute jedoch im Wochenrhythmus, 14-tägig oder monatlich.
Es gibt heute in Deutschland über 1500 verschiedene Zeitschriften, die jede erdenkliche Interessensgruppe bedienen. Von Hundeliebhabern über Läufer, Hobbyköche, Motorradfahrer, Gitarrenspieler, Fitness-Liebhaber bis hin zu Anglern, Jägern und Esoterikern ist für jeden ein informatives oder unterhaltendes Magazin dabei.

Die Kunst des Journalisten

Es gäbe noch heute keine Zeitschrift, keine Tageszeitung, keinen Radiobeitrag, keine TV-Reportage, keinen Blog, nicht mal eine Werbekampagne ohne die Arbeit von Journalisten!

Die Ausbildung zum Journalisten ist nicht einheitlich geregelt und führt je nach Schwerpunkt zu unterschiedlichen Berufstätigkeiten in den Bereichen Print-, Online-, Hörfunk-, Fernseh- und Fotojournalismus. Egal, ob du deine Qualifikation durch ein Studium oder durch eine schulische Ausbildung an einer Journalistenschule erlangst, einige theoretische sowie praktische Inhalte werden dir so oder so begegnen. Dazu gehören zum Beispiel verschiedene Recherche- und Interviewtechniken, journalistische Stilmittel und Textsorten, Medientheorie, Presserecht, Englisch und Gesellschaftswissenschaften wie Geschichte und Politik. Du lernst außerdem Bildbearbeitungsprogramme und Texteditoren kennen, die du für deine journalistische Tätigkeit brauchst. So bist du optimal vorbereitet für deinen Job bei Radio- und Fernsehsendern, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, Werbeagenturen, in der Öffentlichkeitsarbeit oder in der medienbezogenen Bildungsarbeit.

Voraussetzung für eine Karriere als Journalist

Den Beruf eines Journalisten kann sicherlich nicht jeder ausüben. Du solltest eine Affinität für Sprache im Allgemeinen und auch für Fremdsprachen mitbringen. Spaß am Schreiben und Kreativität sind Grundvoraussetzungen für den Journalismus, genauso wie eine gute Allgemeinbildung. Außerdem ist die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife Voraussetzung für eine Journalistenausbildung. Wenn du einen kreativen Beruf suchst, bei dem man mit Sprachen hantieren kann, oder wenn du schon immer beim Radio oder Fernsehen arbeiten wolltest, dann sieh dir doch mal das Berufsbild des Journalisten in unserem Berufslexikon an!

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