Die Geburtsstunde
Zwischen 1924 und 1926 wurde der erste Cheeseburger, so wie du ihn heute kennst, von Lionel Sternberger aus den USA erfunden. Ein Herr Namens Louis Ballast, der im übrigen Besitzer eines Fast-Food Restaurants war, hat dann 1935 die rechtliche Marke „Cheeseburger“ erworben. Erst im Jahre 1947 kam der Cheeseburger nach Deutschland. Zusammenfassend kann man also sagen, dass der Cheeseburger rund 90 Jahre alt ist.

Die Zielgruppe 
Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahre 2013 sind besonders junge Menschen aus der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen leidenschaftliche Konsumenten von Cheeseburgern und anderen Fast-Food-Mahlzeiten. Insbesondere die Nähe von Schnellrestaurants zum Wohn- oder Arbeitsplatz wirken sich auf den häufigen Konsum aus. Diese Zielgruppe greift gleich mehrmals in der Woche zum Cheeseburger. 

Der schlechte Ruf eilt voraus
Natürlich ist der Cheeseburger mit rund 300 Kalorien pro 100 g nicht unbedingt das Diät-Gericht schlechthin, jedoch ist er auch nicht so schlecht, wie ihm sein Ruf voraus eilt. Wenn du glaubst, dass du mit einem Camembert-Brötchen die bessere Wahl triffst, hast du dich getäuscht: 100 g Camembert-Brötchen haben genauso viele Kalorien wie 100 g Cheeseburger. Auch 100 g Pommes haben rund 300 Kalorien und sind daher nicht besser oder schlechter. Wenn du dir also hin und wieder mal einen Cheeseburger gönnst, ist das gar kein Problem!


Die perfekten Zutaten
Hier haben wir nützliche Tipps für dich zusammengestellt, die du für einen fabelhaften Genuss unbedingt beachten solltest:

  • Bei der Käsescheibe solltest du einen Schmelzkäse wählen und dieser sollte am besten ein Chester oder ein Cheddar sein. 
  • Optimaler Weise legst du die Scheibe Käse kurz bevor das Hackfleisch fertig gegrillt oder gebraten wird, noch einen kleinen Moment oben drauf, so hat sie noch Zeit zum schmelzen.  
  • Verwende ein frisches Salatblatt als Unterlage für die Hackfleisch-Bulette. -  
  • Ketchup, Senf und Mayonnaise streichst du zuvor auf die Innenseiten des Brötchens. 
  • Bei dem Brötchen solltest du ein sogenanntes Weichbrötchen verwenden. 
  • Bei weiteren kreativen Zutaten sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt, nur eins sollten sie sein: Frisch! 

Der etwas andere Nachtisch
In einem Eiscafé namens Coromoto in Mérida (Venezuela) werden 860 verschiedene Eissorten angeboten. Dort bekommst du neben den üblichen Geschmacksrichtungen wie Erdbeere, Schokolade und Vanille unter anderem auch die nicht ganz so gewöhnliche Geschmacksrichtung Cheeseburger. Mit dieser Vielfalt an verschiedenen Eissorten steht der Besitzer, Manuel da Silva Oliviera,  bereits im Guinness Buch der Rekorde. Nirgendwo auf der Welt hat ein Eiscafé mehr Sorten im Angebot, als das Coromoto.

Ein außergewöhnlicher Mann
Der 57-jährige US-Amerikaner Don Gorske isst nach Berichten des amerikanischen Fernsehsenders NBC zufolge jeden Tag zwei große Cheeseburger. Laut seinem Hausarzt ist sein Gesundheitszustand dennoch einwandfrei. Er steht aufgrund dieser Tatsache ebenfalls im Guinness Buch der Rekorde und hat rund 25.000 Burger in 39 Jahren verdrückt.

Die Henkersmahlzeit
In den USA darf sich ein zum Tode verurteilter Häftling seine Henkersmahlzeit selbst aussuchen. Hier gelten lediglich zwei kleine Regeln, um den Wunsch erfüllen zu können: Zum einen darf das Menü nicht teurer als 40 US Dollar sein und zum anderen muss es lokal erhältlich sein. Drei Mal darfst du raten, welcher Wunsch an erster Stelle steht: Richtig, der Cheeseburger! 

Das Cheeseburger Gesetz
Bei dem“ Personal Responsibility in Food Consumption Act“ handelt es sich um ein Cheeseburger-Gesetz, dass zur persönlichen Verantwortung in Bezug auf Nahrungsmittel in den USA entworfen wurde. Hauptsächlich ging es bei dem Entwurf darum, die Fastfood-Ketten vor Schadensersatzklagen zu schützen. Denn der Staat befürchtete eine Flut an Klagen der Bürger, wonach die Fastfood-Restaurants für das Übergewicht der Menschen verantwortlich gemacht werden sollten. Da der amerikanische Senat diesen Gesetzesentwurf jedoch abgelehnte, wurde das Gesetz nie verabschiedet und ist daher auch nicht in Kraft getreten.

Unsere Umwelt
Hinter der Gewinnung und Produktion der einzelnen Cheeseburger-Zutaten stehen mehrere aufwendige Arbeitsprozesse. Diese bedeuten immer auch eine Belastung für unsere Umwelt, wie die Freisetzung von CO2. Dieses sogenannte CO2 ist ein Treibhausgas, welches zur natürlichen Erderwärmung beiträgt. Durch die industriellen Produktionsanlagen, die zur Herstellung deiner Burger-Zutaten benötigt werden, gelangt ein höherer Ausstoß in die Erdatmosphäre und dieser stört das natürliche Gleichgewicht. Insgesamt kommst du bei dem Genuss eines Cheeseburgers auf dieselbe Klimabelastung wie bei 500 Stunden fernsehen!

Die tatsächlichen Kosten
Günstig und bequem: In Deutschland bekommst du einen Cheeseburger bereits für 1,20 EUR. Für diesen Preis lohnt es sich nicht, dass du dir selber etwas kochst?! Diese Rechnung geht nicht ganz auf: Übertreibst du es nämlich mit dem Verzehr von Cheeseburgern und Co., kosten die Folgen deines Übergewichtes und das Auftreten von Allergien den Staat zusätzliches Geld. Um genau zu sein: Das deutsche Gesundheitssystem wird aufgrund der Folgeerscheinungen von regelmäßigem Fastfood-Konsum mit rund 34 Milliarden Euro jährlich belastet. Anhand dieser Zahl kann man sagen, dass jeder verzehrte Cheeseburger zusätzliche Gesundheitskosten in Höhe von 0,36 EUR pro Stück verursacht.

Wenn auch du ein großer Fan des Cheeseburgers bist, haben Schnellrestaurants passende Ausbildungsmöglichkeiten wie den Fachmann für Systemgastronomie für dich im Angebot. Weitere interessante und abwechslungsreiche Ausbildungsberufe rund um das Thema Gastronomie findest du in unserer Themenwelt.

Foto: Pixabay Public Domain

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