Da mich das Thema „telefonieren“ sehr interessierte und mir schon immer Spaß gemacht hatte, schrieb ich eine Bewerbung. Auch ich bekam prompt eine Zusage!

Jetzt bin ich mittlerweile im dritten Lehrjahr und kenne mich sehr gut aus, wenn es um die Telefonie und den Umgang mit Kunden geht.

Da wir für viele große Unternehmen wie z. B. die Berliner Wasserbetriebe, die Berliner Stadtwerke, die Berliner Stadtreinigung, Berlin Recycling  oder Ritter Sport telefonieren, könnten die Kunden unterschiedlicher kaum sein. Kunden, die für Rittersport anrufen, fragen oft, wann sie mit ihrer Bestellung rechnen können oder ob die Schokolade XY wieder in das Sortiment kommt. Viele rufen auch an, um mehr über das Unternehmen, die Inhaltsstoffe oder die Herkunft der Schokolade zu erfahren. Im Gegensatz dazu geben die Kunden der Wasserbetriebe am Telefon oft ihren Zählerstand durch, stellen Fragen zu ihrer Rechnung oder melden, dass kein Wasser aus dem Wasserhahn mehr fließt. Auch Fragen zu Hausanschlüssen oder privaten Wasserzählern werden hier beantwortet.

Außerdem bietet bluepartner noch einen Sekretariatsservice an, in dem ich auch tätig war.  Für über 450 Unternehmen wird hier telefoniert. Das sind meist kleinere Dienstleister wie z. B. Handwerker, Ärzte, Immobilienmakler oder auch Anwälte. Diese Berufsgruppen haben oft sehr viel zu tun oder sind oft unterwegs, sodass sie nicht alle Anrufe entgegennehmen können. Hier kommt bluepartner ins Spiel und nimmt Anrufe durch eine Weiterleitung entgegen. Wir vereinbaren dann Termine mit dem Kunden, notieren das Anliegen und leiten es der Geschäftsfrau oder dem Geschäftsmann weiter. Oft können wir die Kunden aber auch mit einer kurzen Antwort auf ihre Frage zufrieden stellen.

Seit Februar bin ich im Marketing eingesetzt und erledige täglich anfallende Aufgaben. Zum Beispiel bearbeite ich Bilder mit Photoshop. Schon während meiner Schulzeit habe ich Erfahrungen mit dem Programm gesammelt. Außerdem unterstütze ich meine Kolleginnen und Kollegen bei Facebook, Twitter oder bei der Erstellung unseres internen Newsletters. Zusätzlich recherchiere ich zu den verschiedensten Themen, um für den Newsletter Artikel zu verfassen. Eine andere Aufgabe in diesem Bereich ist, neue Mitarbeiter zu fotografieren, damit diese anschließend mit einem Bild in unserem Intranet, der „bluebox“, zu sehen sind. Manchmal äußere ich auch meine eigenen Ideen zu anfallenden Projekten, die oft sogar umgesetzt werden.

Mein nächster und auch letzter Halt in der Ausbildung wird anschließend die Abteilung „Controlling“ sein. Ich bin gespannt, was mich hier erwartet.

Abschließend kann ich sagen, dass ich nie gedacht hätte, während einer Ausbildung so viel Lebenserfahrung mitnehmen zu können. Ich habe sehr viel gelernt, bin selbstbewusster geworden und auch auf kommunikativer Ebene gewachsen.


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