Wie sieht Ihr Werdegang aus?
Kira Möller: Ich habe als Auszubildende bei der TK begonnen. Allerdings erst 2011 in der Kundenberatung in Hamburg. Nach meiner Ausbildung wurde ich im Fachzentrum Mitgliedschaft und Beiträge in Hamburg übernommen und war dort u.a. stellvertretende Teamleitung. Seit März 2018 arbeite ich als Fachlehrerin in Salzhausen.

Andreas Stegemann: Ich habe bei der TK 2007 ebenfalls als Auszubildender im Fachzentrum Mitgliedschaft und Beiträge in Berlin angefangen und bin über die Mitarbeiterkrankenversicherung in Hamburg gelandet. Fachlehrer bin ich seit 2014. Die ersten 2,5 Jahre war ich im TK-Bildungszentrum in Hayn und jetzt seit knapp 1,5 Jahren in Salzhausen.

Wie wird man Fachlehrer/-in bei der Techniker?
Kira Möller: Wir beide sind gute Beispiele dafür, dass es nicht den einen Weg gibt. Natürlich gehört auch etwas Glück dazu, dass im passenden Moment eine Stelle ausgeschrieben wird.

Andreas Stegemann: Es gibt nicht den einen, klassischen Weg um Fachlehrer zu werden. Man benötigt für den Job nur ausreichend Erfahrung im Sozialversicherungsrecht, Spaß an der Arbeit mit Menschen und Freude am selbständigen Arbeiten.

Was bedeutet es Fachlehrer/-in zu sein?
Kira Möller: Unsere Hauptaufgabe ist es, jungen Auszubildenden das notwendige Sozialversicherungsrecht zu vermitteln und sie beim Lernen, durch neue Impulse und Tipps zu unterstützen.

Andreas Stegemann: Unsere Seminare sind dabei nicht mit dem typischen Schulunterricht vergleichbar. Die Auszubildenden sind selbst stärker eingebunden und lernen viel eigenständiger. Durch die tollen Möglichkeiten in den Bildungszentren können wir abwechslungsreiche Methoden einsetzen.

Was genau sind die “Bildungszentren” bei der Techniker?
Kira Möller: Die TK hat zwei Bildungszentren. In Hayn und Salzhausen finden dort unsere TK-internen Seminare statt. Da die Seminare ein- bis zweiwöchig sind, schlafen die Auszubildenden auch in den Bildungszentren und werden mit tollen Essen verwöhnt.

Andreas Stegemann: Die Bildungszentren sind auch tolle Orte, um viele andere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus ganz Deutschland kennenzulernen.

Beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag.
Andreas Stegemann: In einer Seminarwoche sind wir spätestens um 8:15 Uhr in unserem Seminarraum. Das Seminar selbst geht bis abends 17:15 Uhr. Zusätzlich kommt meist noch die Vorbereitungszeit für den kommenden Tag dazu.

Kira Möller: Auch wenn wir nicht im Seminar sind, haben wir ein vielfältiges Arbeitsspektrum. Wir erstellen die Seminarunterlagen für unsere jeweiligen Fachthemen, verfolgen Gesetzesänderungen, bereiten Seminare nach und kontrollieren Klausuren. Auch neue Lernmedien, wie Videos oder Onlinetrainings werden durch uns erstellt. Außerdem unterstützen und beraten wir die örtlichen Ausbilder.

Was begeistert Sie besonders an Ihrem Job?
Kira Möller: Mich begeistert die große Vielfalt meiner Aufgabenbereiche und zu sehen, wie sich die Auszubildenden im Laufe ihrer Ausbildung weiterentwickeln.

Andreas Stegemann: Für mich ist das Schönste an meinem Job der Moment, wenn ein Auszubildender ein komplexes Thema versteht und “der Groschen fällt”.

Gibt es häufig gestellte Fragen der Azubis?

Andreas Stegemann: Häufig fragen sie natürlich, ob wir ihnen nicht doch verraten können, was in der Klausur drankommt. ;)


Warum sollten sich Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung als Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen bei der Techniker bewerben?
Kira Möller: Die Ausbildung bei der TK ist sehr vielfältig, fordernd und abwechslungsreich. Unsere Azubis sind nach ihrer Ausbildung Profis im Sozialversicherungsrecht, können kundenorientiert beraten und verstehen die kaufmännischen Hintergründe im Gesundheitswesen.

Welche drei Tipps haben Sie für angehende Azubis?
Andreas Stegemann: Man sollte von Anfang an in der Ausbildung neugierig sein, keine Scheu haben auch nachzufragen, wenn man etwas noch nicht verstanden hat und einfach die Zeit mit seinen Mitazubis genießen.

Würden Sie sich wieder für die Techniker als Arbeitgeber entscheiden?
Kira Möller: Auf jeden Fall! Auch nach der tollen Ausbildung konnte ich durch zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen viel lernen und mich selbst weiterentwickeln.

Wenn ich Sie bitten würde, die TK als Arbeitgeber mit drei Schlagworten zu beschreiben, welche wären das?
Andreas Stegemann: fördernd, abwechslungsreich, modern.

Kira Möller: innovativ, sozial, gerecht.

Quellen:

  1. Julia Böttcher, Natalie Kittler Fachlehrer bei der TK (abgerufen am 21.3.2019)

Folgendes könnte dich auch interessieren


Ausbildung in der Pflege: Die neue generalistische Pflegeausbildung

Ausbildung in der Pflege: Die neue generalistische Pflegeausbildung

Tag für Tag kümmern sich Kinderkrankenschwestern, Altenpfleger und Krankenpfleger verantwortungsvoll um ihre großen und kleinen Patienten und leisten damit einen großartigen Beitrag für unsere Gesellschaft, was uns allen spätestens seit Corona bewusst geworden ist. Wer einen überaus wichtigen Beruf mit Zukunft sucht, sollte sich auf jeden Fall näher über die Ausbildung in der Pflege informieren. Seit 2020 gibt es nämlich die generalistische Pflegeausbildung, die dich bestens auf die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege vorbereitet. Erfahre mehr, wie die Ausbildung in der Pflege jetzt aufgebaut ist und welche Vorteile sie dir bietet.

Studium und Ausbildung kombinieren: An der FOM Hochschule

Studium und Ausbildung kombinieren: An der FOM Hochschule

Ausbildung? Praktikum? Trainee-Programm? Volontariat? Oder doch ein Studium? An der FOM Hochschule geht beides: Mit der Kombination von Theorie und Praxis erwirbst du gleichzeitig akademisches Know-how und Praxiserfahrung und qualifizierst dich damit für eine spätere Fach- oder Führungslaufbahn. Mehr über deine dualen Studienmöglichkeiten an der FOM Hochschule stellen wir dir heute vor.

Good News während Corona

Good News während Corona

Corona kam wie eine Welle über uns herein, hat uns und unseren Alltag verändert und die ganze Welt lahmgelegt. Ein Virus, das Ende 2019 zuerst in China entdeckt wurde und sich im Februar 2020 rasant in Europa ausbreitete. Schulschließungen, Veranstaltungsabsagen, Engpässe beim Einkaufen im örtlichen Supermarkt – vor ein paar Wochen noch unvorstellbar. Und ganz plötzlich Realität.