Geomatiker sind Experten auf dem Gebiet der Geoinformation. Sie erfassen Geodaten, verschneiden sie mit Fachdaten und bereiten sie für den Kunden auf. Am Ende dieses Prozesses steht zum Beispiel eine Wanderkarte oder ein 3D-Stadtmodell. Auch Vermessungstechniker sind Experten für Geodaten. Der Schwerpunkt bei diesem Berufsbild liegt bei der Datenerhebung durch Vermessung und der örtlichen Absteckung von Bauprojekten. So werden unter anderem Bauplanungen in die Örtlichkeit übertragen und das Liegenschaftskataster fortgeführt. Beide Berufsgruppen sind überwiegend im öffentlichen Dienst tätig, etwa im Vermessungs-, Kataster- und Geoinformationswesen, arbeiten aber auch in der Privatwirtschaft. Die Ausbildungszeit beider Berufe beträgt drei Jahre.

„Die intensiven Anstrengungen der Betriebe und Behörden in der Geoinformationsbranche zur Nachwuchsgewinnung zeigen Früchte. Eine erfreulich große Zahl von Auszubildenden in den Berufen Vermessungstechniker/in und Geomatiker/in konnten auch in diesem Jahr bei der Abschlussprüfung in der Bezirksregierung Detmold erfolgreich geprüft werden“, sagt Jerome Dutell, Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Bezirksregierung Detmold.

Die Absolventen stellten Ihr Fachwissen in einer mehrtägigen Prüfung vor dem zuständigen Prüfungsausschuss unter Beweis. Jerome Dutell, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, führt die trotz Corona-Zeiten gute Leistung des Ausbildungsjahrgangs auf alle an der Ausbildung Beteiligten zurück. Sowohl die Prüfungsvorbereitungen als auch die Prüfungen selbst fanden unter der durch die Corona-Krise bedingten besonderen Bedingungen statt. Neben den Ausbilderinnen und Ausbildern in den Ausbildungsstätten sowie der intensiven Betreuung durch kompetente Lehrkräfte an den Berufskollegs seien es natürlich in erster Linie die Auszubildenden selbst gewesen, die diesen Erfolg erarbeitet hätten.

Außerdem hob Jerome Dutell hervor, wie wichtig eine fundierte Berufsausbildung für den Einzelnen, aber auch für die Region Ostwestfalen-Lippe sei. Er hoffe, dass alle jungen Fachleute der Region treublieben oder nach Abschluss eines weiterführenden Studiums wieder in die Region zurückfinden würden.

Neben den Abschlusszeugnissen der Berufsausbildung erhielten die Auszubildenden zur Vermessungstechnikerin / zum Vermessungstechniker auch ihre Abschlusszeugnisse des Carl-Severing-Berufskollegs für Handwerk und Technik in Bielefeld, da sie überwiegend dort beschult wurden.

Spannende, vielseitige und umfassenden Berufe hätten die neuen Fachkräfte ergriffen. Die breit angelegten Ausbildungen bieten viele Möglichkeiten und die Berufsaussichten seien sehr gut, wie Ralph-Gerald Siekmann-Böhm vom Verband Deutscher Vermessungsingenieure und Thomas Hülsmann vom Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure erläuterten. Mit Blick auf die Altersstruktur in den Betrieben und Verwaltungen, den intensiven technischen Wandel und den sich andeutenden Fachkräftemangel stehe den jungen Leuten die Welt in der Geodatenverarbeitung offen.

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