Den Rahmen festlegen - Bedingungen, Struktur und Korrektur


Bevor du mit der Hausarbeit beginnst, solltest du die Rahmenbedingungen kennen. Diese legt in der Regel der Dozent des Seminars fest; bei Abschlussarbeiten gibt es in jedem Fachbereich eine feste Prüfungsordnung. Die meisten Hochschulen bieten Kolloquien an, in denen du das eigenständige, wissenschaftliche Arbeiten erlernst.
Strukturell ähneln sich alle Hausarbeiten in ihren Elementen: Auf dem Deckblatt finden sich alle wichtigen Informationen, das Inhaltsverzeichnis gibt eine Übersicht über die Kapitel, auf die Einleitung mit deiner These folgt der Hauptteil mit schlüssiger Argumentation und Belegen, gefolgt von einem Fazit, in dem du deine These und die Argumentationen noch einmal zusammenfasst und auf den Punkt bringst.
Abgegeben werden Haus- und Abschlussarbeiten zumeist in schriftlicher Form, also nicht via Mail. Alleine hierfür lohnt es sich, in der Studentenbude richtig ausgestattet zu sein. Prindo bietet vielfältiges Druckerzubehör, auch für den studentischen Geldbeutel. Das ist praktisch für Hausarbeiten, Referate und andere Ausarbeitungen.
Aber nicht nur im finalen Schritt lohnt sich der Druck, auch zum Korrektur lesen ist die gedruckte Form förderlich, denn du kannst dich ganz konzentriert mit Stift und Papier mit deiner Arbeit auseinandersetzen. Kommilitonen, die für dich auf Fehlersuche gehen, freuen sich natürlich auch, einmal den Blick vom Bildschirm wenden zu können.

Wissenschaftliches Arbeiten und Flexibilität


Zu den Rahmenbedingungen der Hausarbeit zählt auch die Deadline, die nicht überschritten werden darf. Viele Dozenten sind bei der Vergabe des Abgabedatums flexibel, aber entsprechend lange musst du oft auf deine Note warten. Natürlich kann es sich lohnen, bereits während des Semesters mit der Hausarbeit zu beginnen - falls du die Zeit findest.
In der Regel aber schreibst du in den Semesterferien. Deswegen solltest du dir zwischen Urlaubsreisen, notwendigen Arbeitspausen und Jobs deine Zeit gut einteilen. Erstelle dir einen Stundenplan oder fahre zum Arbeiten in die Uni-Bibliothek, wo du keine Ablenkung findest. Einen zeitlichen Puffer solltest du immer mit einplanen - alles andere ist nicht nur für die rechtzeitige Abgabe schädlich, sondern geht auch auf Kosten der Flexibilität.
Der wichtigste Punkt des wissenschaftlichen Arbeitens ist die Recherche: Bei jeder Hausarbeit greifst du auf einen riesigen Pool wissenschaftlicher Daten zurück; dank Datenbanken wie Project Muse hast du Zugriff auf Essays, die du in keiner Bibliothek findest. Nutze diese Daten sowie die Forschung und zitiere sie korrekt. Niemand erwartet, dass du im zweiten Fachsemester die Forschung umkrempelst. Richtiges Zitieren wird allerdings schon erwartet, sonst begehst du ein Plagiat. Und ein gutes Zitat ist gleichwertig zu deinen eigenen Ideen.

Freiheit im Korsett


Haus- und Abschlussarbeiten an der Hochschule bieten dir die perfekte Gelegenheit, deinen Schwerpunkt selber zu setzen. Such dir die Punkte, Themen und Thesen, die dich am Seminar wirklich interessieren und setze sie um. Selbst kleine Seminare können dir immer nur einen kleinen Überblick über die wichtigsten Themen geben. Anhand deiner Hausarbeit schaffst du es aber, zum Experten in deiner Fachrichtung zu werden!

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